Ich habe in der Glosse „Spielstätten und Leerstände II“ den Wert betont, der für uns im „Archipel“ nutzbar wird, wenn wir von Geschäftsleuten Räume zur Verfügung gestellt bekommen.

Ich habe in der Glosse „Spielstätten und Leerstände II“ den Wert betont, der für uns im „Archipel“ nutzbar wird, wenn wir von Geschäftsleuten Räume zur Verfügung gestellt bekommen.

Der Archäologe Gabriel Zuchtriegel sagte in einem Interview: „Die Erforschung der Vergangenheit ist ein Ausbruch aus dem Gefängnis der Gegenwart.“

Über Gleisdorfs kulturpolitische Krise kann man in Wehklagen ausbrechen. Oder man versteht sie als kräftige Anregung, um das Nachdenken über Kulturpolitik auf die Höhe der Zeit zu bringen.

Seit wie vielen Jahren warte ich nun auf diesen speziellen theatralischen Moment, wo ich mich in launiger Gesellschaft befinde, in eine Pose gehe und brülle: „Ist ein Arzt anwesend?“

Ich stehe gerade unter dem Eindruck der Kulturpakt-Session vom 9. Februar 26, die ich nach etwa 90 Minuten verlassen hab, weil bis dahin kein einziger interessanter Satz gefallen war, der über die aktuelle Krise hinaus konkret in die nahe Zukunft gewiesen hätte.

Je weiter wir im Archipel das Thema „Künstliche Intelligenz“ erkunden, desto unübersehbarer wird, daß der Begriff extrem irreführend ist.

Wenn hier von Vernetzung die Rede ist, dann handelt das im Kern von wenigen Positionen. Warum?

Vernetzung ist kein Ereignis, sondern ein Prozeß. Vernetzung zeigt sich in einem konkreten Wechselspiel und darstellbaren Ergebnissen.

Dies ist der erste Tag des neuen Jahres. Ich habe als aktiver Künstler ein fundamentales Interesse am aktuellen kulturpolitischen Zustand der Kleinregion Gleisdorf.

Wenn Sie sich in den vergangenen Jahren nach kulturpolitischen Konzepten und Positionen in der Steiermark umgehört haben, konnten Sie etwas als überdeutlich bemerken.
