Winfried Lehmann hat jetzt so weit Klarheit, daß seine „kunst ost“-Location Crew in Ludersdorf als konstituiert gelten darf. Er ist die Schlüsselperson eines Kreises Kreativer, die nun in gemeinsame Praxisschritte gehen. Details wird er zu einem späteren Zeitpunkt seines Projektverlaufes bekannt geben. Lehmann im Web: [link]
Winfried Lehmann schafft in Ludersdorf eine neue kulturelle Faktenlage
Heute treffen wir uns in Fürstenfeld: „Einer der Höhepunkte der diesjährigen Biennale wird die spektakuläre Wasser Brücke sein – das derzeit ‚kleinste Labor der Welt‘! Sie wird in Kooperation mit der TU Graz und dem Wetsus – Centre of excellence for sustainable water technology in den Niederlanden – in Fürstenfeld am 13. Oktober zu sehen sein.“
Michaela Knittefelder-Lang zeigt nun in Ludersdorf einige ihrer aktuellen Arbeiten. Ihre Öl- und Acrylbilder, in denen sie teilweise kulturelle Aspekte der Region auslotet, sind diesmal Teil einer Gemeinschaftsausstellung in den Räumen von Steuerberater Artner.
Dazu kommt Sylvia Knaus mit abstrakten Acrylbildern und Schmuck sowie Gerda Kletzenbauer mit kunstvollen Kerzen.
Die Vernissage findet am Donnerstag, dem 11. Oktober 2012, um 19:00 Uhr statt.
Der Gegenwartskunst mehr Terrain verschaffen. Es wäre ein Gigantengeschäft und es wäre aussichtslos, auch ein wenig lächerlich, sollte ich das alleine regeln wollen; so a la: Der Held wirft sich in’s Rad der Geschichte. Lustig! Das sind ganz alte Konzepte. Das 21. Jahrhundert ist jung.
Ludger Hünnekens vom Burda Museum (Baden-Baden) auf der Bühne, um die während des Symposions die Arbeit in der Rundhalle von Binder +Co weiterging.
Aus der Liste meiner bevorzugten Kultur-Mantras:
Gesellschaftliche Realität wird nicht hauptsächlich, aber überwiegend durch Medienanwendung konstruiert.
Die Behauptung läßt sich auch so aufstellen:
Was in unseren Medien vorkommt, gilt als real, was darin nicht vorkommt, kann nur unter großen Mühen als existent behauptet werden.
Das meint keine individuellen Positionen, sondern breitere Wahrnehmung, soweit sie der aus „Öffentlichkeit“ bezogen werden. Anders gesagt, wenn mein Tun medial nicht in Erscheinung tritt, wird im 15 Kilometer entfernten Weiz kaum jemand annehmen, daß es mich gibt und daß ich etwas Sinnvolles tue.
Man muß es nicht zu sehr verallgemeinern. Ich beziehe mich da augenblicklich vor allem auf kulturelles Engagement.
Künstler Richard Kriesche (links) und Kunstsammler Erich Wolf
Ob ich gut gelaunt bin? Ich könnte kaum vergnügter sein. Naja, ich könnte so vergnügt UND trunken von Lamprechts Weißburgunder sein. Das wäre noch eine zusätzliche Nuance, die mir behagen würde. Aber der neue Weißburgunder ist noch nicht auf Flaschen gezogen.
War jemand 2010 dabei, als wir die erste LEADER-Kulturkonferenz der Steiermark (mit der damaligen Kulturlandesrätin Bettina Vollath) in einer Weizer Autowerkstatt über die Bühne brachten? Das fanden vorab nicht alle Beteiligten so passend. Aber das hat hinreißend funktioniert. Jetzt kommt es noch eine Spur heftiger.
Das Symposion ist nun greifbar nahe. Wir werden noch dieser Tage den Ausstellungskatalog mit den Werken von Kurt Stadler und den Tagungsband zum Symposion aus der Druckerei erhalten. Das Programm hat manche abschließende Detailarbeit erfahren.
Karl Bauer entfaltet seine Erfahrungen als Kulturschaffender diesmal in der Südsteiermark. Er konzipierte und organisierte eine „Internationale Ausstellung von Gegenwartskunst in Verbindung mit Marburg, der Kulturhauptstadt Europas 2012“
Ein kleines Arbeitstreffen, um die Basis für weitere Kooperationsschritte von kunst ost zu klären. Das markiert den Ausgangspunkt für die Reise in den Umbruch der regionalen Verhältnisse. Der Prozeß ist bemerkenswert, die ersten Ergebnisse sind sehr erfreulich.
Die "Basis-Runde", von links: Winfried Lehmann, Michaela Knittelfelder-Lang, Irmgard Hierzer und Karl Bauer