Bei meinem jüngsten Gang ins Gestrüpp hat mich das wieder beschäftigt. Ich hab vor Jahren begonnen, mir die Gewässer in meinem Lebensraum näher anzusehen.

Bei meinem jüngsten Gang ins Gestrüpp hat mich das wieder beschäftigt. Ich hab vor Jahren begonnen, mir die Gewässer in meinem Lebensraum näher anzusehen.

[Vorlauf] „Herr T., ich grüße Sie!“ Das war eben den guten Sitten geschuldet, denn Markus T. hat mich jüngst auf der öffentlichen Bühne eines Massenmediums wegen meiner Manieren getadelt.

[Vorlauf] Ich staune momentan über die Zugriffszahlen, welche meine vorangegangene Glosse auf Facebook erhalten hat. Mit Kulturthemen bekomme ich da im Schnitt zirka 150 bis 250 Hits, selten mehr.

[Vorlauf] Gleisdorf ist derzeit eine kulturpolitische Baustelle. Das halte ich für keine schlechte Nachricht. Wenn sich Bedingungen generell massiv verändern, gibt es Brösel, muß manches neu gedacht und neu gestaltet werden.

Es ist, soweit ich weiß, die erste Ausstellung im Gleisdorfer Forum Kloster nach der 2025er November-Krise mit ihren kulturpolitischen Bruchstellen.

(Warum Reichweite und Adresse nicht dasselbe sind)
Wenn ein Gastgeber sich fragt, ob er eine Facebookseite braucht, geht es selten um die Sache, sondern um ein Gefühl: Man müßte präsent sein.

Georg Kurtz und seine Frau Ulrike sind das Gastgeber-Ehepaar in der vormaligen Poststation. Das heißt, sie öffnen ihren Privatbesitz immer wieder für künstlerische Veranstaltungen.

Es läßt sich nicht schönreden. Die Verachtung von Frauen sitzt in unserer Kultur tief. So tief, da führen nun auch etliche Jahre erhöhter Aufmerksamkeit für Gewalt gegen Mädchen und Frauen, zu keiner merklichen Verminderung des Gefahrenpotenzials.

Als Künstler sehe ich mich nur der Kunst und keinen anderen Aufgaben verpflichtet. So verstehen wir seit der Renaissance die Autonomie der Kunst.

Nun also „Positionen“, die archipelische „3 von3“ in der alten Gleisdorfer Poststation. Was bedeutet das?
