Wie sollten sich Zentrum und Provinz heute zueinander verhalten? Hat die neue Mediensituation an den alten Modi etwas ändern können? Anfang 2017 konnten wir in Regionalmedien Headlines wie diese lesen: „Ländlicher Raum wird aufpoliert“.

Wie sollten sich Zentrum und Provinz heute zueinander verhalten? Hat die neue Mediensituation an den alten Modi etwas ändern können? Anfang 2017 konnten wir in Regionalmedien Headlines wie diese lesen: „Ländlicher Raum wird aufpoliert“.

Ein Projekt endet, einige Fragestellungen gehen in ein anderes über. „From Diaspora to Diversities“ hat uns mehrere Jahre beschäftigt. Seit 2016 befassen wir uns mit „Die Quest“. Darin überscheiden sich einige Themen. Daraus sollen ein paar Fragen weitergeführt werden. Aber vorweg eine grundlegende Betrachtung.
Nun liegt das 2017er Aprilfestival schon so knapp vor uns, daß sich die Vorarbeitungen erheblich verdichten. Dafür war mein Part in diesem Vorhaben noch einmal zu überprüfen, waren auch inhaltliche Details zu debattieren.

Im Jahr 1998 publizierte Sabine Bauer ihre Studie „Medium Internet und die Freie Szene“, verfaßt im Auftrag der OÖ Gesellschaft für Kulturpolitik, Linz. Das verwies unter anderem auf die kommende Medienkonferenz (MEKO 99) jener Freien Szene.
Eine weitere Besprechung mit Heimo Müller (Blogmobil). Blühende Korrespondenz mit Selman Trtovac. Er und Müller haben nun eine neuerliche Graz-Beograd-Verbindung etabliert. Die beiden Männer nehmen sich zum Thema „Landkarte der Angst“ einiges vor.

Das jüngste Arbeitsgespräch mit Bürgermeister Werner Höfler war ein Stück Konsens-Überprüfung. Wir sind uns für Hofstätten an der Raab einig, daß wir mit dem Thema „Vom Pferd zum Sattelschlepper“ [link] in eine Kooperation gehen.

In der Kunst bin ich ein antiquiertes Wesen. Ich hab keinerlei Vorstellung, was eine allfällige Avantgarde heute tut, wie ich auch meiner Zeit nicht voraus bin, sondern auf beunruhigende Weise mittendrin.
Wir, die meisten von uns, sind Kinder einer jungen „Kultur des Nationalstaates“, in einem eigentümlichen Intermezzo der Geschichte. Diese Kultur ermutigt Menschen stets neu, den Fahrenden, den Ethnien auf Wanderschaft, mit Vorbehalten, oft mit Feindseligkeit zu begegnen.

Eine Reihe von Arbeitsgesprächen hat unser Setting für das 2017er Kunstsymposion verfeinert. Nach meinem Treffen mit Blogmobil-Fahrer Heimo Müller und der Festlegung auf die „Landkarte der Angst“ [link] als Teilthema hat Künstler Selman Trtovac schon positiv reagiert.

Der Golem ist, so erzählt die Sage, eine von Menschen erschaffene Figur, die durch Zauber zu einer Lebendigkeit erweckt wird, um zwei wesentliche Funktionen zu erfüllen. Dieser Homunkulus verrichtet Arbeiten, die dem Menschen nicht möglich sind, und erfüllt Schutzfunktionen in wehrhafter Verteidigung seiner Herren.
