In unserer Gesellschaft scheint es verlockend zu sein, komplexere Vorgänge oder Formationen zu zentralisieren, von einer Stelle aus unter Kontrolle zu bekommen.

In unserer Gesellschaft scheint es verlockend zu sein, komplexere Vorgänge oder Formationen zu zentralisieren, von einer Stelle aus unter Kontrolle zu bekommen.

Ich hab mir bei der Arbeit an Mythos Puch X überlegt, auf welche Weise sich veranschaulichen ließe, wie der Mensch mit Technik einige Brückenschläge zwischen Natur und Kultur zuwege gebracht hat.

Von Martin Krusche
Gleich vorweg, ich bin seit Jahren von der eher schlampigen Frage ermüdet, die so oder so ähnlich immer wieder auftaucht: „Kannst du mir eigentlich sagen, was Kunst ist?“
Oft ist das auch keine Frage, sondern eine Unterstellung, die andeutet, Kunst sei vermutlich ein Schwindel, sonst könnte man es ja genau sagen.
Diese Auffassung ist freilich Unfug, welchen sich schlichte Gemüter gönnen, weil sie sich mit Widersprüchlichkeiten und Unwägbarem, mit der Komplexität solcher Themen nicht belasten möchten.
Episode XLVI: Wann ist Kunst? (Rudi Klein) weiterlesenKurze Zeit, nachdem wir im Archipel „Oststeirisches“ (Das Wesen der Region) als eines unserer Round Table-Themen definiert haben, lese ich in verschiedenen Blättern allerhand zu ähnlichen Themenstellungen.

Nein, das ist kein Skript für einem Agentenfilm. Mein aktuelles Arbeitsvorhaben ist auf fünf Kreise gestützt, vier sind im Augenblick definiert.

Von Monika Lafer
Der zeit.raum, den es seit 2021 als autonomes Kunstprojekt gibt, wurde 2023 als Schnittstelle zwischen Kommune, autonomer Kunstarbeit und Wirtschaft definiert.
Vol. 46: Wir lieben auch die Kunst der anderen | Camillo Kurtz weiterlesenWeshalb ein Round Table zum Thema Kunst sowie mein Beharren darauf, daß wir im Rahmen von Wissens- und Kulturarbeit einen Kunstdiskurs führen sollen?

Es hat sich im Laufe des Jahres 2024 in einigen wesentlichen Punkten gründlich geändert, was unser Archipel sei. Daher habe ich nun den Arbeitsansatz zur Konferenz in Permanenz neu geordnet.

Wir haben im Archipel ein besonderes Augenmerk auf drei Genres gelegt: Volkskultur, Popkultur und Gegenwartskunst. Dabei ist der Bereich Volkskultur auf merkwürdig gegensätzliche Weise besetzt. Das legt nahe, unseren Fokus zu präzisieren.

Ich mag dieses Genre, was daher kommen könnte, daß ich schon als Kind die klare Vorstellung hatte, daß ich einmal Sekretär werden möchte.
