Wir haben allerhand zu bereden. Naja, im Moment ist noch nichts fix. Aber Psychologin Petra Schwarz erwägt, sich die Möglichkeiten der Reise per Zeitmaschine genauer anzusehen.

Wir haben allerhand zu bereden. Naja, im Moment ist noch nichts fix. Aber Psychologin Petra Schwarz erwägt, sich die Möglichkeiten der Reise per Zeitmaschine genauer anzusehen.

Mitte November des Vorjahres war klar, daß im steirischen Kulturgeschehen eben eine Lawine abgeht. Etwas pathetisch formuliert: Wir werden sie surfen müssen oder davon verschüttet werden.

Ich suche nach nächster Klarheit bezüglich der Grundlagen unserer laufenden Arbeit im „Archipel“. Dazu gehören auch Überlegungen, wie unser Tun kulturpolitisch vertreten werden kann.

Ich sollte mich heute (8. Mai 2026) um nichts so sehr kümmern, wie um unsere Vernissage in der alte Poststation: „artgerecht“.

Wir sind mit dieser Produktion nun in der Druckvorstufe angelangt. Luis Siegl hat drei verschiedene Covers realisiert, weil es von der Textsammlung drei unterschiedlich illustrierte Ausgaben gibt.

Zugegeben, ich muß selber in manchen Momenten erst nachschauen, wo eines der archipelischen Elemente mit einem anderen verknüpft ist. Prozeßhafte Wissens- und Kulturarbeit bringt das so mit sich.

Ich hab hier eben zwei erfahrene Unternehmer, Jürgen Kapeller und Richard Mayr, nach unserer jüngsten Besprechung per KI in eine Computerzentrale verfrachten lassen.

Ich habe in der Glosse „Spielstätten und Leerstände II“ den Wert betont, der für uns im „Archipel“ nutzbar wird, wenn wir von Geschäftsleuten Räume zur Verfügung gestellt bekommen.

Der Archäologe Gabriel Zuchtriegel sagte in einem Interview: „Die Erforschung der Vergangenheit ist ein Ausbruch aus dem Gefängnis der Gegenwart.“

Über Gleisdorfs kulturpolitische Krise kann man in Wehklagen ausbrechen. Oder man versteht sie als kräftige Anregung, um das Nachdenken über Kulturpolitik auf die Höhe der Zeit zu bringen.
