Brieflein zum Stand der Dinge

Es war beim „April-Festival“ und beim ersten öffentlichen Meeting des „Kulturpakt Gleisdorf“ jeweils über die Option eines „Regionalen Kompetenzzentrums für Gegenwartskunst“ in der Oststeiermark zu reden.

Kulturbeauftragter Gerwald Hierzi (links) und Bürgermeister Christoph Stark

Diese Angelegenheit hat verschiedene Proponenten, deren Intentionen und Ziele noch nicht klar in Deckung gebracht sind. Also war jüngst noch die Frage offen, wie es in der Sache weitergehe.

Das ist nun klar. Bürgermeister Christoph Stark hat mich informiert, LEADER-Managerin Iris Absenger-Helmli hat den Status quo bestätigt.

Für uns heißt das, die Themen Kunst und Kultur sind in der Prioritätenliste der zuständigen Leute im Bereich Regionalentwicklung kräftig nach oben gerückt.

Im Anschluß ein Email-Text, den ich eben an einen engeren Kreis Kulturschaffender verschickt habe; ergänzt um eine PDF-Übersicht, wo unser heuriges Kunstsymposion inzwischen steht: [link]

Anmerkung:
Ich halte für absolut unverzichtbar, worauf wir alle uns inzwischen stützen können: Regelmäßige Arbeitsgespräche mit zuständigen Kräften aus Politik und Verwaltung.

LEADER-Managerin Iris Absenger-Helmli und Kulturreferent Alois Reisenhofer

Das ist die allererste Vorbedingung, um gemeinsam an Möglichkeiten einer neuen, regionalen Kulturpolitik zu arbeiten. Das bedeutet auch, daß die Politik das „Bottom up-Prinzip“ ernst nimmt.

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damen und herren!

nach einem gespräch mit bürgermeister christoph stark sind für mich details der weiteren entwicklung in der frage „regionales kompetenzzentrum für gegenwartskunst“ klar.

da muß jetzt auf ANDERER ebene gehandelt werden.

es wurde ein erfahrener regionalentwickler beauftrag, die aktuell nötige arbeit zu tun, um klären zu können, ob auch benachbarte terrains einbezogen werden mögen, welche instanzen und institutionen mitziehen würden etc. etc.

ich bin bisher INFORMELL im bilde und laß daher details im kasten, bis das fomell nach außen kommuniziert wird. dieser teil der geschichte ist meiner meinung nach nun „chef-sache“, es obliegt also chr. stark zu entscheiden, wann welche details davon publiziert werden.

für uns ist derzeit wichtig:
+) da ist nun vieles unserer regionalen kulturarbeit aus den letzten jahren aufgegangen.
+) wir haben erreicht, daß wir von politik und verwaltung auf neue art wahrgenommen und ernstgenommen werden.
+) da zuständige funktionstragende ihre parts nun übernommen haben, können wir uns auf unsere eigentlichen kernbereiche und deren zukunft konzentrieren.

wir? ja, das ist allerweil in bewegung. ich werde DIESE liste im lauf des sommers adaptieren und jene daraus streichen, die kein merkliches interesse an diesen entwicklungen zeigen.

andere werden dazukommen.

WICHTIG!

das heurige KUNSTSYMPOSION ist jetzt soweit klar entworfen, besetzt und finanziert.

ihr findet eine aktuelle zusammenfassung als PDF im anhang. ihr werdet sehen: das ist eine ziemlich hochkarätige crew.

mit diesem symposion und den schon fixierten folgeschritten empfiehlt sich „kunst ost“ in kooperation mit „kultur.at“ den behörden und anderen stellen für eine weiterführende kooperation.

fußnötchen:
das „GISAlab“, aus dem „frauenmonat“ von „kunst ost“ hervorgagangen, wird sich wohl noch heuer verselbstständigen, als eigene rechtsperson aufstellen: [link]

somit hat unser bereich „frauen, kunst und technik“ zu einer stabilen autonomie gefunden.

ich wünschte, es würde zu weiteren solchen entwickelungen kommen, denn in einer arbeitstauglichen vielfalt autonomer kulturformationen liegt stabilitätsgewinn für uns alle.

und nicht vergessen: nächste woche kultur-lounge: [link]

auch eine novität, wesentlich von hierzi/scheidl ersonnen. ich möchte empfehlen: präsenz zeigen, sichtbar sein, positionen verteten.

:-))
martin

Die PDF-Datei zum Symposion: [link]

Über der krusche

jahrgang 56, freischaffender künstler, repräsentant einer "art under net conditions"
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2 Antworten auf Brieflein zum Stand der Dinge

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