Schlagwort-Archiv: Richard Mayr

Der 23er Auftakt

Ich brauche schon eine Weile sehr viel Stille. Das war freilich jüngst für etliche Stunden so gar nicht zu haben. Es ist aber bloß eine Markierung mehr, die verdeutlicht, wo man lebt, wenn man es vorzieht in einem Stadtzentrum zu wohnen. Da treffen sich und kollidieren auch sehr viele höchst unterschiedliche Interessen. Ich bin geraume Zeit ohne jede Feierlaune, stoße mich aber nicht an den Vergnügungen der anderen Leute.

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Soziokulturelle Abstellkammern?

Wir haben gute Gründe, um aktuell zu debattieren, was uns Museen wert sein mögen, besser: sollten, und wofür genau sie uns nun nützen. Dieser Typ der kulturellen Einrichtung ist jung. Als prominentestes Beispiel gilt der Louvre in Paris. Erst eine von Aristokraten angelegte Sammlung, im Zuge der Französischen Revolution (1789 bis 1799) schließlich anno 1793 in ein zentrales Kunstmuseum der Republik umgestaltet.

Das Doku-Video zum Vortrag im Judenburger Puchmuseum ist in Arbeit
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Pendeln

Es ist für mich ein Pendeln zwischen realen Orten und imaginären Räumen, zwischen Oberflächen und den Tiefen von Erzählungen. Ich sitze einerseits mit Fotograf Richard Mayr in seinem Cockpit, an dieser leistungsfähigen Workstation, wo die Software schnell genug umsetzen kann, was seine Hand mit dem Stift am Tablet gebietet. Sortieren, Auswahl, Fotobearbeitung.

Von links: Richard Mayr, Stefan Dreier und Lorenz Ninaus
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Was (k)eine Kunst ist

Sie haben es vermutlich selbst schon öfter gesagt: „Das ist keine Kunst!“ Damit meinen wir meist, daß keine besondere Leistung vorliegt, auch wenn sich jemand mit einer Sache hervortut. Jüngst hörte ich in einem Gespräch wieder einmal, wie ein Mann sagte, er habe die Motorhaube eines speziellen Fahrzeugs geöffnet, den Motor betrachtet: „Ein Kunstwerk!“

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Wenn Funken fliegen

Manchmal beneide ich mich selbst. Eben habe ich in Kooperation mit Fotograf Richard Mayr das Projekt „Funkenflug“ in die Startphase gebracht. Das ergibt eine Serie von Begegnungen mit inspirierten Menschen. Momente, Gespräche, Blickpunkte. Wir arbeiten auf, was zu erleben war. Das geht dann auf eine erste Erzählebene im Web, quasi auf meine Werkbank. Eine zweite Ebene wird sich jenseits davon vermutlich als eigenständiges Buch entfalten. Weshalb ich mich nun selbst beneide?

Konstrukteur Heribert Lanzer (Foto: Richard Mayr)
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Die Kraft eines Abends

Wie sich Dinge entfalten… Da schrieb Carolina Sales Teixeira von dieser Ausstellung in der CIB-Sprachschule in Gleisdorf. Malerin Gabi Troester und Keramikerin Elisabeth Saurugg kannte ich schon von früheren Veranstaltungen. Den Ort kenne ich erst seit wenigen Tagen, als wir dort ein Arbeitsgespräch hatten; siehe: „Running Code“ (Work in Progress)

Richard Mayr und Gabi Troester
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Wegmarken V

Launiger Zufall zum 12. März 2022. Die Erinnerungsmaschine von Facebook haut mir heute dieses Blatt auf den Tisch, worin es heißt: „Mayr ist wieder in der Stadt. Man weiß ja meist nicht, wo er grade steckt, häufig auf irgendwelchen Bergen mit viel Schnee und wenig sonst was. Kommt er dann mit einer Lawine herunter oder mit einem reißenden Wildbach? Oder sitzt er auf einem Fischkutter und wird grade von einer faszinierenden Eisscholle im Polarmeer zurückgebracht?“

Fotograf Richard Mayr
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Zahlen zählen, Jahre sortieren

Eben noch auf einen Kaffee bei Fotograf Richard Mayr. Wir haben über die Jahre manchmal ein paar gemeinsame Schritte gemacht. Nun, bei den „Wegmarken“, dachte ich schon, das Buchprojekt ginge den Bach runter, denn es ist eine Kooperation mit vier Gemeinden. Vier Bürgermeisterbüros unter Corona, nachdem die regionalen Kräfte einen Wahlkampfmarathon absolviert hatten.

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