Als Künstler sehe ich mich nur der Kunst und keinen anderen Aufgaben verpflichtet. So verstehen wir seit der Renaissance die Autonomie der Kunst.

Als Künstler sehe ich mich nur der Kunst und keinen anderen Aufgaben verpflichtet. So verstehen wir seit der Renaissance die Autonomie der Kunst.

Es ist mir völlig klar, daß Menschen beunruhigt sind, wenn sie das Gefühl bekommen, ihr Tun werde von KI-Aktivitäten unterwandert, ohne daß ihnen diese Vorgänge nachvollziehbar sind.

Wo sich eine Gemeinschaft der Demokratie verpflichtet fühlt, bleiben die Menschen auf Antwortvielfalt angewiesen, ansonsten wäre die Tyrannei schon angelegt.

Wie soll ich diese Situation erklären? Ich hatte eben den Auftakt einer Verständigung mit einem durch KI generierten Wesen in der Maschine.

Heimo „The Driver“ Müller hat das Subject seiner Email an mich ganz nach meinem Geschmack gewählt: „maschinen intelligenz“.

Die Außenhaut der Innenstadt als Projektionsfläche. Der öffentliche Raum als Bühne. Der Wettstreit um verfügbare Flächen. Das hatte im Jahr 1905 einen besonderen Akzent erhalten. Damals begann die österreichiche Behörde, Nummernkontingente auszugeben, auf daß die Kraftfahrzeuge gekennzeichnet und registriert werden können.

Diese Karre steht wie ein rotziger Rabauke mitten in der Stadt, mitten in einigermaßen wohlgeordneten Verhältnissen. Ein Nutzfahrzeug, vor rund 40 Jahren für militärische Zwecke entwickelt. Aus dem Puch G wurde über die Jahrzehnte unter anderem auch ein blitzendes Lifestyle-Produkt, das in einigen Ausführungen fast unerschwinglich teuer ist.

Was ist das Volk und was die Kultur, wenn jemand heute Volkskultur sagt? Ist der Begriff im Vorbeigehen überhaupt redlich anwendbar? Wissen wir, wovon reden, wenn wir im Alltag darüber sprechen?
Eine weitere Besprechung mit Heimo Müller (Blogmobil). Blühende Korrespondenz mit Selman Trtovac. Er und Müller haben nun eine neuerliche Graz-Beograd-Verbindung etabliert. Die beiden Männer nehmen sich zum Thema „Landkarte der Angst“ einiges vor.

Eine Reihe von Arbeitsgesprächen hat unser Setting für das 2017er Kunstsymposion verfeinert. Nach meinem Treffen mit Blogmobil-Fahrer Heimo Müller und der Festlegung auf die „Landkarte der Angst“ [link] als Teilthema hat Künstler Selman Trtovac schon positiv reagiert.
