Über die Arbeit am ganzen Leben

Bei Kunst Ost steht eine Rückbesinnung auf regionale Basisarbeit an. Die ursprüngliche Orientierung dieses Projektes des kultur.at: verein für medienkultur war an den Prinzipien von Leader+ orientiert. Siehe: [link]

Auf "The Track: Axiom" folgt in unserem Langzeitprojekt "The Track: Pop"

Das lag nahe, da unsere Vorgeschichte in der Tradition eigenständiger Regionalentwicklung steht. Zu dieser Vorgeschichte zählte etwa das vermutlich erste „Gemeinsames Programmheft der Städte Gleisdorf und Weiz“, ein Pilotprojekt im Oktober 1988 [link]

Die Plattformbildung für Kulturinitiativen hat bei uns Tradition. Zum Beispiel: „Fest der Initiativen“ (Gleisdorf setzt Impulse!), 22. September 1990 [link]

Dazu gehörte stets auch inhaltliche Arbeit wie etwa: „Regionale Identität“, 28. November 1997, Gleisdorf [link]

Zu unserer Arbeit zählt übrigens auch die erste Print-Publikation von Thomas Glavinic: „Vierzig Minuten“ [link] oder die erste Buch-Publikation von Andrea Sailer: „Am Rande“ [link]

Wir waren freilich nicht bloß mit künstlerischen Stoffen befaßt. Was 1985 in Gleisdorf als Kulturverein GARAGE begann, arbeitete auch bei einigen wesentlichen Innovationen der Region mit; wie etwa bei technischer Innovation (Arge Erneuerbare Energie) oder sozialer Innovation (Chance B).

Der Untertitel des ersten Buches der Chance B, das wir realisiert haben, lautete dafür geradezu programmatisch: „Über die Arbeit am ganzen Leben“.

Das Buch „Nicht schon wieder der Balkenmäher! Chance B, über die Arbeit am ganzen Leben“ von Ingrid Kreutzer (heute Lechner-Sonnek) ist bei Google Books gelistet: [link]

Die Gleisdorfer GARAGE hat damals noch eine Reihe anderer Publikationen herausgebracht, etwa die erste Monographie über die Gruppe „Aniada a Noar“: [link]

Österreichische Netzkultur-Pionierarbeit: "virtuelle akademie nitscha"

Wir betonten Wissens- und Kulturarbeit als ein Mittel engagierter Regionalentwicklung. Das kam auch zum Ausdruck, als sich die ÖAR 1990 gewinnen ließ, ein themenbezogenes Periodikum herauszugeben: „REGionalentwicklUNG“, Redaktion: Luis Fidlschuster & Martin Krusche [link]

Zu dieser Geschichte gehört ebenso, daß wir mit der v@n (virtuelle akademie nitscha) eines der ersten Netzkulturprojekte Österreichs entwickelt haben: [link]

Lauter Vorgeschichten und Vorbedingungen, die 2009 dazu führten, daß kultur.at das überhaupt erste steirische LEADER Kultur-Projekt realisierte: Kunst Ost.

Diese Projektphase endete 2014; hier „Das letzte Blatt“ [link]

Zu der Zeit war von uns der Kulturpakt Gleisdorf schon entwickelt und mit einigen Kooperationspartnern etabliert worden. Dieser Projektteil ist hier dokumentiert: [link]

Mit einer Pressekonferenz der Gleisdorfer Abteilung für Kultur und Marketing wurde der Kulturpakt Gleisdorf am 26. März 2015 endgültig von Kunst Ost abgetrennt. Siehe dazu das „Kulturpaktprogramm“, eine PDF-Datei auf Gleisdorfs offizieller Webpräsenz, welches proklamiert: „Wir sind Kulturpakt“: [link]

Der aktuelle Projektraster

Die Einladung an die Presse war, wie hier schon notiert, am Tage unserer „Synergie-Konferenz“ erfolgt, ohne Kunst Ost oder die Kulturspange dabei zu nennen; siehe: [link] Im Klartext: Diese Präsentation mit all ihren Inhalten ist ohne jede Absprache mit uns zustandegekommen.

Die SynKon ist hier dokumentiert: [link] und wird ab nun alljährlich zum Ende des ersten Quartals stattfinden. Die derzeitige Projektlage von Kunst Ost ist in diesem Projekt-Raster dargestellt: [link] Zu unserer aktuellen inhaltlichen Orienterung siehe: „Region und regionale Identität“: [link]

— [Generaldokumentation] —

Über der krusche

jahrgang 56, freischaffender künstler, repräsentant einer "art under net conditions"
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