Kategorie-Archiv: Programm „kunst ost“

Status quo Herbst 2022

Mich beschäftigt seit Jahren die Möglichkeit, wie sich Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft inhaltlich in Wechselwirkungen bringen lassen. Dabei stütze ich mich vorzugsweise auf Formen der kollektiven Wissens- und Kulturarbeit in Progress. Die laufenden Prozesse faszinieren mich.

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Was es wiegt… #97: Wir beuyseln

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Mit dem Projekt „Beuys 101“ antworte ich auf einen Impuls der Gleisdorfer Kulturpolitik. Ich finde es vorteilhaft, daß Kulturreferent Karl Bauer die Befassung mit dem Phänomen Beuys jenseits des Jubiläumsjahres (100. Geburtstag) angelegt hat. Das erleichtert die Konzentration.

Gleisdorfs Kulturreferent Karl Bauer
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Mai acht

Es gibt über die Jahre in meiner Arbeit und in meinem Blick auf Europa wiederkehrende Motive, darunter zwei Dreiergruppen: a) Verdun, Auschwitz und Srebrenica, b) Wien, Beograd und Istanbul. Das berührt auch die Kontraste zwischen Latinität, Orthodoxie und Islam, wobei das Jüdische meist ungenannt zur Wirkung kommt. Für mich sind das wichtige Themen-Koordinaten. Dazu kommt: Weltgeschichte berührt Regionalgeschichte. Also auch Gleisdorf. Also auch die Oststeiermark.

Ich habe eben meine Projektleiste „Mai acht“ aufgemacht und entfalte ab da eine Erzählung, die auf den achten Mai 2022 ausgerichtet ist. Das hat mehrere Auslöser. Einer dieser Auslöser sind die Gleisdorfer Unruhe und wie im Rathaus darauf reagiert wird.

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Kontraste im September

Ida Kreutzer schickt mir gelegentlich Fotos aus New York, markante Fahrzeuge am Wegesrand. Diese verhüllte Langfuhre dürfte ein Cadillac sein, auf jeden Fall ein gut fünf Meter langer Fullsizer. Das ist nur eines der Themen, denen Kreutzer permanent nachgeht. (Wir haben, als sie noch in Österreich lebte, einige Projekte miteinander realisiert.)

Post aus New York
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mikro-sause (srb)

Selman Trtovac, den ich in meiner Glosse erwähnt und zitiert hab, schrieb mir heute: „Ich habe dein Text auf serbisch übersetzt“. Das trifft sich vorzüglich, denn ich halte dieses kollaborative Überschreiten von diversen Begrenzungen für unverzichtbar. Außerdem ist es meiner Meinung nach unumgänglich, sich immer wieder dem Klang anderer Sprachen zu widmen.

Künstler Selman Trtovac
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Die KWW-Sache

Nun berühren sich mehrere Ereignislinien und soweit sie mich betreffen, werden sie in meinen Händen zum Bündel. Ich bemühe diese Metapher, um deutlich zu machen: was sich da gerade verdichtet, bezieht Beiträge von ganz unterschiedlichen Menschen mit ihren jeweils eigenen Intentionen.

Unternehmerin Barbara Lukas in der Gleisdorfer Bürgergasse.
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