Ich habe das nun akzeptiert. Mit dem Projekt „Mythos Puch“ bin ich in einem Stück Vergangenheit angelangt, für das sich keine größeren Kreise mehr begeistern lassen.

Ich habe das nun akzeptiert. Mit dem Projekt „Mythos Puch“ bin ich in einem Stück Vergangenheit angelangt, für das sich keine größeren Kreise mehr begeistern lassen.

Mit diesem Begriff – Endorphin-Maschine – meine ich leblose Gegenstände, zu denen man vielfältige emotionale Beziehungen haben kann.

Die generative KI läßt ihn lieblicher aussehen als er war, hat ihm per digitaler Shönheits-OP das Naserl gestreckt.

Manchmal erwischen mich angenehme Überraschungen der kuriosen Art. Das ist etwa möglich, wo ich längst erledigte Arbeit leicht vergesse.

Ein alter Slogan lautet: „Wer nicht wirbt, stirbt“. Ist Werbung meist hinreichend ausgewogen? Natürlich muß sie Propaganda sein, aber doch auch Sachinformation.

Sie dürfen sich das so vorstellen: In der Ebene war noch ein Hauch von Sommer. Aber unsere Tour führte über 1.500 Höhenmeter hinaus. Dort regiert der Herbst und gelegentlich hingen Wolken auf Augenhöhe neben uns über dem Tal herum.

Der Dottore kam zügig aus Wien raus. So konnte unsere Rollende Konferenz vorab schon in der vormaligen k. k. Poststation Gleisdorfs einen Auftakt haben. Dort sind noch für einige Tage die Arbeiten der Ausstellung „Tage danach“ zu sehen.

Ich pflege mit dem Dottore seit Jahren „Rollende Konferenzen“; so haben wir unser Genre genannt. Das heißt, wir erkunden nicht nur Inhalte, sondern auch Landschaften.

Es ist der dritte Tag mit einem Hauch von Sommer. Am Freitag war ich wieder einmal falsch gelegen, mit langer Hose und einer Jacke rausgegangen. Überflüssig!

Gleisdorf hatte ab dem 18. Jahrhundert eine florierende k. k. Poststation, die als privates Unternehmen geführt wurde.
