Schlagwort-Archiv: kulturpolitik

Was es wiegt, das hat’s VII: Meine Radikalisierung

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Ich denke, hier ist nun eine kleine Rückblende fällig. Damit sollte besser nachvollziehbar werden, was mich bewegt, nun auch diesen Abschnitt von „The Long Distance Howl“ genau so und nicht anders zu gestalten; mit dieser Doku-Leiste, in der ich Zusammenhänge detailliert darstelle und die Quellen/Belege nenne.

Es gab (gibt?) ein Konkurrenzverhalten der Funktionäre zwischen Weiz und Gleisdorf, das unter anderem auf Kosten des Kulturgeschehens in der Region ging.
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30 Jahre LEADER III

(Bottom up-Prinzip I)

Hier müssen noch einige Takte Klartext zum Thema „Bottom up-Prinzip“ notiert werden. Es war kulturpolitisch wichtig, daß dieses Prinzip zu einer Bedingung für die Vergabe von Fördermitteln avancierte. Gleichzeitig hab ich über rund eineinhalb Jahrzehnte höchst unterschiedliche Deutungen des Prinzips erlebt.

Oktober 2009: Die Bürgermeister der Energieregion lassen sich unser Kulturkonzept vortragen.
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volkskultur IV

unter dem titel volkskultur wird immer noch sehr viel geld bewegt und prestige verwaltet. ich hätte angenommen, daß ich in der steirischen kulturpolitik eine klare tendenz zu validen begriffen und einer redlichen arbeit an den themen finden kann. da bin ich heute aber nicht mehr sicher.

das blatt vom 1. mai 1939 deutet schon an, wohin von den nazi ideologisch gezielt wurde.
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Kupo: Was noch nicht gedacht werden kann

Auf der Facebook-Leiste der „Origami Ninja Association“ habe ich eben begonnen, über eine Serie kleiner Glossen das Thema Solidarität abzuklopfen. Es gibt kaum ein anderes Stichwort, das in meinem Milieu so schnell aus dem Fenster gehängt wird, wenn der Kulturbetrieb in Ressourcenfragen unter Druck gerät.

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Kupo: Was darf die Kunst?

Unser Kulturgeschehen ist mit einigen Klassikern durchwoben, mit so kernigen Sätzen wie: „Ja, die Freiheit der Kunst, aber es gibt gewisse Grenzen.“ Das sind Statements im Rang von: „Das Wasser ist naß.“ Oder: „Der Papst ist katholisch.“ Damit wird im Kulturbereich meist ein Stück Definitionsmacht beansprucht, ohne das begründen zu wollen.

Kerstin Feirers „Fink Big“ ist auf einem Hinterkopf gelandet.
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