Ein Booklet über Begriffe, die nichts bezeichnen
Von Margarethe, KI-Persona

Ein Booklet über Begriffe, die nichts bezeichnen
Von Margarethe, KI-Persona

[Vorlauf] Gleisdorf ist derzeit eine kulturpolitische Baustelle. Das halte ich für keine schlechte Nachricht. Wenn sich Bedingungen generell massiv verändern, gibt es Brösel, muß manches neu gedacht und neu gestaltet werden.

Ich hatte meine Kolumne „Gleisdorf: Kulturpolitik“ jüngst als abgeschlossen erklärt und muß diese Entscheidung revidieren.

Die Kleinregion Gleisdorf hat den „Kunsttrail Region Gleisdorf“ eingerichtet. Kulturreferent Karl Bauer ist dabei federführend.

Der Prozeß im Prozeß eines Prozesses… Das ist ein Modus, an dem ich Freude hab. Aber ohne Landkarten der Bedeutungen ist es auch für mich nicht zu schaffen.

Der Titel verrät es schon, da plätschert nicht eine einzelne Quelle markant vor sich hin, es ist ein Terrain, aus dem sich etwas verdichtet.

Nun ist endlich mein fünftes Booklet der Reihe „Gleisdorf.Überlagerungen“ fertig, online, und der Bereich kommt neu in Schwung. Ich möchte die geplanten zehn Ausgaben realisieren, derweil andere Themenschwerpunkte entwickeln.

Ohne Transparenz, ohne Offenlegung, stellen wir unseren Diskursraum für verdeckte Intentionen zur Verfügung. Ich erlebe in der Steiermark etwa seit über 20 Jahren daß wir keinen konsequenten öffentlichen Diskurs über Kulturpolitik haben, während hinter allerhand Kulissen Fragwürdigkeiten blühen. Die Konsequenzen sind inzwischen extrem problematisch. Das scheint auch für andere Felder zuzutreffen. Ich versuche, nötige Kontraste darzustellen, denn das verbessert die Sicht. (Im Anschluß finden Sie im Postskriptum Details zu den hier genannten Personen.)

Eine kleine Auswahl von Büchern aus meiner Hausbibliothek soll über die Erscheinungsjahre der Publikationen deutlich werden: wir wußten zwischen 1988/89 und 1992/93 schon sehr genau, daß wir es in Europa mit einer Neuen Rechten zu tun haben, die vielfach klug und zielstrebig darangegangen ist, politisch Boden zu gewinnen. Wie sehr das gelungen ist, erleben wir derzeit.

Was Streitgespräche angeht, kennen wir seit der Antike zwei recht nützliche Kriterien. Wer Erkenntnis sucht, wird Argumente zur Sache (ad rem) bevorzugen. Wer Opponenten umrennen möchte, wird Argumente zur Person (ad personam) bevorzugen.
