mobilitätsgeschichte

die „avantouristische zentralbibliothek“ hat zuwachs erhalten. diese kleine bibliothek hat sozialhistoriker matthias marschik vor einer weile mit seinem opulenten band „flieger, grüß‘ mir die sonne …. eine kleine kulturgeschichte der luftfahrt“ initiiert. sammler emil gruber setzte mit dem film „two lane blacktop“ von monte hellman einen wichtigen cineastischen akzent in dieser jungen sammlung.

nun kam per post gerade marschiks aktuelle publikation: „automobil in wien 1955-1975“. der band erschien im „sutton verlag“ wo zur zeit unsere gemeinsame publikation über den steyr-puch 500 in arbeit ist. das „kuratorium für triviale mythen“ [link] ist also wieder aktiver und der „avantourismus“ wird neue blüten treiben.

unser nächstes projekt ist eine publikation mit den ausschneidebögen von michael toson, wobei das artwork von graphic novelist jörg vogeltanz kommen wird. apropos toson. der fährt inzwischen, wenn das wetter nicht zu unfreundlich ist, einen ferrari mondial, was am steuer einige unerschrockenheit verlangt und in der garage die fertigkeiten eines versierten mechanikers.

marschik und ich sind bescheidener motorisiert, dafür mit unseren überlegungen gerade in den optionen jener legendären hochenergie-zone, die sich überm teich als ära der „muscle cars“ manifestiert hat, während europas automobilismus ideologisch und technisch andere wege ging. aber dem thema widmen wir uns wohl erst kommendes jahr näher. (siehe zu marschik auch: individuelle mobilität!)

Über der krusche

jahrgang 56, freischaffend
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Eine Antwort auf mobilitätsgeschichte

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