Beim Presse-Frühstück zum kommenden Herbst-Schwerpunkt ging es wesentlich um den „Kulturpakt Gleisdorf“, aber auch um die Positionen anderer, die diesen Herbst kulturell mitgestalten, ohne in unser Netzwerk eingebunden zu sein.

Beim Presse-Frühstück zum kommenden Herbst-Schwerpunkt ging es wesentlich um den „Kulturpakt Gleisdorf“, aber auch um die Positionen anderer, die diesen Herbst kulturell mitgestalten, ohne in unser Netzwerk eingebunden zu sein.

Der „Kulturpakt Gleisdorf“ ist kein Vertragswerk, sondern ein innovativer Arbeitsmodus im Sinne der Gemeinwesenorientierten Kulturarbeit. Die Grundlagen dafür entstanden „bottom up“, also von der Basis regionaler Kunst- und Kulturschaffender her.

Das Kulturbüro der Stadt Gleisdorf und das TIP City-Management ließen sich auf dieses Konzept der soziokulturellen Drehscheibe kunst ost ein. Nun wird eine kulturpolitische Praxis erprobt, in der Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft mit Politik und Verwaltung Gleisdorfs sich neue Aktionsfelder erschließen.
Wichtiges Detail! Um sich im „Kulturpakt Gleisdorf“ einzubringen, eigene Vorstellungen zu verfolgen, ist es keineswegs Bedingung, mit kunst ost verbunden zu sein. Wir haben diesen Ausgangspunkt erarbeitet. Von da muß sich das sehr eigenständig und vielfältig entwickeln.
+) Im Internet: [link]
Es ist ja nicht so, daß wir in den laufenden Umbrüchen etwas geschenkt bekämen. Der Kulturbereich geriet spätestens ab dem Sommer 2012 in ein verstärktes Kräftespiel zwischen kommunalen Bewegungen (Gemeindezusammenlegungen) und amtlichen Neuformationen auf der Landesebene.

Ich kann noch nicht so genau sagen, wohin uns der Arbeitsansatz im „Kulturpakt Gleisdorf“ tragen wird und was über Sessions wie die „Kultur-Lounge“ möglich ist. Aber eines scheint sich zu vertiefen. Wie haben es schon über die Ausdifferenzierung zu „Ortsformationen“ („Location Crews“) erreicht.

Gleisdorf hat gerade eine sehr ungewöhnliche Session erlebt. Die „Kultur-Lounge“ im Rahmen des „TIP-Kirta“ ist eine Kombination, von der vorab niemand wissen konnte, ob das auch nur ansatzweise klappt.
Konferenzerl im Rathaus. Lokalaugenschein in der Innenstadt. Und das in einer bisher noch etwas ungewohnten Gesamtzusammensetzung. Nein, das ist nicht geträumt. Die Praxis des Kontrastes läßt sich real umsetzen.
Das vorhin gepostete „Brieflein zum Stand der Dinge“ [link] hatte ein kleines Memo zur Grundlage. Das Ereignis dazu ist (regional) größer als derzeit ersichtlich scheint. Wir haben nun über einige Jahre einen sehr komplexen Prozeß durchlaufen, in dem eine kulturpolitisch völlig neue Situation entstehen konnte.

Wo mit öffentlichen Geldern gearbeitet wird, besteht auch eine Notwendigkeit deren Verwendung transparent zu machen. Im Falle unserer Budgets, die von „kunst ost“, „kultur.at“ und dem „GISALab“ akquiriert wurden, ist das über die laufenden Dokumentationen im Internet einsehbar.