Kategorie-Archiv: Reflexion und Grundlagen

Kulturpakt III: Kulturpolitische Orientierung

Wo Kunst- und Kulturschaffende mit öffentlichen Geldern arbeiten möchten, werden sie begründen müssen, worin der Leistungsaustausch besteht, für den man ihnen Geld überläßt. Wer für sich keinen exzellenten künstlerischen Rang geltend machen kann, sollte gerüstet sein, andere Gründe zu nennen.

Bürgermeister Christoph Stark macht klare Aussagen zu seinen Prioritäten

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Kulturpakt III: Dissens zulassen

Der letzte Juni-Tag war von zwei Ereignissen markiert. Es kam eine Schachtel voll Unterlagen ins Haus. Die Belege und Berichte zur letzten Abrechnung des LEADER Kultur-Projektes 2010 bis 2013. Und nachts hatte ich (nach einem Kulturpakt-Plenum) eine geradezu beunruhigend dichte Session mit dem Gleisdorfer City-Manager Gerwald Hierzi und dem Ludersdorfer Kulturbeauftragten Peter Moser.

Peter Moser (links) Und Gerwald Hierzi

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Kommunikationsverweigerung zerstört

Im Jahr 2009 habe das erste steirische LEADER Kulturprojekt realisiert. Was der kultur.at: verein für medienkultur damals erarbeitete, wurde zu Kunst Ost, wurde 2010 mit einem weiteren Vertrag ausgestattet.

Von links: Künstler Martin Kruische, Kulturminister Josef Obermayer und Nationalratsabgeordnete Elisabeth Hakel im Parlament (Foto: Klaus Pichler)

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Kulturpakt III: Kulturpolitik der Provinz

Zur Erörterung kulturpolitischer Fragen der Provinz geht es nun in das (politische) Zentrum des Zentrums, in das Parlament. Die Podiumsdiskussion „zentral.lokal — Kunst und Kultur in den Regionen“ am kommenden Dienstag ist folgendermaßen aufgestellt:
— Josef Ostermayer, Bundesminister für Kunst und Kultur
— Maren Richter, Kuratorin und Kunstkritikerin
— Martin Krusche, Kunst Ost
— Rainer Rosegger, Rostfest
Moderation: NAbg. Elisabeth Hakel; Details: [link]

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Was ist der Kulturpakt Gleisdorf?

Es ist leicht dahin gesagt: Staat, Markt und Zivilgesellschaft mögen kooperieren. Es war immerhin schon klar: Jeder Sektor hat seine eigenen Codes und Modi, seine eigenen Prioritätenlisten.

Die Arbeitsplanung Kunst Ost bis Ende 2015 ist dingfest

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Kulturpakt III: Kulturpolitische Position

Jetzt ist geklärt, mit welchem Fokus wir hier bei Kunst Ost im regionalen Kulturgeschehen auf das kommende Jahr zugehen. Es zeichnet sich am Horizont der Themenkomplex „The Track: Pop“ ab. Es wird ein neues, also nächstes April-Festival geben. Es geht auch um das Spannungsfeld „Handarbeit/Kopfarbeit“, was ich unter „Mythos Puch“ bündle.

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April-Festival: 2015 ist in Arbeit

Wer gelauscht hätte, wäre über so manche Gesprächspassage erstaunt gewesen, da die kleine Runde doch darangegangen war, das April-Festival von Kunst Ost neu zu deuten. „Klassisches maschinelles Denken ist bei uns draußen“, sagte Unternehmer Ewald Ulrich, „darüber holst du keine Leistungssteigerung mehr“.

Von links: Winfried Lehman, Ewald Ulrich und Karl Bauer

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Kulturpakt III: Wenn aber die anderen schuld sind?

Bevor ich in der Provinz eine Budget- oder Infrastrukturfrage hab, hocke ich auf Inhaltsfragen. Welche INHALTE soll ein regionaler Kulturbetrieb fördern und tragen? Was mag von Ansässigen und von Gästen an rationalen, poetischen, visuellen und hörbaren Inhalten in die lokale/regionale Gesellschaft gebracht werden?

Mit Sabine Hänsgen und Sergej Letov von den Kollektiven Aktionen Moskau auf der Strecke in der oststeirischen Provinz

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