Man macht nichts falsch, wenn man die neue „Arge Kulturpakt“ ein zartes Pflänzchen nennt. Diese Reaktion auf Gleisdorfs kulturpolitische Krise wird augenblicklich von einem kleinen Kreis interessierter Personen getragen.

Man macht nichts falsch, wenn man die neue „Arge Kulturpakt“ ein zartes Pflänzchen nennt. Diese Reaktion auf Gleisdorfs kulturpolitische Krise wird augenblicklich von einem kleinen Kreis interessierter Personen getragen.

Ich erlebe in den Social Media zweierlei. Allgemeine Themen zu Kunst und Kultur bekommen moderate Zugriffe. Da sind zirka 150 bis 250 ganz passabel. Geht es aber um regionale Kulturthemen mit exponierten Personen, fahren die Zahlen oft bemerkenswert hoch.

Am 15. April 2026 war von Gleisdorfs Kulturreferent Karl Bauer zu erfahren: „Nach drei Arbeitssitzungen wird nun ein privates Proponentenkommitee in Form der ‚ARGE Kulturpakt‘ unter Ewald Ulrich neue Akzente setzen und die bisherigen Funktionen übernehmen, erweitern und ausbauen!“

Mein letzter System-Crash liegt einige Jahre zurück. Der hatte mich noch in Panik versetzt, denn ohne EDV und Zugang zum Web ist meine gesamte Arbeit blockiert, außerdem ein Teil meiner privaten Geselligkeit. Als es diesmal wieder geschah, machte es mir bloß noch Kummer, der sich eineinhalb Tage ausbreiten konnte.

Wenn man die Arbeit von Niki Passath eine Weile verfolgt, wenn man wahlweise sein neues Buch durchblättert, wird unübersehbar, daß einige seiner Maschinen längst Momente haben, da entstehen Bilder, die sich mit menschlicher Malerei messen können.

Die Kulturinitiative Fokus Freiberg bringt einen speziellen Beitrag: die Passath-Karte. Das ist keine Eintrittskarte. Sie können dieses Stück auch nirgends kaufen, sondern müssen sich nach dem offiziellen Ausgabe-Tag (der noch bekanntgegeben wird) an eines der Crew-Mitglieder des Symposions wenden, um eine zu bekommen. Sie können auch direkt in der „Kanzley“ im Schloß Freiberg vorbeischauen, um eine Karte zu erhalten.

Eine Reihe von Arbeitsgesprächen hat unser Setting für das 2017er Kunstsymposion verfeinert. Nach meinem Treffen mit Blogmobil-Fahrer Heimo Müller und der Festlegung auf die „Landkarte der Angst“ [link] als Teilthema hat Künstler Selman Trtovac schon positiv reagiert.

Unser 2017er Kunstsymposion greift eine Themenstellung von Künstler Niki Passath auf: „Artist is Obsolete“. Der Künstler ist überflüssig. Wir hatten im November 2015 schon dort angeknüpft, als im Web ein bemerkenswertes Aviso zu finden war…

Unternehmer Ewald Ulrich zieht Schlüsse aus seinem bisherigen kulturellen Engagement im Rahmen von Fokus Freiberg. Einer davon lautet, daß er dem Aprilfestival wieder mehr regionale Tiefe geben mag, es also etwas ausweiten wird.

Robert Schmierdorfer, Bürgermeister der Gemeinde Albersdorf-Prebuch, hat sich 2016 auf ein kulturpolitisches Experiment eingelassen. Es ging um ein komplexes LEADER Kulturprojekt von der Art, mit welcher man sich keinen billigen Applaus holt, sondern die Basis für eine längerfristige Entwicklung schafft.
