Wenn ich meinen Avatar hier a la Yayoi Kusama ausstaffiere, habe ich zwei wesentliche Aspekte der Kunst kombiniert.

Wenn ich meinen Avatar hier a la Yayoi Kusama ausstaffiere, habe ich zwei wesentliche Aspekte der Kunst kombiniert.

[Anmerkung: Die Autoren sind Karl Bauer (Gleidorfs Kulturreferent) und Ewald Ulrich, Sprecher der „ARGE Kulturpakt”. Hier deren Bericht über die 16.06.26-Session.]

Wenn etwas aus dem Virtuellen ins Aktuelle kommen möchte (oder soll), gewinnt so ein Prozeß meist, wenn jemand sich zuständig macht, diesen Verlauf zu begleiten und zu sichern.

Eine moderierte Publikumsdiskussion sollte von einer „Sprechstunde“ kategorial unterscheidbar sein.

Von Sonja Herbitschek
Diese Frage stand im Mittelpunkt des Diskussionsabends der ARGE KULTURPAKT gestern im Rathaus Gleisdorf. Die Antworten waren vielfältig – wie Kultur selbst.

Nicht bloß der Gleisdorfer Florianiplatz ist eine Baustelle, ganz Gleisdorf ist eine Kulturbaustelle. Ich halte das für die gute Nachricht.

Nun ein kleiner Exkurs zu den Aspekten Alarmismus, Posieren und Niedertracht. Wir, das Kulturvölkchen, möchten gerne für unangefochten halten, daß wir solchen Flausen widerstehen.

Wir Kulturleute wußten natürlich schon bevor es Internet und Social Media gab, daß menschliche Aufmerksamkeit eine Währung ist, mit der wir Handel betreiben.

Ich gehe davon aus, daß akute Probleme nur dann tauglich bearbeitet werden können, wenn es dazu einen stichhaltigen Befund gibt.

Ich bin ein Netizen der frühen Jahre. Ein Bewohner der Netze seit den Tagen, als es in Österreich noch gar kein Internet gab. Worum geht es heute?
