Wie sollten sich Zentrum und Provinz heute zueinander verhalten? Hat die neue Mediensituation an den alten Modi etwas ändern können? Anfang 2017 konnten wir in Regionalmedien Headlines wie diese lesen: „Ländlicher Raum wird aufpoliert“.

Wie sollten sich Zentrum und Provinz heute zueinander verhalten? Hat die neue Mediensituation an den alten Modi etwas ändern können? Anfang 2017 konnten wir in Regionalmedien Headlines wie diese lesen: „Ländlicher Raum wird aufpoliert“.

Im Jahr 1998 publizierte Sabine Bauer ihre Studie „Medium Internet und die Freie Szene“, verfaßt im Auftrag der OÖ Gesellschaft für Kulturpolitik, Linz. Das verwies unter anderem auf die kommende Medienkonferenz (MEKO 99) jener Freien Szene.
Das jüngste Arbeitsgespräch mit Bürgermeister Werner Höfler war ein Stück Konsens-Überprüfung. Wir sind uns für Hofstätten an der Raab einig, daß wir mit dem Thema „Vom Pferd zum Sattelschlepper“ [link] in eine Kooperation gehen.

Wäre ich ein seriöser Buddhist, hätte ich nun ein feines steirisches Koan zu formulieren: „Wie schmecken warme Eislutscher?“ Kommen Sie mir nicht mit der Soße. Ein geschmolzener Eislutscher ist keiner. Der Sinn des Koan liegt ja darin, daß wir hinterher beide schlauer sind. Also beeindrucken Sie mich bitte!
Dieser Übergang von 2016 auf 2017 scheint einige Klarheiten zu zeigen, nachdem die letzten Jahre in der regionalen Wissens- und Kulturarbeit von Unruhe und einigen Unschärfen geprägt waren. Für uns hat sich etliches in der Beachtung und Betrachtung von sehr konkreten Zeitfenstern entwickelt, wobei sich ein Blick auf die letzten zweihundert Jahre verdichtete.

Robert Schmierdorfer, Bürgermeister der Gemeinde Albersdorf-Prebuch, hat sich 2016 auf ein kulturpolitisches Experiment eingelassen. Es ging um ein komplexes LEADER Kulturprojekt von der Art, mit welcher man sich keinen billigen Applaus holt, sondern die Basis für eine längerfristige Entwicklung schafft.

Zu unserer Arbeit gehört der stets wiederkehrende Verweis auf die Tatsache, daß wir seit 200 Jahren in einer permanenten technischen Revolution leben. Vor über einem halben Jahrhundert hat Philosoph Günther Anders seine Kritik an einigen Entwicklungen mit einer Auffassung von „Prometheischer Scham“ beschrieben.
