Oberdorf 33

Die Kunst bekommt einen Bezugspunkt. Oberdorf erreicht man zum Beispiel von St. Ruprecht aus, vorbei an Schloß Stadl, auf dem Weg zu einem bedeutenden Naturereignis der Region.

Das Haus liegt an einem der Eingänge zur Raabklamm: [link] Seine Basis war einst ein Preßhaus, also ein Ort der Weingewinnung. Dieser ebenerdige Bereich [link] ist heute als Ausstellungsraum adaptiert, wie das ganze darüber liegende Geschoß für Kulturveranstaltungen bereit steht.

Hilde Sowinz will hier einen längerfristigen Galeriebetrieb etablieren. So verknüpft sie ihre Emotionen für die Kunst und ihren Geschäftssinn, um an einem ungewöhnlichen Ort in der Region einen fixen kulturellen Bezugspunkt zu schaffen und sich dort ein Publikum zu erarbeiten.

Das Haus Oberdorf 33 ergibt so auch den Galerienamen

Diese Ambitionen und Überlegungen teilt Sowinz mit dem St. Ruprechter Hans Gesslbauer. Der ist seinerseits gewillt, in räumlich mäßiger Distanz zu Oberdorf einen ähnlichen Bezugspunkt zu schaffen, einen Ausstellungsraum zu eröffnen. Präsenz und Kontinuität sind zwei wesentliche Aspekte, unverzichtbare Grundlagen, um der Kunst abseits von Zentren Räume aufzubauen.

Hilde Sowinz und Hans Gesslbauer

Hier sind also weitere engagierte Menschen am Werk, um der Region ein paar neue kulturelle Facetten zu verleihen. Der formelle Auftakt für diese Ereigniskette wird sich innerhalb des kommenden „April-Festivals“ ereignen. Am Freitag, dem 13. April 2012, eröffnet Sowinz um 19:00 Uhr die Ausstellung „natürlich-künstlich“ (Ein Leben, inspiriert von der Natur) mit Arbeiten von Hans Gesslbauer, Adolf Gsell und Johann Vidrich.

[April-Festival 2012]

Über der krusche

jahrgang 56, freischaffender künstler, repräsentant einer "art under net conditions"
Dieser Beitrag wurde unter Feuilleton abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar