Das neue Projekt

Wissenschafter Hermann Maurer hat sich immer auch auf anderen Gebieten als jener seiner Kernkompetenzen nach Anregungen umgesehen. Ich repräsentiert eine „Kunst unter Bedingungen der Vernetzung“ („Art Under Net Conditions“), die ein Konzeptkunst-Fundament hat und ebenso Schritte auf andere Gebiete nahelegt.

In diesem Büro in einem Haus, das später durch ein anderes ersetzt wurde, entstand Anfang der 1990er die Virtuelle Akademie Nitscha

Maurer hat einige Grundlagen dessen entwickelt, was schließlich ein „Netz der Netze“ wurde, das wir heute als Internet kennen. Ich hab mit meiner „v@n: virtuelle akademie nitscha“ in den 1990ern eine der ersten Netzkultur-Initiativen Österreichs entwickelt und etabliert.

Es ist also naheliegend, daß sich unsere Wege kreuzten, was zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Themenschwerpunkte ergab. Netzkultur, das ist kein Synonym für Computerkunst, sondern die Praxis einer Wissens- und Kulturarbeit innerhalb der neuen Infosphäre, die durch eine weltweite Vernetzung von Computersystemen entstand.

Dazu haben wir jetzt eine neue Projektsituation auf der Schiene. Dabei kommt heute der Wissens- und Kulturarbeit eine wesentliche Funktion zu. Der Dialog mit der Kunst liegt nahe, wobei aber die Autonomie der Kunst unangetastet bleibt.

Das heißt, die Kunst ist kein „Werkzeug“ für andere Bereiche, sondern sie bietet uns aus ihren eigenen Gesetzlichkeiten heraus Wahrnehmungserfahrungen an, die wir bei Bedarf in anderen Sektoren verwerten können. Das Projekt:

— [Hart am Wind (Das Buch der Wendungen)] —

Über der krusche

jahrgang 56, freischaffender künstler, repräsentant einer "art under net conditions"
Dieser Beitrag wurde unter dorf 4.0, Feuilleton, kunst, wirtschaft, wissenschaft abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.