Netzkultur-Historie

Im Jahr 1998 publizierte Sabine Bauer ihre Studie „Medium Internet und die Freie Szene“, verfaßt im Auftrag der OÖ Gesellschaft für Kulturpolitik, Linz. Das verwies unter anderem auf die kommende Medienkonferenz (MEKO 99) jener Freien Szene.

Diese „Medienkonferenz Linz 1999“ stand unter dem Titel „Kurskorrekturen zur Kultur- und Medienpolitik“. Das war ein Treffen der Zeitungsleute, Radio-Teams und der Kulturserver-Crews, soweit sie nichtkommerziell und kulturbezogen agierten: [link]

Die Veranstaltung wurde mit der „Linzer Erklärung 1999“ abgeschlossen: [link] Aber zurück zur Bauer’schen Studie. Sie ist nach meiner Kenntnis die erste derartige Untersuchung in Österreich. Damals waren die webgestützten Kulturprojekte noch sehr rar. Die VAN, also Virtuelle Akademie Nitscha, ist dabei gewesen.

Heute gibt es Nitscha nicht mehr als eigenständigen Ort. Die Gemeinde ist voriges Jahr ein Stadtteil von Gleisdorf geworden. Immerhin läßt sich festhalten, daß die österreichische Netzkultur einen ihrer Ausgangspunkte in der Oststeiermark hatte.

Das begann auf HTML-Basis mit der Arbeit am „Kunstnetz“, da waren Zugänge zum WWW noch kaum erschwinglich: [link] Davor hatte ich diese Art der Kulturarbeit in einem „Bulletin Board“ erprobt. Anfang 1998 ermöglichte mir dann ein Unternehmer den ersten Probelauf im WWW: [link]

+) Zur Vorgeschichte siehe: Hermann Maurer, „Persönliche Ergänzung“ [link]
+) Netzkultur [link]

Über der krusche

jahrgang 56, freischaffender künstler, repräsentant einer "art under net conditions"
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