Kategorie-Archiv: Reflexion und Grundlagen

Arbeit am Konsens

Der „Kulturpakt Gleisdorf“ ist nun ein „Ereignisfeld“ geworden, auf dem kulturpolitische Entwicklungsschritte in eine sehr spannende Phase kommen, weil auf regionaler Ebene derzeit so viele offene Variable bestehen, daß auch auf Landesebene noch keine Tendenzen ablesbar sind, was unser oststeirisches Gefüge angeht.

Gleisdorfs Bürgermeister Christoph Stark (links) und City-Manager Gerwald Hierzi

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Transformationen

Wir haben einen sehr erfreulichen Stand der Dinge. Das Labor für Kunst und Wissenschaft, wie wir es jungen Mädchen gewidmet haben, ist zwar formell noch unterm Dach von kunst ost, hat sich aber nun als GISAlab neu formiert und faktisch den Schritt in die Eigenständigkeit vollzogen.

Damit hat sich die mehrjährige Experimentalphase, die vom „FrauenMonat“ ausgegangen ist, fruchtbringend eingelöst.

Mirjana Peitler-Selakov (links) und Edith Risse eröffnen die Session im UniGraz@Museum

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Die Praxis des Paktes

Der „Kulturpakt Gleisdorf“ handelt davon, daß wir uns bemüht haben, Funktionstragende aus Politik und Verwaltung auf unser kulturelles Engagement zu verpflichten. Das meint, wir schaffen eine Situation, in der Kooperation alle Seiten auf Augenhöhe zu einander bringt.

Von links: Renate Krammer, Jörg Vogeltanz und Maki Stolberg bei einem Arbeitstreffen

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Kulturpakt Gleisdorf: Details 2013

Im Mission Statement heißt es an einer Stelle: „Der ‚Kulturpakt Gleisdorf’ ist kein Versuch, er ist das Ergebnis solcher Versuche.“ Das heißt, wir haben eine Organisations- und Verfahrensweise Kunst- und Kulturschaffender erreicht, die auf Eigenverantwortung und Kooperation gesetzt ist.

Vesna Grgincevic (Literaturwissenschafterin)

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Weg mit der Kunst! (III)

Gestern schwang sich eine kettenrauchende Dame jenseits des achtzigsten Geburtstages an meinen Tisch, um mir zu erzählen, daß sie lieber am Friedhof läge, weil ihr das Leben eine Bürde sei.

Als Witwe bekomme sie bloß 50 Euro von der Pension ihres Mannes, denn das werde zu ihrer eigenen Pension gegengerechnet. Sie habe ja über 40 Jahre gearbeitet. Und bei Hitler sei alles besser gewesen.

Künstler Helmut Rabel

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Mädchen, Technik und Kunst

Was eben noch ein „Projekt für Mädchen ab zehn Jahren“ war und aus einiger Grundlagenarbeit von „kunst ost“ hervorgegangen ist, entwickelt sich nun in die Eigenständigkeit.

Technikerin Mirjana Peitler-Selakov und Künstler Niki Passath

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Oststeiermark: Kultur- und Wissensarbeit

Ich erinnere mich an einen Zeitungsartikel, durch den ein oststeirischer Kulturbeauftragter wissen ließ, das Kulturprogramm einer Stadt müsse „für alle“ etwas zu bieten haben.

Daran glaube ich nicht. Weder ist das möglich, noch ist das sinnvoll. (Ich meine, dieser Satz drückt eine leere Geste aus.)

Im Arbeitsgespräch mit Georg Gratzer (KOMM.ST) und Edith Kutschera-Kogler (Initiative für neue Zeitkultur)

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Wovon handelt Kulturpolitik? #28

„…aber das obige Zitat kann ob seiner gewissen Überheblichkeit nicht ohne Kommentar bleiben: Es enthält nämlich ein gewisses Quantum schwer erträglichen Elitebewusstseins, welches mich immer skeptisch stimmt.“

Elitär sein? Na sowas! Und Überheblichkeit? Das geht schon gar nicht! Vor allem eine „gewisse“. Weil! Dann wäre da auch noch ein „gewisses Quantum“ festzustellen. Geht ebensowenig. Nicht in Graz. Nicht in Österreich.

Die Anwendung künstlerischer Technikeen bedeutet nicht, daß dadurch ein Kunstwerk entsteht. (Diese Arbeit legt offen, daß hier keinesfalls längerfristige Praxis und Talent zusammengefunden haben.)

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Kritischer Dialog mit der Wissenschaft

Eine kleine Konferenz in Albersdorf. Graphic Novelist Jörg Vogeltanz stimmt mit „kunst ost“ den aktuellen Lauf einiger Arbeitslinien ab, die den „Kulturpakt Gleisdorf“ über die Grenzen der Region hinaus verzweigt haben.

Künstler und Verleger Jörg Vogeltanz: künstlerische Supervision und Beratung

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