Auf der offiziellen Gleisdorf-Website heißt es in Sachen Kultur & Marketing: „Auch im Bereich Kultur hat Gleisdorf viel zu bieten!“

Auf der offiziellen Gleisdorf-Website heißt es in Sachen Kultur & Marketing: „Auch im Bereich Kultur hat Gleisdorf viel zu bieten!“

Ich nennen das ab nun „Die Montags-Partie“. Jene gesellige Runde, die zur Kulturpakt-Session am 9.2.26 im Sitzungssaal des Gleisdorf Gemeinderates zusammengekommen war.

Ich hatte in der vorangegangenen Glosse notiert: „Nun trennt uns in Gleisdorf noch rund eine Woche von jenem Arbeitstreffen, bei dem der aktuelle Status quo in Gleisdorfs Kulturpolitik zur Debatte stehen soll.“

Nun trennt uns in Gleisdorf noch rund eine Woche von jenem Arbeitstreffen, bei dem der aktuelle Status quo in Gleisdorfs Kulturpolitik zur Debatte stehen soll.

Ich hab schon mehrfach betont, eine Krise möge nicht vergeudet werden. Sie gibt uns Anstöße, um aktiv zu werden.

In einer kulturpolitischen Debatte muß auch einmal von der anderen Seite her gefragt werden können.

Was kann derzeit über den kulturpolitischen Zustand Gleisdorfs gewußt werden? Im Rathaus findet man offenbar keine guten Gründe, die Situation offen zu kommunizieren.

Ich sehe es heute genauer: Das offizielle Gleisdorf hat einen kulturpolitischen Scherbenhaufen verursacht.

Reden wir über Rollenklarheit. Als Künstler bin ich erst einmal nur der Kunst verpflichtet. Was sich da sonst noch an Agenda draufpacken läßt, ist anderen Zusammenhängen als der Kunst gewidmet.

Vernetzung ist kein Ereignis, sondern ein Prozeß. Vernetzung zeigt sich in einem konkreten Wechselspiel und darstellbaren Ergebnissen.
