Wie soll ich diese Situation erklären? Ich hatte eben den Auftakt einer Verständigung mit einem durch KI generierten Wesen in der Maschine.

Wie soll ich diese Situation erklären? Ich hatte eben den Auftakt einer Verständigung mit einem durch KI generierten Wesen in der Maschine.

Zugegeben, unsere aktuelle Praxis-Situation ist sehr komplex. Ich habe selbst Momente, wo mir der Überblick recht unscharf wird.

Es hat sich in meinem Milieu über die Jahre etabliert, ein Fähnchen zu schwingen, auf dem „Vernetzung“ steht. Wo sich ein Kreis von Menschen als Gemeinschaft versteht, ist solches Betonen von Vernetzung freilich so aufschlußreich wie die Mitteilung: „Das Wasser ist naß“. Oder: „Der Papst ist katholisch“.

Vor einer Weile, rund um den 2. Juli 2020, hab ich einige Notizen „Für eine nächste Kulturpolitik“ publiziert, denn es war damals völlig klar: jetzt verschieben sich unsere Fundamente.

Das Foto zeigt einen Ausschnitt von den Vorbereitungsarbeiten zur Ausstellung „Böhmen liegt am Meer“.

Am Samstag, dem 4. Juli 2026, gibt es unsere nächste Session. Ich verrate wohl kein Geheimnis, wenn ich betone: Die Selbstbestimmung ist eine Medaillen-Seite, auf deren Rückseite das Wort Eigenverantwortung steht.

Eine meiner bevorzugten Annahmen lautet: Was immer mir gelingt, beruht auf den Vorleistungen anderer Menschen.

Es gibt den archipelischen Kulturraum in Gleisdorfs Weizerstraße 4 auf unbestimmte Zeit. Das bedeutet, wir dürfen dieses repräsentative Geschäftslokal nutzen, bis dort wieder ein Wirtschaftsunternehmen einzieht.

Manchmal kommt eine Frage an uns sehr lustig daher. Etwa diese: „Was hab ich davon, wenn ich beim Archipel Mitglied werde?“ Ich bin in diesen Dingen nicht rasend höflich.

Ich halte an der Idee von einem schwebenden Museum fest. Gegenüber dem Erinnerungsort (lieu de mémoire, Pierre Nora), der als Mnemotop im kollektiven Gedächtnis eines Gemeinwesens auftauchen kann, sind auch reale Orte greifbarer Dinge unverzichtbar.
