Schlagwort-Archiv: ig kultur steiermark

Was es wiegt, das hat’s XI: Die kulturelle Vielfalt der Oststeiermark I

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Vorweg eine kleine Intrada. Als ich mit meinen Notizen zum vierten Clubgespräch des Landtagsabgeordneten Hannes Schwarz fertig war, schien es unvermeidlich, daß ich den Text in zwei Teile schneide. Er ist nämlich sehr lang geworden, denn es gilt auch hier das Prinzip: Nennen Sie ihre Gründe!

Autor Martin Krusche und Kulturmanagerin Michaela Zingerle bei der Arbeit am Projekt Kunst Ost (7. Dezember 2009)

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Problemzone: Status?

Im Jänner 2021 schrieb Lidija Krienzer-Radojevic, Geschäftsführerin der IG Kultur Steiermark: „Wir brauchen dringend eine dynamische und progressive Kulturpolitik, die nicht nur rasch und effektiv Maßnahmen gegen die negativen Auswirkungen der Krise trifft, sondern auch alte politische Versäumnisse und verpasste Möglichkeiten bezüglich der Regelung der Arbeitsverhältnisse in diesem Sektor richtig stellt.“ [Quelle] Das sagt mir sehr zu.

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Denunzierung der Kunst

Die Themenstellung des Abends lautete: „Was darf Kunst?“ Da diese Frage ohnehin Mumpitz ist, kam sie wesentlich auch gar nicht erst zur Sprache. Statt dessen führte die Einleitung zu Pablo Picasso, von dem ein Zitat aus ungenannter Quelle deutlich machen sollte, daß er eigentlich jene verachtete, die für seine Werke sehr viel Geld ausgaben.

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Abschluß 2013 #2

Seit Jahren steht im steirischen Kulturbetrieb ein kleiner, feiner Fragenkomplex im Raum, zu dem ich kaum Antworten höre. Im öffentlichen Diskurs muß er mit der Lupe gesucht werden. Ich könnte auch auf Anhieb keine Website nennen, die uns Auskunft gäbe, welche Ansichten dazu in der Steiermark gerade aktuell und präsent sind.

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Klartext #2

Sollten wir uns nicht als eine „Sekte der Gnadenlos Guten“ erweisen, deren Inhalte und deren Tun außer Diskussion gestellt werden möchten, haben wir laufend neu zu klären, was gemeint sei, wenn von Künstlerinnen und Künstlern die Rede ist.

Martin Krusche (Foto: Milan Bosnic)

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Wovon handelt Kulturpolitik? #29

Ich saß im etwas entlegenen Gutenberg mit der IEFS-Frau Maki Stolberg an einem Tisch, den auch Andreas Gratl und Franziska Hederer aus dem Architekturbereich mit uns teilten. Eine Station im „April-Festival“ von „kunst ost“ im Rahmen unserer Diskursreihe: [link]

Franziska Hederer und Andreas Gratl

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Umbruch: Schritte nach außen

Mein Motto muß mehr denn je lauten: Aufwertung des Kulturbereiches in einer Abwärtsbewegung der Budgets. Wie kann das gehen? Meine bevorzugte Mutmaßung: Nur durch rigorose inhaltliche Arbeit und angemessene Kooperationen. Einen anderen Weg sehe ich derzeit nicht.

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Wovon handelt Kulturpolitik? #23

Wie sollen oder können Kooperationsverhältnisse zwischen Zentrum und Provinz angeordnet sein, um beiden Seiten zu nützen? Welche gemeinsamen geschäftlichen Grundlagen sind denkbar, wenn private Initiative, öffentliche Hand und Wirtschaft zu Übereinkünften finden sollen? Und wozu all das?

Ich hab in einem früheren Eintrag jenes Motiv herausgestellt, mit dem wir einen gemeinsamen Nenner für sehr verschiedene Instanzen dieser Gesellschaft haben dürften:

„Dieser Region ein Bild ihrer selbst zu geben“ [link]

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