Querverweise

Ich hatte am 1. Oktober 2022 meine Judenburger Session („Lange Nacht der Museen“). Mein Vortrag im dortigen Puchmuseum gab mit den Handzetteln, die ich dafür verwendet habe, die Basis-Skizze für eine etwas detailliertere Ausführung. („Die Mechanisierung der Welt“)

Automatische Spinnmaschine von 1897

Übrigens! Es ist ganz bemerkenswert, welch hohen Rang die Textilindustrie in der Industrialisierung hatte. Das Spinnen und das Weben…

Ich hab jüngst hier in der Notiz „Soziokulturelle Abstellkammern?“ einige Überlegungen zum Thema Museum deponiert. Aus meinem Blickwinkel sehe ich das heute noch legitim in der Tradition jener Schau- und Lehrsammlungen, wie sie mit der Dampfmaschinenmoderne wichtig wurden.

Ich bemühe mich derzeit zu veranschaulichen, wodurch und warum die Dampfmaschinenmoderne geendet hat, die Digitale Revolution Teil jener versunkenen Ära ist und wir uns mit der Vierten Industriellen Revolution in einer neuen Ära befinden.

Das hat übrigens auch gemeinsame Schnittstellen mit den Darstellungen der agrarischen Revolutionen seit dem Neolithikum. Ja, mit Verlaub, ich betrachten das in solchen weit geöffneten Zeitfenstern. Ich sehe keine andere Möglichkeit, um die Komplexität und das Ausmaß aktueller Umbrüche zu begreifen.

In Sinn eben dieser Gesamtsicht ist mein Projekttitel „Der milde Leviathan“ zu verstehen. Ich muß die alten Formationen und Kräftespiele begreifen, also auch: die alten Begriffe entschlüsseln. Damit komme ich in eine taugliche Verfassung, um mich jenem Bereich zuzuwenden, der vorerst noch nicht gedacht werden kann.

All die Checker und Schlaumeier in meiner Umgebung, die Auguren und Propheten, denen traue ich vorerst keine fünf Meter weit. Wer will heute, mitten in diesen mächtigen Prozessen, halbwegs verläßlich sagen können, wohin das weist und wohin das führt? Lächerlich! Im Moment brauchen wir vor allem einmal gute Fragen. (Das ist schwierig genug!)

Die aktuellen Leisten
+) Zeitenwende (Die Judenburg-Session)
+) Der milder Leviathan
+) Die Mechanisierung der Welt

Über der krusche

jahrgang 56, freischaffender künstler, repräsentant einer "art under net conditions"
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