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Rumpelstilz und die Antisemitin

Der Antisemitismus ist eine menschenverachtende Entlastungsstrategie, mit der man sich auf Kosten anderer Menschen einfache Antworten für komplexe Fragen verschafft. Weshalb tut das jemand? Es ist bequem. Es erspart die Mühen von Wissenserwerb und schützt einen davor, sich selbst in Frage stellen zu müssen.

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Mein Beruf

Wem müßte ich nun noch erzählen, daß wir Kunstschaffende derzeit in Schwierigkeiten stecken? Das war schon vor der Pandemie ein schwieriges Terrain. Nun haben wir eine prächtige Krise, aus der etwas gemacht werden will. Genau das beschäftigt mich derzeit. Die Krise zu Verbesserungen nützen.

Die Vielfalt der Genres und Lebenskonzepte (von links): Autor Martin Krusche, Politologin Monika Mokre, Autor Helmut Schranz (†), Kunsthistorikerin Mirjana Peitler-Selakov, Künstler Jörg Vogeltanz und Architekt Ivan Redi (Foto: Archiv van.at)
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Scheuer malt wieder

Eben endet die 11. Woche Lockdown in der Corona-Pandemie. „Stillstand. Und ich begann sofort zu malen.“ So lautet eine Passage in den Notizen von Chris Scheuer, dessen Wohnort das etwas entlegene Schloß Freiberg ist. Er mußte im anbrechenden Lockdown bloß zurückkommen und…

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Höflich, zu höflich

Von Kerstin Feirer

Es gibt Gespräche, in denen es mir schwer fällt, höflich zu bleiben. Meistens gelingt es mir auch nicht. Weshalb ich generell als unhöflich gelte. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich mich ernsthaft darum bemühe. Was mir allerdings an gelegentlichen Bullshit entgegengebracht wird, würde jeden, der einigermaßen bei Verstand ist, den Verstand rauben, der in der Regel dafür sorgt, dass man eben nicht: „SEI EINFACH STILL!“ brüllt. Gleichzeitig scheine ich aber die seltene Gabe zu besitzen, im ungünstigsten Moment höflich zu bleiben…

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