Wovon handelt ein kulturpolitischer Diskurs auf der Höhe der Zeit und wo findet er in der Steiermark statt? Hier auf jeden Fall.

Wovon handelt ein kulturpolitischer Diskurs auf der Höhe der Zeit und wo findet er in der Steiermark statt? Hier auf jeden Fall.

[Vorlauf] Gleisdorf ist derzeit eine kulturpolitische Baustelle. Das halte ich für keine schlechte Nachricht. Wenn sich Bedingungen generell massiv verändern, gibt es Brösel, muß manches neu gedacht und neu gestaltet werden.

Gleisdorf und Weiz sind kulturelle Zentren des Bezirks. Was sozialgeschichtlich einst zu einer ökonomischen Konkurrenzsituation wurde, hatte in den letzten rund 40 Jahren etliche Zeit auch eine kulturelle Frontstellung, die sich in der Ära der beiden Kulturbeauftragten Georg Köhler (Weiz) und Winfried Kuckenberger (Gleisdorf) nicht auflösen ließ.

Ich hatte meine Kolumne „Gleisdorf: Kulturpolitik“ jüngst als abgeschlossen erklärt und muß diese Entscheidung revidieren.

Wo sich eine Gemeinschaft der Demokratie verpflichtet fühlt, bleiben die Menschen auf Antwortvielfalt angewiesen, ansonsten wäre die Tyrannei schon angelegt.

[Vorlauf] Wer auch immer die Session vom 16.6.2026 im Rathaus für eine Diskussionsveranstaltung hielt, ich habe dort etwas anderes erlebt.

Wenn ich meinen Avatar hier a la Yayoi Kusama ausstaffiere, habe ich zwei wesentliche Aspekte der Kunst kombiniert.

[Anmerkung: Die Autoren sind Karl Bauer (Gleidorfs Kulturreferent) und Ewald Ulrich, Sprecher der „ARGE Kulturpakt”. Hier deren Bericht über die 16.06.26-Session.]

Wenn etwas aus dem Virtuellen ins Aktuelle kommen möchte (oder soll), gewinnt so ein Prozeß meist, wenn jemand sich zuständig macht, diesen Verlauf zu begleiten und zu sichern.

Eine moderierte Publikumsdiskussion sollte von einer „Sprechstunde“ kategorial unterscheidbar sein.
