Schlagwort-Archiv: styrian contemporary

Lokal, regional, international

Der „Kulturpakt Gleisdorf“ sollte nun, nach dem 2012er-Jahr, eine deutliche Konsolidierung erfahren. Die überregionale Fokusgruppe entfaltet sich. An der Basis ist von uns aus derzeit vor allem das „April-Festival“ in Arbeit. Außerdem haben wir nach dem Herbst zu blicken, wofür unser internationaler Kunstschwerpunkt Gestalt annimmt.

Kunstsammler Erich Wolf

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Status quo Ende 2012

Um es vorwegzunehmen: Uns geht es derzeit besser als ich für möglich gehalten hätte. Das verdankt sich zum Beispiel inspirierten Menschen, die auf konzeptionelle Schritte im Kernbereich dieser Kulturinitiative mit eigenen Ideen reagiert haben.

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Zum nahen Jahresende

Der Techniker Horst Fickel war einer unserer Kooperationspartner in einer ersten Phase des Auslotens, wovon heute eine Kooperation von Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft handeln könnte. . . Siehe dazu das KWW-Archiv: [link]

Wir hatten davor schon ausreichend Klarheit gewonnen, daß tradierte Ideen und Vorstellungen von Sponsoring auf unsere Situation gar nicht anwendbar sind. Deshalb war es nötig, die Sache völlig neu aufzurollen.

Techniker Horst Fickel (links) zeigt schon geraume Zeit Interesse an der Kommunikation zwischen Kunst und Wissenschaft

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Status quo Oktober 2012

Hier eine aktuelle Status-Skizze der soziokulturellen Drehscheibe kunst ost, eine kurze Übersicht unserer generellen Themenstellungen und Projektschwerpunkte.

Derzeit geht es aber nicht nur um diese inhaltlichen Aufgaben, sondern auch um den grundlegenden Erhalt von Strukturen jenseits des Landeszentrums. Damit sind die Strukturen für kulturelle Vorhaben „bottom up“ gemeint, also zivilgesellschaftliche Kulturinitiativen.

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Wovon handelt Kulturpolitik? #25

Kunst, Kultur, Politik, Kulturpolitik
Die Kunst ist der Gesellschaft zu gar nichts verpflichtet. Wer mir mit Floskeln kommt wie „Die Aufgabe der Kunst ist es…“, kriegt von mir in der Regel zweierlei zu hören. Erstens: „Rutschen Sie mir den Buckel runter!“ Zweitens: „Lernen Sie Kulturgeschichte!“

Zur Erinnerung, seit der Renaissance haben wir Übereinkunft in der zentralen Frage und dieser Konsens wurde bisher noch nicht aufgehoben: Die Kunst ist sich selbst Auftraggeberin und keiner anderen Instanz als sich selbst verpflichtet.

Beim Gleisdorfer Kunst-Symposion, von links: Die Kunstsammler Erich Wolf und Hans Roth, Carmen Gasser-Derungs und Remo Derungs (Gelbes Haus, Flims), Künstler Martin Krusche, Ludger Hünnekens (Burda Museum, Baden-Baden), Künstler Richard Kriesche (Foto: Andreas Turk)

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Den Umbruch surfen

Ich denke, das waren nun wenigstens 20 Monate, in denen sich die Arbeit an weiterführenden Optionen hier so verbreitet hat, daß mir für künstlerische Arbeit kaum noch Zeit blieb. Aber was immer man den jüngsten Krisenszenarien an Realität zubilligt, es scheint mir klar, daß wir mitten in einem enormen Umbruch stecken.

Mit Künstler Richard Kriesche auf der Strecke

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basis-kunst: Praxis der Kulturpolitik

Wenn ich kürzlich geltend gemacht habe, es wäre hoch an der Zeit, uns gegen die kommenden Belastungen zu wappnen, bleibt natürlich die Frage, was das konkret und praktisch bedeuten soll. Ich gehe davon aus, daß sich eine Konsolidierung unserer labilen Situation nur erreichen läßt, wenn wir mit Politik und Verwaltung jetzt zunehmend Verständigung wie Kooperation erreichen.

Von links: Erich Wolf, Richard Kriesche und Franz Gsellmann jun.

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basis-kunst: Markierung gesetzt

Mai, Juni, Juli… Ein überschaubares Zeitfenster, in dem sich kunst ost grundlegend verändert hat. Die letzten Jahre waren von der Anforderung geprägt, für die Gegenwartskunst Boden zu gewinnen. Diese Arbeit ist von zunehmender Klarheit geprägt gewesen, daß man dafür nicht primär bei der Gegenwartskunst selbst ansetzen kann.

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Reduktionen, Perspektiven

Die vergangenen Wochen hatte ich Arbeit daran, die derzeitige Projekt-Komplexität von kunst ost herunterzufahren. Da dieses ganzeUnterfangen vor allem einmal eine Art Labor ist, in dem ausgelotet werden muß, welche Strategien, Zielsetzungen und Verfahrensweisen sich kulturell abseits des Landeszentrums bewähren können, entstehen laufend neue Arbeitslinien.

Die bedürfen dann einer Prüfung dessen, was sich sinnvoll weiterverfolgen läßt. Das verlangt jeweils, einige der eröffneten Bereiche wieder hinter sich zu lassen. So etwa derzeit die „Kulturspange“ [link] und die erste Formation von „KWW – Kunst Wirtschaft Wissenschaft“ [link]

KUnstsammler Erich Wolf mit einem ersten Probedruck des Programmbuches für unser Symposion

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