Aus dem 2011er-Jahr heraus gab es bei „kunst ost“ eine Themenlinie zur Frage nach einer „Vision 2050“: [link] Es ist ein interessante Aufgabenstellung, sich an einer möglichst konkreten Vorstellung künftigen Lebens zu orientieren, um daraus abzuleiten, welche Weichenstellungen wir folglich JETZT erwägen und womöglich konkret angehen sollten… Wissend, daß sich über solche Zeiträume so gut wie nichts einigermaßen konkret vorhersehen läßt.
Da geht es also um Ungreifbares. Woraus entstehen Perspektiven, die mir für eine mögliche Zukunft ein Gefühl der Verbindlichkeit schaffen?
Da wäre zum Beispiel ein simples und ganz naheliegendes Motiv: Vor ziemlich genau 20 Jahren wurde mir mein Sohn zum ersten Mal in die Arme gegeben. Wir haben danach über Jahre viel Zeit miteinander verbracht, doch heute gehört der Bub längst nicht mehr zu meinem Alltag.
Es hat sich für uns ein großer Themenzusammenhang herauskristallisiert, über den wir zu klären versuchen, wie aktuell KUNST, WIRTSCHAFT und WISSENSCHAFT zu einer Wechselwirkung kommen SOLLEN und KÖNNEN. Diese grundsätzliche Fragestellung ist unter anderem auf einen sehr konkreten REGIONALEN Zusammenhang bezogen, auf das Kräftespiel zwischen Landwirtschaft und High Tech.
Ich hab im vorigen Eintrag skizziert, welches Themen-Ensemble wir bei kunst ost nun für die laufende Praxis über eine konkrete Kooperationssituation mit versierten Akteuren abgedeckt haben: [link] Das betont einige Teilthemen besonders:
+) Mobilitätsgeschichte/Sozialgeschichte
+) Gegenwart zwischen Landwirtschaft und High Tech
+) Frauen & Technik
+) Kulturpolitik im Sinne eigenständiger Regionalentwicklung
+) Gegenwartskunst
Wie, womit und wohin steuert eine Kommune? Wo und wodurch dockt BürgerInnenbeteiligung an?
Ganz klar, daß wir in der Summe unserer Arbeit manche Bereiche auf internationale Relevanz ausrichten und erklärtermaßen ein Beispiel für Best Practice in Europa zustande bringen wollen. Wir sind aber in anderen Aspekten auch auf die Oststeiermark und speziell auf die „Energie-Region Weiz Gleisdorf“ konzentriert.
Dabei hat sich nun über das Thema Verwaltungsreform eine aktuelle Brisanz ergeben, die einerseits Gleisdorf als Stadt, andrerseits die „Kleinregion Gleisdorf“ in besonderen Kontrast zu einander stellt. All das handelt von Umbrüchen, Neuorientierungen, Veränderungsschritten. (Derlei vollzieht sich freilich steiermarkweit.)
Gerwald Hierzi ist ein Bindeglied zwischen Gleisdorfs Kulturbüro (kommunal) und dem City-Management (privatwirtschaftlich). Für ihn lautet etwa die Frage nach Identität ganz konkret: Wer bin ich? Dabei beschäftigt ihn die Stadt mit ihren Geschichten, also mit ihren handelnden Personen.
Zur Frage verfügbarer Ressourcen sagt Hierzi einleuchtend: „Wer mittut, soll mehr Nutzen haben.“ Das betont PARTIZIPATION, die es neuerdings zunehmend schwer hat, sich gegenüber Haltungen der KONSUMATION zu behaupten. Und es korrespondiert mit meinem Prinzip für Projekte: Es soll mitreden, wer Verantwortung übernimmt.
Mit Gerwald Hierzi hab ich ein gegenüber a) in der Kommune und b) in der Privatwirtschaft
Hierzi versteht die Stadt als Bühne, in der sich Lebensrealität und Inszenierung komplementär ereignen. Daran interessieren ihn die Rollen, die gefunden und/oder kreiert werden. Das paßt mir gut. Man erinnere sich an meine Lieblingsmetapher: Wenn diese Region eine Erzählung wäre, würde sich diese Geschichte selbst erzählen, wenn wir die Menschen, die hier leben und handeln, dazu brächten, ihre Stimmen zu erheben. Wobei „Stimme“ das individuell bevorzugte Medium meint, nicht unbedingt Text oder Sprache sein muß.
Mir scheint, hier korrespondieren einige Vorstellungen davon, wie man an solchen Themen und Aufgaben arbeiten kann. Deshalb sind wir nun auch eine fixe Kooperation eingegangen, die uns über einen längeren Zeitraum mit Erfahrungsaustausch und interessanten Ergebnissen erfreuen soll.
Wir haben uns regional auf das Projekt „Vision 2050“ eingelassen. Gerwald Hierzi sagt, der Zeithorizont 2050 sei ihm für die praktische Arbeit im Rahmen seiner jetzigen Aufgabenstellungen etwas zu fern, ihn beschäftige in der Kommunikation nach außen die Zone 2025, denn das sei quasi in „Griffweite“. Hier treffen sich etliche unserer Fragestellungen dahingehend, an welchen Zielvorstellungen sich und welche Handlungsweisen orientieren sollen…
Kürzlich notierte ich hier in „Was (nicht) zu übersehen war“: „Wir haben miterlebt, wie Wissensarbeit immer weniger wert wurde, also immer schlechtere Bezahlung erhielt. Wir sind in einer Situation angelangt, die von Kompetenzverlusten und Stagnation geprägt ist.“ [Quelle]
Sozialwissenschafter Günther Marchner beim Nachdenken in Gleisdorf
Es war nicht das erste Mal, daß ich diese Aspekte – Kompetenzverlust und Stagnation – zur Sprache gebracht hab. Was mag dem gegenüberstehen? In meiner Themenreihe „Die Gefolgschaft des Ikarus“ ging es am 18. Mai um eine kleine Schlußfolgerung:
„Eine Sache um ihrer selbst willen gut zu machen, im gesamten Ereignisfeld zwischen materiellen und immateriellen Möglichkeiten. Das scheint eine Grundlage zu sein, auf der wir vorankommen, wenn wir klären möchten, was es mit Würde auf sich haben mag…“ [Quelle]
Sie können davon ausgehen, daß ich in derlei Denk- und Arbeitsansätzen einige Schnittpunkte mit jenen des Kulturwissenschafters Günther Marchner habe.
So heißt es bei ihm in der Beschreibung eines aktuellen Projektes etwa: „Mit der Veränderung von Wirtschaft, Arbeitswelten und Technologien geht altes Wissen und Erfahrungswissen von Menschen in Gemeinden, in Betrieben oder in der Landwirtschaft verloren.“
Erfahrungswissen. Das ist eine Kategorie und kulturelle Dimension, die in unserer Sozialgeschichte jenen Bereich des Handwerks dominiert, von dem sich vor eigentlich erst recht kurzer Zeit das Ingenieurswesen abgezweigt hat, das Metier der „Maschinenwissenschafter“, also derer, denen oft eine Theorie dem Ergebnis vorausgeht, während im Handwerk die praktische Erfahrung wichtigste Basis auf dem Weg zu Lösungen ist.
(Kleine Einschub: Das bedeutet natürlich keinesfalls, daß im Handwerk ohne Annahmen/Theorien gearbeitet werden könne, umgekehrt die Wissenschaft ohne praktische Erfahung auskäme.)
Erfahrungswissen, das ist aber auch eine radikal bedeutende Option, wenn man darüber nachdenkt, daß Problemlösungen in einer Region eher nicht von außen kommen werden, sondern vorzugsweise von den eigenen Leuten erarbeitet werden sollten.
Genau das betonte übrigens Techniker Michael Naradoslawsky bei unserer jüngsten „Vision 2050“-Session. Polemisch verkürzt: „Berater von außen? Schmeißen’s das weg! Es muß jemand vor Ort sein!“ Im Gesamtzusammenhang seiner Aussage zu hören in der Sound-Datei #6: [link]
Marchner stellt für sein aktuelles Projekt „Altes Wissen mit Zukunft“ unmißverständlich fest: „Gleichzeitig gibt es viele Herausforderungen, für die vor allem noch bestehendes Erfahrungswissen zum Zukunftspotenzial werden kann.“ Das greifen wir auf.
So rundet sich für uns bei kunst ost das Ensemble der fixen Kooperationsverhältnisse, um
a) bisher Erarbeitetes für weitere Schritte besser bündeln zu können und
b) für die nahe Zukunft ein zeitgemäßes Konzept für eine regionale Kulturinitiative in die Praxis zu überführen, wobei
c) die Gegenwartskunst ein wichtiger Angelpunkt ist, aber
d) die Fragen der Regionalentwicklung auch von uns bearbeitet werden.
Das „Kooperationsfeld kunst ost“ hat also nun vier Schwerpunktbereiche, die zu einander komplementär angeordnet werden, wobei uns für jeden Bereich eine „Schlüsselperson“ gegenübersteht:
+) Günther Marchner (Sozialwissenschafter): Regionalentwicklung / Altes Wissen
+) Mirjana Peitler-Selakov (Kunsthistorikerin): Frauen & Technik
+) Andreas Turk (Ziviltechniker): Regionalentwicklung / Vision 2050
+) Erich Wolf (Kunstsammler): Gegenwartskunst
Ich hab eben in einem Beitrag notiert: „Wir können aus dem Landeszentrum keine kulturpolitischen Strategien beziehen, …“ In diesem Text ist auch das Identitäts-Thema angeschnitten: [Quelle] Es bleibt ja höchst erstaunlich, welche Zuschreibungen eine Region erfährt und welche Identitätsmerkmale dabei betont werden, wenn man diese Arbeit allein den diversen Managements und Agenturen überläßt. Da kommt dann vieles, was ich im Leben der Menschen dieser Region real finde, überhaupt nicht vor.
Im eingangs genannten Text ist auch von der Langsamkeit die Rede, von Fragen, die offen bleiben dürfen, von allerhand Überlegungen, die eine längerfristige kulturelle Entwicklung nahelegen. Der Kunstsammler Erich Wolf nennt als „Problem der Politik“ einmal mehr, wo sie mit unseren Verfahrensweisen zu tun bekommt: „Hier gibt es keine kurzfristigen Antworten und Ergebnisse.“ Eine längerfristige kulturelle Entwicklung der Region im Auge zu haben, das verlangt unerbittlich vollkommen andere Verfahrensweisen, als sie in der Regionalpolitik üblich sind.
Links der Zivilktechniker Andreas Turk, rechts der Unternehmensberater Erich Wolf
In der Kooperation mit a) Kunstsammler Erich Wolf und b) Ziviltechniker Andreas Turk bearbeiten wir ZWEI Themenkomplexe, die wir zu einander komplementär sehen. Mit Wolf (Styrian Contemporary) geht es im Schwerpunkt um Gegenwartskunst auf internationalem Niveau. Mit Turk geht es um die regionale Verankerung einer Reihe von Teilprozessen im Kontext „Vision 2050“.
Identität. Na, die wurzelt sicher sehr wesentlich darin, was mir mein Selbstverständnis ermöglicht. Und dazu gehört, was ich an Kompetenzen und Fertigkeiten aufbiete. Daraus ergeben sich dann auch Tätigkeitsfelder, wo andere andocken können, wo sich kleine Gemeinschaften bilden.
Hohes handwerkliches Niveau aus privater Passion...
Ein Beispiel dafür sind „Schrauber“ aus der Region, die sich mit dem Erhalt historischer Fahrzeuge befassen. Nicht bloß Mechaniker, allerhand Techniker, auch Tischler, in Summe also Handwerker. Sie sind gut vernetzt und wenn zum „Cruising“ gerufen wird, kommen auch welche aus der Süd- und Obersteiermark angerollt, sogar aus dem Burgenland.
Ich hab in einem Logbuch-Eintrag beschrieben, welche kuriosen Vorgeschichten solche Milieus mitunter haben: [ink] Da verzweigen sich die Biografien Richtung Vergangenheit ganz unmittelbar in die agrarische Welt, die uns ja auch beschäftigt.
So wurzelt etwa ein Museum bäuerliches Handwerk aus vergangenen Zeiten [link] mitten in Fischbach in der Geschichte eines Ehepaares, deren Landwirtschaft nur durch Nebenerwerb bestehen konnte. Der Bauer wurde zum LKW-Fahrer, was ja auch jene Abschnitte der Mobilitätsgeschichte illustriert, die nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer Massenmotorisierung führten.
Fischbach: Museum bäuerliches Handwerk aus vergangenen Zeiten
Im Erkunden solcher Teilbereiche regionalen Lebens liegen Erfahrungen, die uns mit den Wurzeln dessen vertraut machen, was wir uns unter „regionaler Identität“ vorstellen. Dem gegenüber steht die Befassung mit Gegenwartskunst, die uns Wahrnehmungserfahrungen beschert, die Möglichkeiten anbietet, andere Denkweisen zu erproben als jene, die uns gut vertraut sind.
Höchst verschiedene Milieus haben in all dem einen kuriosen Schnittpunk. Die Intention, eine Sache um ihrer selbst Willen gut zu machen. Das scheint der Angelpunkt zu sein, über den sich Kontraste und Gegensätze als ein größeres Gemeinsames mit einander drehen.
Wir können aus dem Landeszentrum keine kulturpolitischen Strategien beziehen, weil dort Vorbedingungen und Gegenwart gleichermaßen unterschiedlich zu den Provinzmomenten sind. Hinzu kommt, daß in unserer Serie von Arbeitstreffen Ziviltechniker Andreas Turk etwas pointiert hervorgehoben hat, was nicht vom Himmel gefallen ist.
Ich kenne selbst seit den 1980er-Jahren die Debatten, was es an der Provinz verändert habe, daß Zentrumsbevölkerung sich ansiedelt, die zwar ihren Berufsschwerpunkt weiterhin im Zentrum habe, auf der Suche nach mehr Lebensqualität aber herausgezogen sei.
Andreas Turk (links) und Erich Wolf: "Dürfen Fragen offen bleiben?"
Turk sagt polemisch scharf: „Früher haben hier Leute für die Region gearbeitet, heute fragen sich viele: Was krieg ich von der Region?“ Das korrespondiert übrigens mit dem, was ich in den letzten eineinhalb, zwei Jahren von etlichen Bürgermeistern zu hören bekam. Die Erwartungen der Menschen, was Kommunen ihnen bieten sollten, steigen laufend. Dagegen sinke die Bereitschaft, sich im Gemeinwesen und für das Gemeinwesen zu engagieren, merklich.
In unseren Erörterungen kulturpolitischer Optionen sind wir bei einem Fragenkomplex, der auch die Lokal- und Regionalpolitik herausfordert: Was kommt denn tatsächlich aus der Region? Woraus wird hier Identität bezogen? Das verweist ferner auf die Überlegung, was in den Identitätsfragen sichtbar würde, wenn man es nicht Werbeagenturen überläßt, Behauptungen zu promoten, WAS diese Region sei und WER ihre Menschen seien.
Erich Wolf: "Langfristige kulturelle Entwicklung..."
Damit kommen wir flott zu einigen Überlegungen, die auch auf dem Kunstfeld zentrale Bedeutung haben. Etwa:
+) Habe ich Zeit für Wahrnehmungserfahrungen, die nicht gleich zu praktisch nutzbaren Ergebnissen führen müssen?
+) Gibt es eine Wertschätzung für diese ganz anderen Zugänge, welche sich auch in verfügbaren Ressourcen ausdrückt?
+) Dürfen dabei Fragen offen bleiben?
Hier sieht etwa Kunstsammler Erich Wolf einen Kontrast Kulturschaffender zu gängiger Politikpraxis: „Es muß nicht immer eine Antwort kommen, ich kann auch eine Frage im Raum stehen lassen. Manche Fragen werden vorerst nicht beantwortet.“
Das mag provokant klingen. Aber es bekommt sofort ganz anderes Gewicht, wenn ich etwas „Realpolitik“ genauer überprüfe und dabei feststellen muß, daß sehr oft Lösungen bloß SIMULIERT werden. Österreich ist gerade jetzt reich an Beispielen dafür, wo die Politik längst Grenzen ihrer Kompetenzen erreicht hat, was von ihren Funktionstragenden aber keineswegs offengelegt wird. Statt dessen bekommen wir dann oft Scheinlösungen serviert.
Da wäre es eigentlich redlicher und sinnvoller, offen zu sagen: Diese und jene Frage kann im Augenblick nicht beantwortet werden. Wir werden allerdings kaum Akteurinnen und Akteure der Politik finden, die so einen Modus in Betracht zögen. (In der Befassung mit Kunst ist das ganz anders.)
Wir kennen den Modus, auf komplexe Fragen simple Antworten zu generieren. Das ist übrigens auch ein erhebliches Problem für die Arbeitspraxis von Bürgermeistern. Turk kennt diese Legion von Beratern, welche Länder durchstreifen, Tonnen von Papieren produzieren, die, wenn sie sich verkaufen lassen, oft zu diesem Punkt führen: Und jetzt macht damit, was ihr wollt!
So werden häufig Ressourcen verbraten, die keine Chance auf Ergebnisse greifbar machen. Uns beschäfigen im Augenblick natürlich Finanzierungsmodelle für künstlerische Projekte (in der Provinz). Uns beschäftigt dabei, wie sie sich zeitgemäß begründen lassen und mit welchen Argumenten sie zu konkreten Kooperationen führen können. Der große Themenbogen ist in unserer Arbeit schon klar: Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft; warum und wie mögen diese Genres in Wechselwirkung gebracht werden? Für welche Vorhaben sind welche Modi der Kooperation realistisch?
Kleiner Einschub:
Wir haben uns in unserer jüngsten Session eine Serie von Features angesehen, die von XXKunstkabel produziert wurden: [link] Der vormalige MAK-Chef Peter Noever sagt da an einer Stelle: „Man muß sich von der Idee trennen, daß gute Dinge eine große Öffentlichkeit haben.“
Das ist ein von mehreren wichtigen Aspekten, den wir bisher eindeutig zu wenig klar vertreten haben. Regionale Politik zeigt kaum Courage, sinnvollen Prozessen Zeit zu lassen und ihnen zu erlauben, in kleinen Kreisen zu beginnen, um sich in Ruhe zu entwickeln.
Edelbert Köb im XXKunstkabel
Genau diese Überlegungen waren ja auch in unserer Session mit Michael Narodoslawsky (TU Graz) Gegenstand unserer Erörterungen; und sind hier nachzuhören: [Link #1] [Link #2] Daß also relevante Prozesse in kleinen Kreisen begonnen mögen und Zeit haben, sich zu entwickeln.
Narodoslawsky betonte gerade jenen Bereich, der mich auch in der Kooperation mit Turk beschäftigt: Den Arbeitsansatz „Vision 2050“. Narodoslawsky sagte sinngemäß: 2050, das ist noch sehr weit weg. Warum wollen sie es jetzt eilig haben, an dieser Vision zu arbeiten und ein schnelles Ergebnis zu produzieren?
Genau da berührt sich das auch mit den Intentionen von Erich Wolf, der einerseits als Unternehmer die Abläufe der Wirtschaft sehr gut kennt, andrerseits als Kunstsammler ein interessantes Hauptmotiv hat: „Ich sammle, um Prozesse dieser Zeit zu erhalten und sie zugänglich zu machen.“
Dieser Ansatz handelt ganz offensichtlich auch von der Intention, Prozessen Raum zu geben und Prozesse zu VERSTEHEN. Kein schlechtes Motiv für kulturelles Engagement.
Man hat den Ziviltechniker Andreas Turk schon bei vielen unserer Veranstaltungen treffen können. Außerdem ist er inzwischen bei einigen als Koveranstalter beziehungsweise auch als Akteur in Erscheinung getreten.
Damit verkörpert Turk jenes Gegenüber, das ich in verschiedenen Varianten suche; einen Unternehmer, der sich nicht als „wandelnde Geldquelle“ anbietet, sondern für sich persönlich eine konkrete Rolle im Kulturgeschehen unseres Lebensraumes sucht.
Andreas Turk als ausstellender Fotograf beim "April-Festival" 2011
Man beachte den essentiellen Unterschied zu antiquierteren Konzepten im Verhältnis von UnternehmerInnen und Kunst- wie Kulturschaffenden! Für die Begegnung in Augenhöhe und mögliche Kooperation ist es naheliegend, sehr konkrete Zusammenhänge zu suchen, in denen man nicht über dieses der jenes Gefälle hin mit einander arbeitet.
Andreas Turk ist augenblicklich verstärkt damit beschäftigt, Kommunen bei der Anbahnung und Abwicklung von Bauvorhaben zu beraten, zu begleiten. Damit arbeitet er auf jenem zunehmend unruhigen Feld, wo gerade jetzt wachsende Nervosität blüht, da steirische Verwaltungsreform und kommende Gemeindezusammenlegungen für Sprengstoff in der Regionalpolitik sorgen; auch und vor allem innerhalb der gleichen Fraktionen.
Andreas Turk (rechts) neben Hofstättens Bürgermeister Werner Höfler (Mitte) und dem Gleisdorfer Gemeinderat Karl Bauer bei einer KWW-Veramstaltung
Das bedeutet zwangsläufig, Turk watet gewissermaßen knietief in den Themen, welche uns im Teilbereich „Vision 2050“ seit Oktober 2011 interessieren und beschäftigen. Hier die Dokumentation der ersten Phase: [link]
Das rührt an den Überlegungen darüber, aus welcher gegenwärtigen Situation, die nun seit Jahren von Veränderungsschüben geprägt ist, wir mit welchen Schwerpunkten über welche Zukunftsvorstellungen nachdenken und debattieren wollen.
Das beinhaltet natürlich auch die Frage(n), zu welche Wunschvorstellungen über die Zukunft wir uns verständigen möchten. Und zwar inspirierte Bürgerinnen und Bürger untereinander, aber diese auch mit den Funktionstragenden der Kommunen und der Region. Ich bin mit Turk inzwischen übereingekommen, daß wir unsere bisher sporadische Zusammenarbeit in dieser Sache nun verdichten wollen.
Das korrespondiert auch mit der Themenstellung „Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft“ (KWW), zu der wir schon einige erste Prozesse initiiert haben: [link] In diesem Bereich möglicher Kooperationen beschäftigen uns Überlegungen, welcher Art zeitgemäße Kooperationsformen sein könnten, in denen wir einen erheblichen Teil veralteter Konzepte hinter uns zu lassen vermögen.
In der grundlegenden Arbeit habe ich mit Turk noch einiges zu erledigen, nach außen werden wir wohl noch vor dem Sommer eine Session im Rahmen der „talking communities“ anbieten: [link]
Mit einem Blick auf die Vergangenheit läßt sich manches in der Gegenwart passabel deuten, um so zu brauchbaren Überlegungen für die nahe Zukunft zu gelangen.
Was die “Energie-Region“ sei, der wir mit kunst ost als LEADER-Projekt angehören, wird noch in vielen Details genauer zu erörtern sein. Eines der dominanten Themen ist, obwohl es öffentlich kaum zur Debatte steht, der Bereich Individualverkehr. [Die Energie-Region Weiz-Gleisdorf]
10. Mai 2012: Buchpräsentation im Johann Puch-Musuem (Foto: U. Rauch)
Das „Kuratorium für triviale Mythen“ ist jene Formation bei kunst ost, die sich nun schon eine Weile mit dem komplexen Thema Mobilitätsgeschichte befaßt. Der „Generalfetisch“ dieser Geschichte ist das Automobil, wie es bei uns erst nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem breiter erschwinglichen Konsumgut, schließlich auch zum Kultobjekt wurde.
Die Steiermark in ihren historischen Dimensionen und ihr Zentrum Graz bieten dabei eine exemplarische Geschichte, die vom späten 19. Jahrhundert ungebrochen bis in die Gegenwart reicht. Einer der Hauptstränge dieser Geschichte ist die Biografie des Johann Puch, der vom Keuschlerbuben zum Fabrikanten aufstieg, der ein Pionier der Massenmotorisierung war.
Rechts: Techniker Michael Toson (Foto: U. Rauch)
Er ist bei seinem Tod jünger gewesen als ich es heute bin. Sein umfassendes Werk, das er mit geradezu einschüchterndem Tatendrang realisiert hat, entfaltete eine Wirkung, die nun bald hundert Jahre über seinen Tod hinausreicht und dessen Spuren noch in der Gegenwart leicht zu finden sind.
Wir haben diese Zusammenhänge vor einer Weile aufgegriffen und uns aktuell über die Produktion eines Albums („Puch-Buch“). dem gesamten Komplex angenähert; Michael Toson, Jörg Vogeltanz und ich.
Als Kulturschaffende haben wir es zum Teil mit Arbeit an symbolischen Gehalten zu tun. Das ist eine Befassung mit Bedeutungen und mit Codes. So bemühten wir uns nun darum, im vormaligen „Einser-Werk“ von Johann Puch einen Akzent zu setzen; genauer: in der „Halle P“, dem letzten Fabriksgebäude, das noch aus seiner Lebenszeit stammt.
Links: Sandra Kocuvan (Kulturabteilung des Landes Steiermark), rechts: Winfried Lehmann ("kunst ost", Foto: U. Rauch)
Im Jahr 1900 baute Puch sein erstes Automobil, erprobte es auf dem Grazer Schloßberg. Wenige Jahre später war sein Betrieb im „Einser-Werk“ (in der heutigen Puchstraße) eine fixe Marktgröße. Fahrräder, Motorräder, Automobile, damit machte nach seinem Tode (1914) der wachsende Konzern Steyr-Daimler-Puch erneut Furore. Mit dem nun seit rund 30 Jahren produzierten Geländewagen Puch G ist die Marke bis heute präsent, den Begriff „Puchwerke“ finden Sie immer noch auf Wegweisern.
Magna Steyr, worin mehr als hundert Jahre wechselhafter Konzerngeschichte aufgegangen sind, betrieb in der „Halle P“ zuletzt eine Fachwerkstatt für seine Allradfahrzeuge, den Puch G und die diversen Pinzgauer-Modelle.
Die „Halle P“ des "Einser-Werkes" von Johann Puch
Nun übersiedelt gerade das Johann Puch-Museum Graz in dieses geschichtsträchtige Gebäude. Im Juni 2012 wird regulär wiedereröffnet. Aber schon jetzt konnten sich Interessierte vor Ort etwas umsehen und einen Teil der neu geordneten Sammlung in Augenschein nehmen.
Anlaß dafür war die Präsentation unseres Albums („Puch-Buch“). Ich hab darin den Gesamtzusammenhang skizziert, Techniker Michael Toson die wichtigsten Fahrzeuge nach 1945 als Bastelbögen erarbeitet. Graphic Novelist Jörg Vogeltanz lieferte dazu das Artwork, um dem Album eine spezielle optische Erscheinung zu geben. So entstand ein kurioses Dokument jener Geschichte.
Unsere Session am 10. Mai 2012 war die erste öffentliche Veranstaltung in dieser Halle, nachdem die Industriearbeit und das Mechanikergeschäft daraus gewichen sind. Der Auftakt eines nun kulturellen Geschehens, dessen Hauptereignis freilich das Johann Puch-Museum Graz ist.
+) Das „Puch-Buch“ [link]
+) Die Veranstaltung [link]
+) Das „Kuratorium für triviale Mythen“ [link]
+) „Vision 2050“ [link]
Wir haben bei kunst ost einen Arbeitsschwerpunkt, der den Bereichen Sozialgeschichte und Mobilitätsgeschichte gewidmet ist. Diesen Fokus betreut unser „Kuratorium für triviale Mythen“. In derlei Zusammenhängen liegt die zeitlich gut überschaubare Entwicklung von Untertanen der Feudalzeit zu Bürgerinnen und Bürgern einer völlig neu geordneten Massengesellschaft.
Die Untertanenbefreiung erfolgte formell 1848, die Monarchie endete 1919, der Beginn einer neuen Massenkultur läßt sich in unserem Lebensraum in den Jahren 1933/34 festmachen. Das herausragende Kräftespiel dieser Zeiten war die industrielle Revolution (und der Faschismus), dem dann zu unseren Lebzeiten eine elektronische Revolution folgte.
Wir bemühen uns bei "kunst ost" höchst unterschiedliche Kompetenzen zu bündeln. Auch Dissens ist ein Gewinn.
Von der Industriemoderne in die noch höchst unscharfen Zustände einer „Wissens-„ bzw. „Informationsgesellschaft“, das handelt in Summe von irritierenden Abläufen, die sich teils in einander verschränkt, teils gegen einander gewirkt haben. Das handelt von Umwälzungen, in denen ein begabter Keuschlerbub zum Fabrikanten aufsteigen konnte. Das versprach in der Nazi-Ära einen kommenden Wohlstand, an dem alle teilhaben sollten; und der „Generalfetisch“ für dieses Heilsversprechen wurde das Automobil.
In der Folge gelang in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur eine umfassende Massenmotorisierung, sondern auch eine Dimension der individuellen Freiheit und des Wohlstandes, wie beides zuvor in der gesamten Menschheitsgeschichte für diese Gesellschaft völlig unbekannt gewesen ist.
Inzwischen erleben wir allerdings ökologische und ökonomische Probleme durch die Massenmotorisierung. Wir erleben, daß Freiheit eventuell gegen Sicherheit eingetauscht werden möchte. Wir wußten, daß einst Handwerksarbeit in der aufkommenden Industriearbeit abgewertet wurde. Wir erlebten, daß auf unserem Weg zur „Wissensgesellschaft“ die Industriearbeit abgewertet wurde.
Oft arbeiten drei Generationen Kreativer in unseren Projekten zusammen
Nun erfahren wir längst, höchst irritierend, daß auch Wissensarbeit abgewertet wird; der Bedarf an Content steigt zwar enorm, aber die Preise für die dazu nötige Arbeit rutschen in den Keller.
Wenn ich noch kurz anmerken darf, daß wir seit Jahren von einer neuen Landflucht wissen, die zunimmt, haben wir als Kulturinitiative abseits des Landeszentrums gute Gründe, sehr genau zu überlegen, welche Aufgaben und Anforderungen gerade auf uns zukommen.
Mit dem heutigen April-Festival [link] haben wir einen Abschnitt erreicht, in dem ausreichend neue Klarheiten bestehen, wie es prinzipiell weitergehen soll und was aus der Krisensituation der letzten Jahren an Schlüssen zu ziehen war.
Mit „Krise“ meine ich hier die Summe der Auswirkungen, welche sich auf kommunaler Ebene gezeigt haben, nachdem 2008/2009 ein ganzes Ensemble von Vertrauens-, Banken- und sonstigen Krisen die Welt umrundet hat.
Wo das aktuell einigermaßen abgefangen und kompensiert werden konnte, droht uns nun regional neue Unruhe, weil eine steirische Verwaltungsreform, die mit 31. 12. 2014 auf den harten Punkt gekommen sein wird, die kommunalen Kräfte zunehmend nervös macht und bestehende Regionalstrukturen erschüttert.
Ich habe hier keine Alarmrufe abzusetzen, denn wer heute noch nicht alarmiert ist, wird kaum verstehen, was mich und was uns bei kunst ost gerade beschäftigt. Ich habe hier schon von Ergebnissen der Reflexion zu reden und was wir daraus für Schlüsse ziehen, um eine adäquate Praxis des kulturellen Engagements daraus zu entwickeln.
• Mittwoch, 2. Mai 2012
19:00 Uhr, Input & Arbeitsgespräch: Vision 2050 („Talking Communities“)
Ein Themenabend mit Michael Narodoslawski (TU Graz)
Einführung: Iris Absenger-Helmli („Energie-Region Weiz-Gleisdorf“) werkstatt gleisdorf: zeitgeschichte + kultur
im Pfarrzentrum Gleisdorf
Franz Bloder-Gasse 3, 8200 Gleisdorf [link]
Das Puch-Buch Einige Puch-Werke mit 9 Bastelbögen
Von Martin Krusche, Michael Toson & Jörg Vogeltanz
Ein Album, 36 Seiten, Euro 9,- (zuzügl. Versand)
Die Bezeichnung „Puch-Schammerl“ oder „Puch-Auto“, kurz „Pucherl“, ist auch jenen geläufig, die kein ausgeprägtes Interesse an Automobilen haben. Jene Generationen, die in den 1950er- und 60er-Jahren geboren wurden, haben diese Fahrzeuge noch im Alltag erlebt. Vor allem aber Fahrräder, Motorroller und Motorräder der Marken Steyr und Puch.
Techniker Michael Toson und der Boden einer Einzelanfertigung (Steyr-Puch 650 TR)
Massenmotorisierung und motorisierter Individualverkehr sind erst nach dem Zweiten Weltkrieg möglich geworden. Das Automobil war nicht nur Vehikel, sondern zugleich ein soziales Statement. Es drückte vor 50 Jahren die Teilhabe am kommenden Wohlstand aus.
Rund ein Jahrhundert lang waren österreichische Betriebe in der Fahrzeugentwicklung mehr als einmal international tonangebend. Neben den oben angedeuteten sozialgechichtlichen Aspekten sind in der Historie von Steyr, Austro Daimler und Puch auch einige bedeutende Kapitel der Technologiegeschichte festgeschrieben.
Gerade diese Mischung ist heute interessant. Die Verzahnung von Sozial- und Technologiegeschichte im Heraufdämmern völlig neuer Formen der Massenkultur, wie sich das ab 1933/34 vollzogen hat; in Prozessen, die bis heute andauern. Es ist eine Grundlage zum Verständnis des 20. Jahrhunderts, diese komplexe Gesamterscheinung des Themas wenigstens skizzenhaft zu verstehen.
Ein Einzelstück aus der Produktionsphase des Albums
Wir rollen das Thema im „Kuratorium für triviale Mythen“ von der Seite der Alltagskultur her auf. Wir vertiefen es aber auch für Momente in solide geschichtliche Betrachtungen und führen von da zurück zu den vergnügten Äußerungen einer (auto-) mobilen Massengesellschaft, die ihre daher rührenden Probleme noch weitgehend ignoriert.
Das „Puch-Buch“ (Krusche, Toson & Vogeltanz) ist einer von mehreren Beiträgen zu diesem Unterfangen, welches sich in verschiedene mediale Formen verzweigt. Neben der geschichtlichen Skizze bieten wir im Album neun Bastelbögen mit den wichtigsten Fahrzeugen der Steyr-Daimler-Puch AG (nach 1945) zur Betrachtung, aber auch, um die Fahrzeuge en miniature zu bauen.
Die Bastelbögen
• Der Prototyp PUCH U3
• Das erste Serienmodell PUCH 500
• Der renntaugliche PUCH 650 TR II
• Der Kombi PUCH 700 C
• Der Schlußakzent STEYR FIAT 126
• Der kleine Allrad-Star PUCH HAFLINGER
• Der große Haflinger-Nachfolger PUCH PINZGAUER 710 M
• Der Allrad-Evergreen PUCH G 300 GD
• Die Concept-Studie MAGNA MILA
Kontext
Ein Beitrag zum Thema Mobilitätsgeschichte kunst ost, vision 2050: [link]
Weiterführend im Internet
• Kuratorium für triviale Mythen: [link]
• Puch: Eine Dokumentation: [link]
• Mobilitätsgeschichte im Plauderton: [link]
• Die Gefolgschaft des Ikarus (laufende Erzählung): [link]
Die „Vorpremiere“
• „Gehen, reiten, fahren“: [link]
Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft in der Wechselbeziehung der Möglichkeiten. Alles klar? Na, keineswegs! Und die Frage nach kulturellem Engagement auf der Höhe der Zeit erscheint mir einigermaßen brisant. Sehe ich mich in meinem Metier um, fällt mir auf, daß so allerhand in ganz altvertrauten Bahnen läuft, in denen sich sehr wahrscheinlich kein neues Terrain erreichen läßt.
Dazu gehören auch eingeführte Vorstellungen, wie sich die genannten Genres – Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft – zu einander verhalten sollen, was man von einander erwarten könnte. Um Augenhöhe zu erreichen, sollte sich herausfinden lassen, welche Interessen an welchen Themenstellungen wir teilen. Dazu haben wir uns auf ein Motiv konzentriert, das hier praktisch in jeder Branche so oder so genutzt wird.
„Regionale Identität: eine Illusion oder unsere Wirklichkeit?“ ist das Hauptthema unseres zweiten Abends. Der soll uns auch zu Klarheit führen, zu welchen Aufgabenstellungen wir unsere Kompetenzen allenfalls bündeln möchten.
Also fragen wir in diesem nächsten Schritt unseres Vorhabens, welche Bedeutung „Regionale Identität“ in der Arbeitspraxis einiger exponierter Personen in verschiedenen Metiers der Oststeiermark hat. Es beginnt mit einer Reihe persönlicher Inputs, dann wird der Abend in eine offene Debatte übergeführt, aus der wir einige konkrete Aufgabenstellungen für die kommenden Schritte mitnehmen wollen.
Primäre Inputs
+) Werner Höfler (Landwirt, Bürgermeister, Hofstätten a.d. Raab)
+) Erwin Stubenschrott (Unternehmer, KWB)
+) Kurt Winter (IT-Fachmann, Wirtschaftskammer)
Funktionstragende
+) Iris Absenger-Helmli (LEADER-Managerin, „Energie-Region“)
+) Karl Bauer (Tierarzt, Gemeinderat Gleisdorf)
+) Sandra Kocuvan (Fachreferentin, Kulturabteilung d. Landes Steiermark)
Mittwoch, 25. Januar 2012
Beginn: 18:00 Uhr KWB – KRAFT UND WÄRME AUS BIOMASSE GMBH
Industriestraße 235, St. Margarethen
Das Basis-Team:
+) Horst Fickel (Techniker)
+) Gerhard Flekatsch (Künstler, Verein „bluethenlese“)
+) Martin Krusche (Künstler, Verein „kunst ost“)
+) Mirjana Peitler-Selakov (Kunsthistorikerin, Verein „kultur.at“)