Kategorie-Archiv: Allgemein

Autonomie im Kulturbetrieb

Dies ist das Intro zur Zusammenfassung mehrerer Glossen der Origami Ninja Association.

Das 2020er Jahr mit den Einschränkungen durch die Pandemie, dem Lockdown und dem Verreiben weiter Teile des Kulturbetriebs hat alte Stereotypen wiederbelebt, quasi aus der Gruft gezerrt. Zu den populärsten „Untoten“ des Kulturbetriebs gehören zwei Begriffe ganz speziell: „Die Szene“ und „Solidarität“.

flugblatt aus den ungzügelten tagen.
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Reglements und Haftungsfragen

Wir müssen die Inzidenzzahlen sinken sehen, damit wir im Kulturbereich steigende Bewegungsfreiheit erhalten. Wir bleiben für unsere Vorhaben (ganz unabhängig von detaillierten medizinischen Sachlagen) darauf angewiesen, daß wir unsere neuen Konzepte mit behördlichen Vorschriften und daraus resultierenden Haftungsfragen abstimmen können.

Der „Zeit.Raum“ in der Gleisdorfer Bürgergasse hast zwei „Bildschirme“.
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GISAlab: Irritationen

Als ich eben die Fotos vom zweiten Workshop („Bestiarium“) mit Künstler Niki Passath erhielt, war ich von einer Kleinigkeit sehr überrascht. Der Kontext: das GISAlab lädt Mädchen zwischen 10 und 16 Jahren zur Teilnahme am Projekt „Geteilte (in)Kompetenzen“ ein. Ein Beitrag zu „Graz Kulturjahr 2020“.

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Das neunzehnte Jahr

Eine Faustregel, die auf der griechischen Tragödie beruht, lautet: ohne Krisis keine Katharsis. Da wir gewöhnlich jede Art von Veränderung scheuen, die – wenn sie unabwendbar scheint – große Widerstände erzeugen, sagen viele: „Katharsis nein Danke!“ Lustig! Als ob sich dadurch Krisen vermeiden ließen.

Ausschnitt aus einer Arbeit von Chris Scheuer
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Gleisdorf blüht

Künstler Chuck LeMonds steht vor Gericht. Er hat einen renommierten Ankläger. Staatsanwalt Johannes Winklhofer, seit vorigem Jahr Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Republik Österreich, hat gegen Bombenleger Franz Fuchs, „Volkstribun“ Hannes Kartnig, die Betrügerin Andrea Herberstein oder den Industriellen Emmerich Assmann verhandelt.

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Scheuers gezielte Unschärfe

Fotograf Gernot Muhr, überdies ein aktiver Musiker, ist mit den Schritten in die Kunst gründlich vertraut. Das bedeutet eine Vertrautheit, dank der man sich in der Nähe vom Künstler anders und unbefangener bewegen kann, als Menschen, sie solche Professionen bestaunen. Hier ein Muhr-Foto, das uns Chris Scheuer bei der Arbeit zeigt. [Große Ansicht]

Chris Scheuer, fotografiert von Gernot Muhr
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