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Howl: Jahr 18, eins

Nun das 18. von 20 Jahren Projektlaufzeit von „The Long Distance Howl“. Launiges Schicksal! In dieser Spanne zwischen 2003 und 2022 einer gebündelten Arbeitsphase manifestiert sich ein Umbruch von enormem Ausmaß. Die Globalisierung ist umfassend. Der Kapitalismus ist in einigen Bereichen am Ende seiner Möglichkeiten angelangt. Das große Narrativ, mit dem ich aufwachsen durfte, hat sich erschöpft.

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Redaktionshoheit und Zensur

Oh! Meine Kiste kann Moiree! Das dachte ich auf Anhieb. Die Seite ist weg. Erst vermutete ich eine technische Panne. Dann bekam ich Post vom Chefredakteur. „Rumpelstilz und die Antisemitin“ war übrigens auf der Plattform nicht gelöscht, sondern bloß auf „Entwurf“ gestellt worden. Das halte ich für einen akzeptablen Schritt.

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Rumpelstilz und die Antisemitin

Der Antisemitismus ist eine menschenverachtende Entlastungsstrategie, mit der man sich auf Kosten anderer Menschen einfache Antworten für komplexe Fragen verschafft. Weshalb tut das jemand? Es ist bequem. Es erspart die Mühen von Wissenserwerb und schützt einen davor, sich selbst in Frage stellen zu müssen.

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Mein Beruf

Wem müßte ich nun noch erzählen, daß wir Kunstschaffende derzeit in Schwierigkeiten stecken? Das war schon vor der Pandemie ein schwieriges Terrain. Nun haben wir eine prächtige Krise, aus der etwas gemacht werden will. Genau das beschäftigt mich derzeit. Die Krise zu Verbesserungen nützen.

Die Vielfalt der Genres und Lebenskonzepte (von links): Autor Martin Krusche, Politologin Monika Mokre, Autor Helmut Schranz (†), Kunsthistorikerin Mirjana Peitler-Selakov, Künstler Jörg Vogeltanz und Architekt Ivan Redi (Foto: Archiv van.at)
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