Es gibt den archipelischen Kulturraum in Gleisdorfs Weizerstraße 4 auf unbestimmte Zeit. Das bedeutet, wir dürfen dieses repräsentative Geschäftslokal nutzen, bis dort wieder ein Wirtschaftsunternehmen einzieht.

Es gibt den archipelischen Kulturraum in Gleisdorfs Weizerstraße 4 auf unbestimmte Zeit. Das bedeutet, wir dürfen dieses repräsentative Geschäftslokal nutzen, bis dort wieder ein Wirtschaftsunternehmen einzieht.

Manchmal kommt eine Frage an uns sehr lustig daher. Etwa diese: „Was hab ich davon, wenn ich beim Archipel Mitglied werde?“ Ich bin in diesen Dingen nicht rasend höflich.

Ich halte an der Idee von einem schwebenden Museum fest. Gegenüber dem Erinnerungsort (lieu de mémoire, Pierre Nora), der als Mnemotop im kollektiven Gedächtnis eines Gemeinwesens auftauchen kann, sind auch reale Orte greifbarer Dinge unverzichtbar.

Wir haben allerhand zu bereden. Naja, im Moment ist noch nichts fix. Aber Psychologin Petra Schwarz erwägt, sich die Möglichkeiten der Reise per Zeitmaschine genauer anzusehen.

Mitte November des Vorjahres war klar, daß im steirischen Kulturgeschehen eben eine Lawine abgeht. Etwas pathetisch formuliert: Wir werden sie surfen müssen oder davon verschüttet werden.

Ich suche nach nächster Klarheit bezüglich der Grundlagen unserer laufenden Arbeit im „Archipel“. Dazu gehören auch Überlegungen, wie unser Tun kulturpolitisch vertreten werden kann.

Ich sollte mich heute (8. Mai 2026) um nichts so sehr kümmern, wie um unsere Vernissage in der alte Poststation: „artgerecht“.

Wir sind mit dieser Produktion nun in der Druckvorstufe angelangt. Luis Siegl hat drei verschiedene Covers realisiert, weil es von der Textsammlung drei unterschiedlich illustrierte Ausgaben gibt.

Zugegeben, ich muß selber in manchen Momenten erst nachschauen, wo eines der archipelischen Elemente mit einem anderen verknüpft ist. Prozeßhafte Wissens- und Kulturarbeit bringt das so mit sich.

Ich hab hier eben zwei erfahrene Unternehmer, Jürgen Kapeller und Richard Mayr, nach unserer jüngsten Besprechung per KI in eine Computerzentrale verfrachten lassen.
