Am 28. Jänner dieses Jahres war für Kulturschaffende der Region alles in der Schwebe. Ich hatte eben ein Arbeitsgespräch mit Gleisdorfs Regierungskommissär Christoph Stark absolviert, den ich in einem Artikel zu unserem Treffen noch Bürgermeister nannte, was er zu der Zeit nicht war, aber nun, nach den abgehaltenen Wahlen, vermutlich bald wieder sein wird.
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Synergiefragen
Ich setze seit Jahren auf kollektive Kulturarbeit. Das bewährt sich. Dafür möchte ich ein paar neue Optionen ausloten. Mit der Kulturspange gibt es schon eine Formation, die ihren tauglichen Modus hat. Das läßt sich vielleicht noch Verzweigungen zu engagierten Leuten zu. Das will erörtert werden.
Kunst Ost: Klarer Kurs
Wie sich Gleisdorf in seinen Gemeindestrukturen gerade fundamental wandelt, so hat auch die Kulturarbeit an der Basis sich in den letzten Jahren stark verändert. Der Kulturpakt Gleisdorf ist auf markante Akzente im Gemeinwesen ausgelegt. Dabei bietet die Kulturabteilung der Stadt eine professionelle Begleitung.

Wege gabeln sich
Im Dezember 2014 ist die Weggabelung auffindbar. Der Kulturpakt hat sich in seiner bisherigen Phase bewährt und nun verselbstständigt. Das ist eines der Ergebnisse des EU LEADER-Projektes „Kulturpakt Gleisdorf 2014“. Das andere Ergebnis ist die „Kulturspange“.

Kulturpakt Gleisdorf 2014: Möglichkeitsräume
Im Kulturpakt Gleisdorf hat die Stadt einen Rahmen für die Kooperation von Kulturschaffenden mit Politik und Verwaltung. Da finden allenfalls auch Wirtschaftstreibende Anknüpfungspunkte.
Das sind anspruchsvolle Prozesse, die Zeit verlangen. Arbeitszeit, Zeit zur Entwicklung. Hinzu kommt: Solonummern verhallen. Erst in kollektiver Anstrengung entsteht die nötig Kontinuität, um der Kunst mehr Augenmerk zu verschaffen.

Fazit und Pläne
Wir bekommen wir ausreichende Trennschärfe in die Betrachtung der eigenen Intentionen? Was ist der Kunst gewidmet, was dem Gemeinwesen und was ist vor allem Selbstrepräsentation? Um welchen immateriellen Profit geht es für wen, sobald wir Kunstveranstaltungen realisieren, einen Kulturbetrieb am Laufen halten?

Symposion: Abschließend
Heute findet in Bad Mitterndorf die letzte Veranstaltung des Gleisdorfer Kunstsymposions 2014 statt. Irritierend? Wir haben in diesem Jahr die Idee einer „Kulturspange“ [link] neu gefaßt. Dabei sind Verständigung und Austausch mit erfahrenen Leuten aus anderen Regionen, wo unter anderen Bedingungen gearbeitet wird, für uns von großem Interesse.

Kunstsymposion: Kulturkonferenz
Regionale Identität sei ein oft strapaziertes Thema und werde gerne mit „Kulturerbe“ verknüpft, sagt Wissenschafter Günther Marchner. Erbe allein sei aber nicht zukunftsfähig. Identität müsse sich auch auf das einlassen, was einem noch fremd ist, was man nicht kennt.

LEADER: Fazit I
Kulturspange: Komplexes Gefüge
In einem aktuellen Arbeitsgespräch mit LEADER-Managerin Iris Absenger-Helmli stand erneut zur Debatte, was der Begriff Regionalentwicklung meint. Das Wort Entwicklung allein macht schon deutlich: Es geht um eine Reihe von Zustandsänderungen. Dabei spielt also Zeit eine wesentliche Rolle.



