Schlagwort-Archiv: autonome initiativenszene

Zwischen Geschwafel und Praxis

Es hat sich in meinem Milieu über die Jahre etabliert, ein Fähnchen zu schwingen, auf dem „Vernetzung“ steht. Wo sich ein Kreis von Menschen als Gemeinschaft versteht, ist solches Betonen von Vernetzung freilich so aufschlußreich wie die Mitteilung: „Das Wasser ist naß“. Oder: „Der Papst ist katholisch“.

Unsere Juli-Sause in der vormaligen Gleisdorfer Poststation.
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Gleisdorf: Aufmerksamkeitsökonomie I

Wir Kulturleute wußten natürlich schon bevor es Internet und Social Media gab, daß menschliche Aufmerksamkeit eine Währung ist, mit der wir Handel betreiben.

1982: Buchpräsenation im Grazer Stadtpark. Martin Krusche (links) und Jürgen Rottensteiner.
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Kunst als Magd des Marketings

Kultur ist kein Park der Denkmäler, auch kein geistreich dekoriertes Gräberfeld, sondern eine Dünung, welche sich quer durch die Zeiten ständig bewegt.

Nicht alle Fragmente lassen sich nützlich zusammensetzen.
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Gleisdorf: Camping im Jammertal

Elfriede Scharf hatte ihre Community mobilisiert, dazu die IG Kultur und die Kampagne „Kulturland retten“, um am 21. März 2026 in Gleisdorfs Rathaus gemeinsam zu beklagen, was auf allen Seiten versäumt wurde.

Zwei Gemeinderatssitzugen machten deutlich wo die „Kulturstadt“ angekommen ist.
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