Wie haben die Diskurs-Reihe „Talking Community“ im Jahr 2010 in Novi Sad (Serbien) begonnen. Öffentlich zugänglicher Debatten über Fragen der Kunst, der Kulturpolitik, der Wissensarbeit, der Verfaßtheit einer Gesellschaft. Siehe: [link]

Wie haben die Diskurs-Reihe „Talking Community“ im Jahr 2010 in Novi Sad (Serbien) begonnen. Öffentlich zugänglicher Debatten über Fragen der Kunst, der Kulturpolitik, der Wissensarbeit, der Verfaßtheit einer Gesellschaft. Siehe: [link]

Der Begriff „Kulturpakt Gleisdorf“ steht für zwei grundverschiedene Arbeitsbereiche, die aber stellenweise ineinandergreifen. „Kulturpakt Gleisdorf“ ist eine Plattform, „Kulturpakt Gleisdorf 2014“ ein Projekt mit definiertem Beginn und Ende.
2012 und 2013 waren der Erprobung verschiedener Verwahrensweisen und Organisationsformen gewidmet, um aktuelle Inhalte zu bearbeiten. Mit dem 7. Jänner 2014 hieß es dann, es sei „Weggabelung markiert“ und der Kulturpakt Gleisdorf ging in die Phase II.

Der Kulturpakt Gleisdorf wurzelt in einer Phase grundlegender Veränderungen der Oststeiermark. Einige Bezirksgrenzen wurden neu gezeichnet und die steirischen Großregionen definiert. Eine Verwaltungsreform zog Gemeindefusionen nach sich und LEADER-Regionen wurden durch Zusammenlegungen neu geordnet.

Wo Kunst- und Kulturschaffende mit öffentlichen Geldern arbeiten möchten, werden sie begründen müssen, worin der Leistungsaustausch besteht, für den man ihnen Geld überläßt. Wer für sich keinen exzellenten künstlerischen Rang geltend machen kann, sollte gerüstet sein, andere Gründe zu nennen.

Der letzte Juni-Tag war von zwei Ereignissen markiert. Es kam eine Schachtel voll Unterlagen ins Haus. Die Belege und Berichte zur letzten Abrechnung des LEADER Kultur-Projektes 2010 bis 2013. Und nachts hatte ich (nach einem Kulturpakt-Plenum) eine geradezu beunruhigend dichte Session mit dem Gleisdorfer City-Manager Gerwald Hierzi und dem Ludersdorfer Kulturbeauftragten Peter Moser.

Im Jahr 2009 habe das erste steirische LEADER Kulturprojekt realisiert. Was der kultur.at: verein für medienkultur damals erarbeitete, wurde zu Kunst Ost, wurde 2010 mit einem weiteren Vertrag ausgestattet.

Zur Erörterung kulturpolitischer Fragen der Provinz geht es nun in das (politische) Zentrum des Zentrums, in das Parlament. Die Podiumsdiskussion „zentral.lokal — Kunst und Kultur in den Regionen“ am kommenden Dienstag ist folgendermaßen aufgestellt:
— Josef Ostermayer, Bundesminister für Kunst und Kultur
— Maren Richter, Kuratorin und Kunstkritikerin
— Martin Krusche, Kunst Ost
— Rainer Rosegger, Rostfest
Moderation: NAbg. Elisabeth Hakel; Details: [link]
Jetzt ist geklärt, mit welchem Fokus wir hier bei Kunst Ost im regionalen Kulturgeschehen auf das kommende Jahr zugehen. Es zeichnet sich am Horizont der Themenkomplex „The Track: Pop“ ab. Es wird ein neues, also nächstes April-Festival geben. Es geht auch um das Spannungsfeld „Handarbeit/Kopfarbeit“, was ich unter „Mythos Puch“ bündle.