Schlagwort-Archiv: the long distance howl

April-Festival 2014: Der Schlußakzent

Dies ist das letzte der oststeirischen April-Festivals als Teil eines mehrjährigen Projektes. Im Jahr 2006 begann die Kunstformation kultur.at mit einem kulturpolitischen Experiment, auf das sich die Stadt Gleisdorf einließ.

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The Track: Axiom * 2014

Stückwerk. So ist diese Woche. Mein Auto steht in der Werkstatt, die Kälte der trüben Tage erscheint mir heimelig, nie finde ich vor Mitternacht Schlaf. Die Arbeitsräume in meiner Wohnung sind längst zu eng geworden. Was Arbeit ausmacht, belegt in tausend greifbaren Dingen fast allen verfügbaren Raum.

Ich hab eine einigermaßen radikale Projektphase zu reflektieren, in der ich Verrücktheiten und Niedertracht genauso hinnehmen mußte wie wunderbare Überraschungen zu erleben waren.

Kulturwissenschafter und Regionalentwickler Günther Marchner

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Axiom II: Ein Angelpunkt

Das Jahr endet, eine Projekphase endet. Was haben wir?

>>Dieser Auftakt zu einem Work in Progress ist zugleich Abschluß des ersten Praxis-Jahrzehnts von Martin Krusches Langzeitprojekt „the long distance howl“.<<

So hieß es Anfang September in einem Programmhinweis auf unser 2013er Kunstsymposion: [link]

Beim Konstsymposion, von links: Katharina Scheidl (Kulturbüro Gleisdorf), Kunsthistorikerin Mirjana Peitler-Selakov, Künstler Radenko Milak

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Kunstsymposion: Raum gewinnen

Bürgermeister Christoph Stark fragte kurzfristig nach, wo ich gerade sei, wir könnten jetzt auf’s Terrain hinausgehen. Es ging um Platzwahl und inhaltlichen Zusammenhang für die Session, mit der das Duo diSTRUKTURA am 10. September unserem Symposion vorausgehen wird; mit der Übertragung von Balkan-Erde auf hiesigen Boden.

Gleisdorfs Bürgermeister Christoph Starkhinter dem Rathaus

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Kunstsymposion: Kurze Information

Die oststeirischen Kulturinitiativen kultur.at und kunst ost, beginnen im heurigen Gleisdorfer Kunstsymposion einen Dialog Kunst- und Kulturschaffender aus Österreich, Bosnien und Serbien. Damit nähert sich diese Community dem großen europäischen Thema 1914-2014 an, um die Ära der „Hundert Jahre nach den Schüssen von Sarajevo“ zu reflektieren.

Dieser Auftakt zu einem Work in Progress ist zugleich Abschluß des ersten Praxis-Jahrzehnts von Martin Krusches Langzeitprojekt „the long distance howl“.

In diesem Zusammenhang wird auch nach einigen gesellschaftlichen Grundlagen gefragt und die Rolle Kunstschaffender in diesen Verhältnissen debattiert. (Ein Projekt im Rahmen des kulturpolitischen Modells „Kulturpakt Gleisdorf“.)

+) Das Symposion: [link]

Krusche – Allein im Museum

Das läuft derzeit auf eine beachtliche Strecke hinaus. Genauer, ich laufe. Die andere Variante wäre, meinen Kombi vollzuräumen bis unters Dach und das Weglein zu fahren. Von Hof zu Vorplatz, nein, da renn ich gleich selber mit den Packeln und Trümmern.

Die Position "Der handelnde Künstler" aus den Elementen ist schon fixiert

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Klartext #2

Sollten wir uns nicht als eine „Sekte der Gnadenlos Guten“ erweisen, deren Inhalte und deren Tun außer Diskussion gestellt werden möchten, haben wir laufend neu zu klären, was gemeint sei, wenn von Künstlerinnen und Künstlern die Rede ist.

Martin Krusche (Foto: Milan Bosnic)

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Angelpunkt 2013

Wir haben bei „kunst ost“ nun ein Bündel von Themen und Fragestellungen verdichtet, die zu einer längerfristige Serie von Projektschritten und Veranstaltungen führen. Das Zeitfenster unseres Interesses läßt sich — grob betrachtet — zwischen zwei Ereignissen darstellen. Es reicht vom Berliner Kongress (1878) zum Fall von Srebrenica (1995).

Unsere Mentalitätsgeschichte hat konkrete Orte; zum Beispiel: Die Festung Petrovaradin war einst die größte in Europa und ein Bollwerk der Habsburger gegenüber dem Osmanischen Reich

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Im zehnten Jahr: the long distance howl

Vor zehn Jahren haben die Vorbereitungen für das Langzeitprojekt „the long distance howl“ begonnen. Dieses Vorhaben als Beispiel einer „Kunst unter Bedingungen der Vernetzung“ entfaltete sich als komplexes Ereignisfeld wie ein ausuferndes Theaterstück, das sich auf mehreren Bühnen manifestiert; teilweise zeitgleich, meist in zeitlichen Abfolgen.

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