Schlagwort-Archiv: voluntary arts

Kulturkonferenz: Eine Stimme

Wir stehen an einer sehr interessanten Schwelle. Was die gewachsenen und gefestigten Kulturinitiativen der Region angeht, hat sich wenig bis nichts bewegt. Das sind durch die Bank gewissermaßen „Pionier-Unternehmen“, deren primäre Akteurinnen und Akteure an dem festgehalten haben, was sie aufgebaut und wie sie es aufgebaut haben.

Kulturkonferenz: Eine Stimme weiterlesen →

April-Festival 2014: Der Schlußakzent

Dies ist das letzte der oststeirischen April-Festivals als Teil eines mehrjährigen Projektes. Im Jahr 2006 begann die Kunstformation kultur.at mit einem kulturpolitischen Experiment, auf das sich die Stadt Gleisdorf einließ.

April-Festival 2014: Der Schlußakzent weiterlesen →

Was eine Kunst sei

Unsere Arbeit im Rahmen des Kulturpakt Gleisdorf hat jüngst zweierlei belegt und außer Zweifel gestellt: In der Region dominieren die Voluntary Arts, deren Akteurinnen und Akteure allerdings mehrheitlich eher abgeneigt sind, eine Trennschärfe der Genres zu beachten; nämlich der Trennschärfe zwischen Voluntary Arts und Gegenwartskunst.

Was eine Kunst sei weiterlesen →

Kulturpakt : Rückblick anläßlich des Projektabschlusses #1

Wie haben 2009 das überhaupt erste LEADER-Kulturprojekt der Steiermark realisiert. Es war angelegt, Möglichkeiten und Konzeption für ein intensiveres Vorhaben auszuloten. Daraus wurde die soziokulturelle Drehscheibe, als Projekt von 2010 bis 2013 eingerichtet.

Was konnte geklärt und was erreicht werden? Es galt, den Fokus auf die Gegenwartskunst gerichtet zu halten, auf eine Verbesserung der Situation und Arbeitsmöglichkeiten zugunsten der Gegenwartskunst. (Das betraf nicht Kunstproduktion, sondern Vermittlungsfragen.)

Beim Gleisdorfer Kunstsymposion 2013

Kulturpakt : Rückblick anläßlich des Projektabschlusses #1 weiterlesen →

April-Festival: Kontraste pflegen

Herkömmliche Geschäftspraxis empfiehlt, ja, verordnet fast „corporate identity“; also eine kompakte „Unternehmensidentität“, die sich auch in den visuellen Codes angemessen ausdrückt, was auf ein „corporate design“ hinausliefe.

Die Karte zur Station von Michaela Knittelfelder-Lang

April-Festival: Kontraste pflegen weiterlesen →

Wovon handelt Kulturpolitik? #28

„…aber das obige Zitat kann ob seiner gewissen Überheblichkeit nicht ohne Kommentar bleiben: Es enthält nämlich ein gewisses Quantum schwer erträglichen Elitebewusstseins, welches mich immer skeptisch stimmt.“

Elitär sein? Na sowas! Und Überheblichkeit? Das geht schon gar nicht! Vor allem eine „gewisse“. Weil! Dann wäre da auch noch ein „gewisses Quantum“ festzustellen. Geht ebensowenig. Nicht in Graz. Nicht in Österreich.

Die Anwendung künstlerischer Technikeen bedeutet nicht, daß dadurch ein Kunstwerk entsteht. (Diese Arbeit legt offen, daß hier keinesfalls längerfristige Praxis und Talent zusammengefunden haben.)

Wovon handelt Kulturpolitik? #28 weiterlesen →

basis-kunst: Schlußfolgerungen… folgen

Das Symposion [link] ist eine kräftige Markierung im Raum und auf dem Zeitpfeil unserer Vorhaben. Gerade in einer Phase, welche in der gesamten Steiermark mehr als krisenhaft erlebt wird, was gewöhnlich den Bereichen Kunst und Kultur größte Einbrüche beschert, gehen wir nach einem längeren Prozeß der Vorarbeit an die Öffentlichkeit und sagen klar, daß wir der Gegenwartskunst hier, in der Provinz, ganz neue Bedingungen schaffen wollen.

basis-kunst: Schlußfolgerungen… folgen weiterlesen →

Die aktuelle Krisensituation verstehen

Ich hab kein Problem mit der Tatsache, daß wir Krisen bewältigen müssen. In unserer Kulturgeschichte besteht seit Jahrtausenden die Vorstellung, daß jede Katharsis eine Krisis zur Vorbedingung habe. Außerdem sind Umbrüche aufregende Zeiten; wenn auch ziemlich anstrengend.

Im Jahr 1848 wurde das Ende der „Erbuntertänigkeit“ rechtskräftig, 1919 endete die Feudalzeit formal. Es folgte ein autoritärer Ständestaat, der in die Nazi-Tyrannis mündete. 1945 durfte die Zweite Republik anbrechen. Wir haben also noch nicht gar so viel Erfahrung damit, ein Kulturgeschehen inhaltlich zu gestalten, kulturpolitisch zu verhandeln und mit angemessenen Ressourcen auszustatten, um nicht bloß Eliten zu bedienen, sondern Zugänge zu Kunst und Kultur für eine Massengesellschaft zu schaffen, zu öffnen…

Ab den späten 1970ern wurde erprobt und etabliert, was wie heute als freie bzw. autonome „Initiativenszene“ kennen. Vieles, was einst unsere Arbeit war, ist heute Standard konventioneller Kulturbeauftragter. Wir sind also überfällig, neue Aufgaben zu finden. Dabei kommt uns der Lauf der Dinge aufmunternd entgegen, denn demnächst bleibt auf mehreren Feldern kein Stein auf dem anderen.

Wir haben in der Kooperation von „kunst ost“ und „kultur.at“ einen Schwerpunkt herausgearbeitet, der mit dem Kürzel KWW markiert wurde: Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft.

Da wir uns nicht nach den dominanten Marktsituationen reichten möchten, da wir aber auch keine 100 Prozent Abhängigkeit vom Staat für sinnvoll halten, ist neu zu klären, wie diese drei Bereiche sich zu einander verhalten mögen; speziell jenseits des Landeszentrums, in der „Provinz“.


Damit meine ich auch, wir haben zu klären, worin genau der Leistungsaustausch bestehen mag, der uns Budgets einbringt. Ich hab einiges zu diesen Überlegungen im Beitrag „Feine Krise“ [link] skizziert. Unsere genaue Kooperationssituation ist hier dargestellt: [link]

Ich hab außerdem zu behaupten, daß es „Die Wirtschaft“ nicht gibt und daß wir gefordert sind, etwas differenzierter klar zu machen, mit wem wir uns unter welchen Bedingungen was vorstellen können; siehe dazu: [link] Das handelt von RAHMENBEDINGUNGEN für all das, was wir dann einzeln und ganz speziell der GEGENWARTSKUNST widmen. In der Arbeitspraxis siehst das abschnittweise aus wie in den folgenden Absätzen umrissen.

Kleiner Einschub: In der „Provinz“ dominieren seites der Kreativen die „Voluntaries“ übermächtig. Das meint, mindestens 80 Prozent der Leute, die hier einen Kulturbetrieb reklamieren, um selbst zu veröffentlichen/auszustellen, sehen sich keineswegs der Gegenwartskunst verpflichtet, sondern repräsentieren die Voluntary Arts: [link] Das hat fundamentale kulturpolitische Konsequenzen.

Wo stehen wir im Moment? Ich hab im vorigen Eintrag [link] skizziert, welche Grundlagen im „FrauenMonat“ 2012 nun greifbar sind, um ein Labor-Projekt („FMTech_Lab!“) zu initiieren. Eine andere Themenlinie ist hier beschrieben: [link] Das bündelt in Summe Aspekte folgender Teilthemen:
+) Mediengeschichte
+) Industriedenkmäler
+) Sozialgeschichte
+) Mobilitätsgeschichte.

Warum haben wir den Fokus ausgerechnet darauf gerichtet? Wir sind die Kinder einer Massenkultur, deren markanter Auftakt in den 1930er-Jahren zu Situationen geführt hat, die uns derzeit ausmachen. Eines der großen Themen dieser Zeit ist die Massenmobilisierung und deren Generalfetisch, das Automobil.

Schon bevor diese Ereigniskette, symbolisiert vom Codesystem „Stromlinie“, unsere vertraute Welt völlig zu verändern begann, haben verschiedene Formen technischer Reproduzierbarkeit und der Massenfertigung zu enormen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Konsequenzen geführt.

Wenn wir also in der „Provinz“ einen kulturpolitischen Diskurs wünschen, sollten Grundlagen und Hintergründe der kulturellen Situation wenigstens im Ausmaß von Zeitgeschichte einigermaßen geläufig sein.

kunst ost: reflexionen #3

Ressentiments und Skepsis

Wie im vorigen Abschnitt notiert: Unser zentraler Arbeitsinhalt ist die Gegenwartskunst. Außerdem besteht, soweit wir als LEADER-Kulturprojekt etabliert sind, mit unserem Vertragspartner, dem Land Steiermark, Übereinkunft, daß wir uns mit dem kulturpolitischen Status quo zu befassen haben.

LEADER ist ein Programm der EU, über das Fördermittel verfügbar werden. Mit kunst ost ist das überhaupt erste LEADER-Kulturprojekt Österreichs entstanden. Unser Vertrag wurde von Landeshauptleuten unterzeichnet. Wer nun die Provinz kennt, weiß freilich, daß kommunale Kräfte oft empfindlich bis abwehrend reagieren, wenn sie mit Erwartungen von der Landesebene in Berührung kommen.

Zugleich hätte unser Vertrag und Projekt nie auf die Schiene kommen können, wäre ein Zustimmung von regionalen Machtpromotoren ausgeblieben. So ist der LEADER-Modus. Der regionale „Lenkungsausschuß“ bleibt die erste Instanz, das Land ist die zweite Instanz, mögliche Gelder der vereinbarten Kofinanzierung werden dann bundesweit von der AMA in Wien verwaltet.

Damit sei festgehalten: Solche Budgets, die NUR Kofinanzierungen sind, also keinesfalls in Gang kommen, falls Eigenmittel fehlen, wurden mit hohen Zugangsbarrieren umstellt. Der Aufwand, solche Budgets abzuholen, ist erheblich.

Unser Deal ist also interessant. Der Gegenwartskunst gewidmet, die in der Provinz keinen festen Boden hat, ausdrücklich auf regionalpolitische Relevanz verpflichtet, was in der Regionalpolitik keine Tradition hat, an einen Kunstdiskurs gebunden, der in unserem Metier als öffentlicher Diskurs eher gemieden als gesucht wird.

Damit ist in Summe ein Vorhaben skizziert, das eine ganze Reihe brisanter Punkte enthält. Wir haben uns bei kunst ost vorgenommen, diese Aufgabe zu lösen, um lokal und regional Wirkung zu entfalten und dabei zugleich ein Beispiel von Best Practice zu erarbeiten, das auf europäischer Ebene zur Debatte stehen kann.

In einem Arbeitspapier des zuständigen Referats-Leiters Gerald Gigler (Abteilung 16: Landes- und Gemeindeentwicklung) stehen Passagen wie: „Gemeint ist damit sicherlich nicht die Vermarktung von Kulturarbeit als touristischer Angebotsbringer! Oder auch nicht kulturelle Veranstaltungsförderung.“ Oder: „…kann im positiven Sinne auch Provokation mit einschließen“. Und: „Da LEADER Regionen weitgehend im ländlichen Raum befindlich sind, sollte damit — bei Vorgabe von klaren Zielsetzungen durch die A 9 — auch ein weiter gefasster kulturpolitischer Begriff möglich sein…“ [Quelle]

Ich fand für uns also eine Situation, die auf Übereinkünften ruht, welche vertraglich vereinbart sind, zu denen ich sagen darf: Hier haben Politik und Verwaltung auf der Landesebene eine kulturpolitische Position eingenommen, der ich umfassend zustimmen kann. Es gibt in unseren Vereinbarungen keinen Passus, den ich eingeschränkt oder gar nicht akzeptiert hätte. Das ist kein übler Modus.

Aber die Kunst! Es gibt gelegentlich Ausnahmen, doch das kulturelle Geschehen der Region ist von den Voluntary Arts dominiert. Das hat sich in den letzten Jahren bloß bestätigt, hier sind mindestens 80 Prozent der Kreativen, die publizieren/ausstellen möchten, den Voluntary Arts zuzurechnen: [link]

Ich kann auf einem Terrain, wo Gegenwartskunst keinen sozialgeschichtlich bedingten, gewachsenen Rückhalt hat, diese Arbeit nicht tun, indem ich bei der Gegenwartskunst ansetze. Dabei würde ich bloß ins Leere zielen. Ich muß bei vorhandenen Gegebenheiten ansetzen, über die realen Rahmenbedingungen — quasi vom Rand her — an das Thema heranführen.

Was das bedeutet? Die vorherrschenden Varianten eines Kulturbegriffes subsummieren jegliche kreative Äußerung unter den Begriff Kunst, unterscheiden keine Genres und bergen eine verbreitete Skepsis gegenüber dem, was tatsächlich als Gegenwartskunst gelten darf.

Keine Malerin, eine "Pinselschwingerin" (Quelle Kleine Zeitung, Oktober 2009)

Wie erwähnt, unter den künstlerischen Verfahrensweisen dominieren in der Provinz die Voluntary Arts. Kunsthandwerkliche Methoden und kreatives Basteln werden gewöhnlich eingerechnet, während ein breites Unverständnis von Gegenwartskunst oft sogar zu Abwehrhaltungen führt: Zu abgehoben. Zu elitär. Zu intellektuell. Zu schwierig. Das trifft sich mit einer anhaltenden Diskursverweigerung der meisten jener Leute, die tatsächlich im Sinn der Gegenwartskunst arbeiten.

Wir wissen zwar, wenn wir selbst nicht stets neu klären, was Kunst sei, tun das Politik und Wirtschaft für uns, zuzüglich Vox populi, mit den problematischen Konsequenzen, die wir kennen. Das hat seit wenigstens 20 Jahren leider nicht dazu geführt, in der Provinz einen seriösen Kunstdiskurs zu initiieren.

Es mußte uns also gelingen, eine Summe von Ressentiments zu überwinden, ohne jene, die sie pflegen, zu denunzieren. Dazu stießen wir auf ein dominantes Muster in der regionalen Kulturpolitik, die so gut wie keine Beispiele kennt, kulturpolitische Arbeitsansätze über eigene Gemeindegrenzen hinaus zu erwägen, zu erproben. Einschlägige Beispiele finden wir bestenfalls noch in Verkettung mit dem Tourismus, der wiederum so gut wie keine Intention zeigt, sich auf Gegenwartskunst einzulassen.

Diese Situation wird dadurch verschärft, daß ein Gros der regionalen Kulturbeauftragten Kulturpolitik auf zwei wesentliche Aufgaben beschränkt:
a) Das Verwalten von Kulturbudgets beziehungsweise das Rechtfertigen eines völligen Fehlens von Kulturbudgets und
b) das Eröffnen von Veranstaltungen.

Verstehen Sie mich recht! Ich beklage diesen Stand der Dinge nicht, ich finde darin eine äußerst spannende Aufgabenstellung.

Zwei grundlegende Dokumente zu unserem Projekt:
+) Aktionsprogramm Achse 4 LEADER
… über kulturelle Förderungen im ländlichen Raum von 2007 – 2013 durch die Europäische Union und vom Land Steiermark – Kultur [link]

+) Sechs Punkte zum Kulturgeschehen
Von Gerald Gigler… vorgelegt anläßlich des „LEADER Kultur-Treffen“ am 21.11.2008 im Grazer Kunsthaus. Gerald Gigler ist Leiter des „LEADER-Referates“ in der Abteilung 16 (Landes- und Gemeindeentwicklung): [link]

[kunst ost: reflexionen]

eine kleine zusammenfassung

seit geraumer zeit loten wir die themenstellung „zwischen landwirtschaft und high tech“ aus. dieses unser generalthema ist auf die oststeiermark gesamt bezogen, aber auch auf die „energie-region weiz-gleisdorf“ angewandt.

das bedeutet, wir bearbeiten diese themen mit künstlerischen, kulturellen und sozialgeschichtlichen beiträgen. daraus haben sich zwei hauptthemen ergeben:
+) agrarische welt
+) frauen und technik

unser fokus liegt natürlich auf gegenwartskunst. um dieses thema zu stärken, befassen wir uns auch mit beiträgen im bereich der voluntary arts.

grübeln für die kunst. von links: kulturwissenschafter günther marchner, jazz-promotor franz maunz und künstler gerhard flekatsch

+) tage der agrarische welt / schlüsselperson: karl bauer
das wird gerade zu einer veranstaltungsreihe verdichtet, es hat sich dazu auch schon a) eine „laborgruppe“ formiert und b) fotograf christian strassegger den ansatz einer „location crew“ erarbeitet. [link]

+) frauen, macht und technik / schlüsselperson: mirjana peitler-selakov
dieser bereich hat sich aus dem „frauenmonat“ von „kunst ost“ heraus entwickelt. mirjana peitler-selakov hat die programmatische arbeit daran fortgeführt und wir haben auch schon eine konkrete kooperation mit einem der großen betriebe in der region erreicht. [link]

das unternehmer-ehepaar jaqueline und tino pölzer hat uns eben zu einer weiteren station in seinem betrieb eingeladen

+) close to nature / schlüsselperson: mirjana peitler-selakov
eine komplementäre struktur zu den oben genannten hauptlinien ist der gegenwartskunst gewidmet. dabei liegt hier der fokus auf arbeiten, die sich dann hauptsächlich in freier natur zeigen. [link]

+) schwerpunkt gegenwartskunst / schlüsselperson: martin krusche
eine kooperation mit dem kunstsammler erich wolf soll über einen zeitraum von fünf jahren die grundlage für ein regionales „kompetenzzentrum gegenwartskunst“ schaffen, das auf internationalen rang abzielt. zu diesem prozeß gehören fachtagungen, symposien und andere vorhaben, die uns diesem ziel näherbringen. das thema für unser erstes symposion im herbst 2012 steht fest: „regionalität und realität // globalität und virtualität“. [link]

+) kulturspange / schlüsselperson: martin krusche
wir haben heuer die basis einer kooperation kunst- und kulturschaffender eingerichtet, mit der wir eine „kulturspange“ quer durch das bundesland realisieren und auch vereinzelt über nationale grenzen hinaus erweitern möchten. [link]

filmfestival "diagonale": brigitte bidovec (links) und barbara pichler

+) april-festival
wir arbeiten schon eine weile an der themenstellung für april 2012: „leben: die praxis der zuversicht“. dieses vorhaben wird sich etwas konzentrierter und von der dimension her kleiner ausfallen als vorherige april-festivals. wir setzen dabei auf eine verfeinerte themenbearbeitung. [link]

+) filmkunst
während die kooperation mit kunstsammler erich wolf schon richtung praxis gediehen ist, hat unsere kooperation mit dem filmfestival „diagonale“ noch den status der entwicklungsarbeit.  das festival steht ja in seiner konzeption und wirkung für sich. was wir nun bearbeiten, ist die frage nach sinnvollen komplementär-schritten, die a) quer durchs ganze jahr angelegt sind und b) jenseits von graz wirkung zeigen: [link]