Kategorie-Archiv: Reflexion und Grundlagen

Was es wiegt, das hat’s XXXII: Res publica & Transparenz-Abwehr

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Das steirische Kulturgeschehen darf sich überwiegend in einem etwas diffusen Begriffs-Dschungel entfalten. Schleier haben sehr oft den Zweck Machenschaften zu verbergen. Die Politik einer Res publica darf aber genau das nicht fördern: den Weg zur Res secret, zur Geheimsache.

Amtliche Transparenz-Abwehr?
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Was es wiegt, das hat’s XXXI: Der neue Schweigemarsch

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Man mag sich erinnern, daß sich auf Facebook eine Gruppe unter dem Titel „Schweigemarsch2020“ exponiert hat, an der man sehr schnell ein vertrautes Muster feststellen konnte. Es dauert nur recht kurze Zeit, bis eine Mischung aus Dampf ablassen und Selbstdarstellung dominierte.

August 2008: Eine unserer Stationen bei der „regionale“ („Next Code: Divan“)
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Was es wiegt, das hat’s XXX: Was ist Kunst? IV

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

[Vorlauf] Ich will dieses Thema hier noch schnell abschließen, den Sack zumachen. Für die Themenleiste „Was es wiegt, das hat’s“ ist eine weitere Vertiefung der Debatte vorerst nicht wichtig. Ich hab in den vorherigen drei Glossen skizziert, was es mit dem Kunstdiskurs auf sich hat, wie und wo laufend neu verhandelt wird, was der Begriff bezeichnet.

Es sollte uns gelingen, ein „kreatives Hobby“ von Gegenwartskunst zu unterscheiden.
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Was es wiegt, das hat’s XXIX: Wir sind Europa?

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Ich hätte gerne gewußt, was eine Abteilung des Landes Steiermark bietet, wenn die Einladung zum 26.09.2021 avisiert: „CAFÉ EUROPA: ‚KULTUR IN DER REGION‘ – INFORMATION & DISKUSSION.“

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Was es wiegt, das hat’s XXVIII: Kollektivvertrag?

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Ich hab mich während der ersten Corona-Phase im Jahr 2020 daran gestoßen, daß mir eine Reihe kulturpolitisch begründeter Plattformen keinerlei neue Überlegungen anboten, die sich diskutieren ließen; als eine erkennbare Reaktion auf den nun offensichtlichen Umbruch, den die Pandemie zwar nicht ausgelöst, aber verdeutlicht hat.

November 2009: IG Kultur-Expertin Gabriele Gerbasits zu Gast in Gleisdorf
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Was es wiegt, das hat’s XXVII: Leistungsaustausch I

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Nicht alles, was eine Kunst ist, ist auch Kunst. Sprache ist Handeln. Begriffe erzeugen Realität. Der Staat fördert mich nicht, er leistet bei Deals seinen Teil. Wir müssen reden! Also der Reihe nach. Ich bin Künstler. Das ist mein Beruf. Daher hängt auch mein Broterwerb damit zusammen.

Die Politik sagt: „„Wir finanzieren Eure Wünsche.“ Wer schweigt, stimmt zu!
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Was es wiegt, das hat’s XXVI: Gagenfragen

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

In der Glosse „XXV: Verschnöselung“ habe ich kurz skizziert, wie Musiker Alexander Köck von der Band Cari Cari vor Publikum offenlegt, daß seine Kolleginnen und Kollegen im mitwirkenden Orchester an diesem Abend mit je 30,- Euro Gage abgespeist wurden. Als wäre das nicht skandalös genug, brachte sich Moderator Alfons Haider in diese Situation auf der Friedensburg Schlaining mit einer peinlichen Geschwätzigkeit ein, um die Vorhaltungen von Köck zu relativieren. [„Verschnöselung„]

(Quelle: Facebook)
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Was es wiegt, das hat’s XXV: Verschnöselung

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Ein Unterschied zwischen Konsumation und Partizipation läge beispielsweise darin, daß man in der Teilhabe am Gemeinwesen auch Verantwortung dafür übernimmt, daß die ganze Situation gedeiht und nicht kippt, absäuft, nachdem vorhandene Ressourcen verbraucht wurden.

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Was es wiegt, das hat’s XXIV: Verdeckte Intentionen

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Ich hab nun innerhalb von sieben Tagen zwei Touren mit Marketing-Fachmann Norbert Gall absolviert. Das sind so kleine „rollende Konferenzen“, in denen wir intensiv einen Strauß an Themen durchnehmen. Er ist ein Großstadtmensch (Wien), ich bin ein Provinzler. Er hat bisher für Konzerne und KMU gearbeitet, ich bin Freelancer des Kulturbetriebs. Überdies trennen uns rund 20 Jahre Lebenszeit. Das ist also eine gute Kontrast-Situation, die einige Aussagekraft hervorbringt, wenn wir bei Themen Schnittpunkte finde.

Norbert Gall
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Was es wiegt, das hat’s XXIII: Kommunale Kulturpolitik IV

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Ich hab in der vorigen Glosse zu diesem Thema von einer perfekten Welt geträumt und von einem idealtypischen Gleisdorf. In der realen oststeirischen Kleinstadt kann man sich bezüglich kulturpolitischer Aufgaben gut orientieren, wenn man die drei Bereiche, von denen die Rede war, als Grobraster der Betrachtung nutzt.

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