[Vorlauf] Ich war schon ein Netizen, ein Bewohner der Netze, da gab es noch gar kein Internet. Zu meinen frühen Erfahrungen gehört, daß irrationale Verfolgungsjagden und Haß-Tiraden umgehend in den Online-Gruppen aufgetaucht sind.

[Vorlauf] Ich war schon ein Netizen, ein Bewohner der Netze, da gab es noch gar kein Internet. Zu meinen frühen Erfahrungen gehört, daß irrationale Verfolgungsjagden und Haß-Tiraden umgehend in den Online-Gruppen aufgetaucht sind.

Nein, auch im Internet gibt es kein Faustrecht. Ich habe eben face to face eine Debatte mit Gleisdorfs Bürgermeister Christoph Stark geführt, denn was die regionale Kulturpolitik angeht, besteht derzeit großer Klärungsbedarf.

Ich möchte mich noch ein kleines Weilchen mit Wundrakien und dem Kontrast zu Kruschestan befassen, um dann diesen Fokus aufzugeben.

Jeder Text ist ein Appell, jedes künstlerische Werk ein Kommunikationsangebot. Wir müssen es aber dem Publikum überlassen, ob jemand darauf eingeht, womöglich antwortet.

Selbstverständlich ist Sprache als Waffe einsetzbar. (Wer wüßte das besser als ich?) Nun habe ich meine Betrachtungen der kulturellen Unterschiede zwischen Wundrakien und Kruschestan einmal etwas ruhen lassen.

Seit Österreich 2020 in den Lockdown ging, begleite ich mit meinen Glossen etliche der laufenden Ereignisse; Schwerpunkt Raum Gleisdorf und Bezirk Weiz.

Zehn Seiten des nächstens Zwölfseiters sind nun fertig: „Gleisdorf.Überlagerungen II“. Die neue Technik, die Einübung… Ich muß es eben selber machen. So kann ich mir ein Medium aneignen. Das war die letzten Jahrzehnte immer so.

Der Klassiker. Mein System bockt gerade, aber eben kam eine wichtige Nachricht über eine meiner Email-Adressen, die ich kaum benutze, und blieb prompt liegen, obwohl der Absender Teil eines Arbeitskreises ist, mit dem ich über meine Büro-Adresse anstandslos korrespondiere. (Nein, keine WhatsApp-Gruppe, einfach Old School Email.)

Ich nehme zur Kenntnis, daß in meinem Umfeld wesentliche Kommunikationslinien heute über WhatsApp laufen. Also bin ich nun dabei. Im Augenblick denke ich darüber nach, welche alten Kommunikationskanäle ich in meiner Ausstattung nun schließen sollte. Ich hab keine Lust, mich in immer mehr offene Leitungen zu verstricken.
