Den Umbruch surfen

Ich denke, das waren nun wenigstens 20 Monate, in denen sich die Arbeit an weiterführenden Optionen hier so verbreitet hat, daß mir für künstlerische Arbeit kaum noch Zeit blieb. Aber was immer man den jüngsten Krisenszenarien an Realität zubilligt, es scheint mir klar, daß wir mitten in einem enormen Umbruch stecken.

Mit Künstler Richard Kriesche auf der Strecke

Kein Grund, Alarmsysteme anzuwerfen. Wer sich jetzt erst alarmiert fühlt, hat vermutlich schon so viel an Boden verloren, daß ich keine Ahnung hab, wo diese Leute abbleiben werden.

Umbruch!

Das gefällt mir ja auch, obwohl solche Kräftespiele einen bis zum Umfallen erschöpfen können. Und ich mag manche altgedienten Metaphern. Kein Stein wird auf dem anderen bleiben. Davon bin ich überzeugt.

Nun sind aktuelle Kooperationen so weit gediehen, daß sich meine Arbeitssituation etwas entspannt. Die Verbindung von kunst ost und styrian contemporary hat nicht bloß Stabilität gewonnen, sie führt nun flott in die nach außen gerichtete Praxis.

Mit Kunstsammler Erich Wolf im Einvernehmen

Mit dem neuen Projektlogbuch „maschine“ wird dieser Prozeß ab nun transparent gestaltet: [link]

Dazu kommt eine aktive künstlerische Ebene, die von kultur.at getragen wird. Mit „the track: axiom“ findet das Langzeitprojekt „the long distance howl“ eine nächste Manifestation: [link]

Damit ist der Bereich GEGENWARTSKUNST momentan in Theorie und Praxis stark betont. Der Bereich MOBILITÄTSGESCHICHTE hat seine aktuelle Entwicklungsphase in der Kooperation von kunst ost und dem Johann Puch-Museum Graz. Diese Entwicklung erreicht langsam ein Stadium, wo die Rückbindung vom Landeszentrum zur Region/Provinz greifbar wird. Die Drehscheibe dieser Kooperation im Web: [link]

Mit Philosoph Erwin Fiala im Gespräch über ein Axiom

Dazu kommt neuerdings ein frisch implementiertes Kulturreferat, über das nicht nur Aspekte der Mobilitätsgeschichte bearbeitet werden, sondern auch künstlerische Optionen an den Horizont geschrieben stehen. Das ist wiederum ein Bereich, in dem kultur.at aktiv werden wird. Der momentane Ansatz: [link]

Das schafft einige Bezugspunkte, die wir auch im Themenschwerpunkt FRAUEN & TECHNIK bearbeiten werden. Aber da ist nach dem heurigen „FrauenMonat“ von kunst ost [link] augenblicklich weitere Konzept- und Lobbyarbeit nötig. Das spielt sich also eher hinter den Kulissen ab.

Zu all dem kommt, daß wir den Themenkomplex Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft auf eine andere Ebene zu bringen haben, denn da sind nun Erfahrungen auszuwerten, Schlüsse und Konsequenzen zu ziehen. Aber davon mehr bei anderer Gelegenheit…

Zur Orientierung, die Schlüsselpersonen:
+) Frauen & Technik wird von Mirjana Peitler-Selakov repräsentiert
+) kultur.at wird von Martin Krusche & Mirjana Peitler-Selakov repräsentiert
+) kunst ost wird von Martin Krusche repräsentiert
+) Das Kulturreferat des Johann Puch-Museums leitet Martin Krusche
+) styrian contemporary wird von Erich Wolf und Richard Kriesche repräsentiert
+) Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft wird von Karl Bauer und Martin Krusche repräsentiert

— [den umbruch surfen] —

Über der krusche

jahrgang 56, freischaffender künstler, repräsentant einer "art under net conditions"
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Eine Antwort auf Den Umbruch surfen

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