Auf dem Weg zum heurigen Aprilfestival stand nun in Schloß Freiberg „Die Ehre des Handwerks“ zur Debatte. Am zweiten Abend der Serie „Handfertigkeit und Poesie“ waren weitere Aspekte zu erörtern, die uns Bedingungen des Menschseins zu klären helfen.

Auf dem Weg zum heurigen Aprilfestival stand nun in Schloß Freiberg „Die Ehre des Handwerks“ zur Debatte. Am zweiten Abend der Serie „Handfertigkeit und Poesie“ waren weitere Aspekte zu erörtern, die uns Bedingungen des Menschseins zu klären helfen.

Wir sind nun auf dem Weg zum 2016er Kunstsymposion. Dabei wird „Fiat Lux“ in seine zweite Phase geführt. Ein Beispiel für kollektiver Praxis im Kunstbereich. Es begann mit einem Streitgespräch.
Ich war mit Unternehmer Ewald Ulrich uneins, welche Entwicklung wir in der Maschinenwelt erwarten dürfen. Ulrichs Auffassung besagt, daß wir derzeit mit hohem Einsatz an einer maschinellen Spezies arbeiten, die uns in der Evolution ablösen wird. Selbstlernende Systeme würden Entwicklungssprünge schaffen, Maschinen seien auf dem Weg, ein Bewußtsein ihrer selbst zu erlangen.

Wie bewältigt man komplexe Themenstellungen? Na, durch längerfristige Arbeit, die sich prozeßhaft entfaltet. Es geht hier nicht bloß um einzelne Events, sondern um eine Serie von Aktivitäten, die sich zu aktuellen Fragen entfalten. Das hat sich in den letzten Jahren bewährt. Das werden wir weiter so halten.

Jenes Turmzimmer auf Schloß Freiberg, in dem ich zum vorigen Aprilfestival meine Wunderkammer [link] eingerichtet hatte, war nun Besprechungszimmer für einige nächste Schritte im Lauf unserer Vorhaben. Ich habe diesen Teil von Schloß Freiberg damals Konvergenzraum genannt.
Es sind anspruchsvolle Situationen, in denen sich unsere Ideen verzahnen sollen, um Handlungspläne zu ergeben, die dann auch in diese oder jene Tat umgesetzt werden.
Peter Moser war einst Kulturbeauftragter der oststeirischen Gemeinde Ludersdorf-Wilfersdorf, heute ist er ihr Bürgermeister. Moser ist aktiver Unternehmer, in Summe nicht nur mit wirtschaftlichen Fragen vertraut, sondern auch mit sozialen und kommunalen Zusammenhängen.

Das Zentrum der Stadt ist nach wie vor mit besonderer Bedeutung belegt. Damit wird gewöhnlich das „alte Zentrum“ hervorgehoben, denn die Städte sind quer durch Europa längst polyzentrisch. Sie haben außerhalb der alten neue Zentren erhalten. Oftmals sind das Einkaufszentren.

Dieses Projekt ist gerade eineinhalb Wochen online und verzeichnet schon über 450 Abonnements, also „Gefällt mir-Markierungen“. Herzlichen Dank für Ihr Interesse! Wir haben für die Beiträge ein Mindestalter von 25 Jahren angesetzt. Es sollen hier also Ansichten gezeigt und kommentiert werden, die vor 1991 entstanden sind.
Der Kultur.at: Verein für Medienkultur und das Labor Kunst Ost haben 2014 und 2015 die Entwicklungen seit dem Lehman Brothers-Crash (2008) ausgewertet. Das ergab Weichenstellungen für die künstlerischen Projekte, auch für die Wissens- und Kulturarbeit in der Region.

Ich hab in einem weiteren Arbeitsgespräch mit dem Kulturschaffenden Karl Bauer einige Klarheit gewonnen, welche Schritte wir nun wie setzen werden, um ein großes Thema wenigstens an einigen Stellen greifbar zu machen. Bauer ist seit Jahren Teil solcher Prozesse, um beispielsweise auszuleuchten, was denn heute ein Bauernleben sei, wo wir uns diese Gegenwart nicht mehr mit den antiquierten Bildern einer ständischen Gesellschaft erklären können.

Wo sich das Speichern von Informationen mehr und mehr in das Web verlagert, scheint es, daß Bücher als Medien vollkommen nachrangig geworden sind. Ein trügerisches Bild. Vor allem auch, weil erstens vieles, das wir im Anlaßfall genauer wissen möchten, noch nicht digitalisiert ist. Zweitens sind Bücher enorm stabile Datenträger.