Kategorie-Archiv: Reflexion und Grundlagen

Was es wiegt, das hat’s XLIX: Primäre Kräfte

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Wir haben schon eine Weile keine aktuelle Debatte mehr darüber, was denn nun die „freie Szene“ sei, die „autonome Szene“, und ob es solche Felder wie Formationen überhaupt (noch) gibt. Ich zweifle stark an der Aussagekraft dieser Begriffe.

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Was es wiegt, das hat’s XLVIII: Die Causa I

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Menschen haben Interessen. Diese gedeihen oft als verdeckte Intentionen. Deshalb fordere ich in Kontroversen gerne: Nennen Sie Ihre Gründe! Ich habe allerdings inzwischen gelernt, daß in verschiedenen Bezugssystemen fundamental unterschiedliche Regeln gelten; auch für die Art wie Diskurse geführt werden und um Klarheiten gerungen wird.

Das Foto: ein Marker im Kalender
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Die Quest: Reglements

Wir können mit der Natur nicht verhandeln. Wer ignoriert, daß Naturgesetze über allen menschlichen Konventionen stehen, darf wohl als recht verhaltensoriginell gelten. Aber von Menschen vereinbarte Reglements können wir verhandeln; auch wenn manche das nicht möchten. Also brauchen wir zu unserer Arbeit, zum Planen und Umsetzen, verläßliche Daten, klare Informationen.

Mally on the Road
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Was es wiegt, das hat’s XLVII: Origami Ninjas

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Musiker Oliver Mally hat mich zuletzt aus Darmstadt angerufen. Wir sind uns nun über das Setting im nächsten Abschnitt einig. Mally fährt seine Tor, macht enorme Strecken, spielt seine Konzerte, hat sehr stille Stunden und sehr emotionale Momente. Ich sitze hauptsächlich in meiner Höhle im Neandertal. (Jüngster Schwank im Lauf der Dinge: die letzten Belastungsmomente haben mir ein Rauschen in den Ohren beschert, das nun seit Wochen nicht mehr verebbt. Es wird wohl bleiben.)

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Was es wiegt, das hat’s XLVI: Inzidenzen

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Mich interessiert laufend, wie sich die Corona-Situation im Wechselspiel verschiedener Regulierungsmaßnahmen des Staates entwickelt, weil der gesamte Kulturbetrieb in seinen Möglichkeiten wesentlich davon abhängt, ob Menschen ungestört zusammenkommen können oder eher nicht.

Oliver Mally (rechts) und Peter Schneider, gezeichnet von Heinz Payer
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Was es wiegt, das hat’s XLV: Diskurs

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Das klingt interessant: „Bundesministerium für Kunst, Kultur öffentlichen Dienst und Sport, Sektion IV: Kunst und Kultur, Team Strategie Kunst Kultur 22“. Der Job: „Kick-Off zur Kunst- und Kulturstrategie 22“. Und die Folgen: wird sich weisen.

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Was es wiegt, das hat’s XLIV: Konkurrenz

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Ich hab in der vorigen Glosse „Die Szene, ein Phantasma“ einige Aspekte notiert, die Aufschluß geben, was man rund um das Nachdenken über den steirischen Kulturbetrieb finden und kennen kann. In den vergangenen Wochen sind ein paar Klarheiten herauszuarbeiten gewesen, weil ich meine Standortbestimmung mit anderen Leuten meines Milieus intensiver erörtert habe als sonst.

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Was es wiegt, das hat’s XLIII: Die Szene, ein Phantasma

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Als ich mit Musiker Oliver Mally augenzwinkernd die Origami Ninja Association formiert hatte, ich nannte das einen Pas de deux, ging am 11. März 2021 das erste Mission Statement online. Darin hieß es unter anderem: „Was immer wir tun, es kann schon tags darauf verworfen sein, weil sich die Bedingungen geändert haben. Wie soll man so arbeiten? Genau so läuft das eben und entweder wir bleiben in Bewegung oder wir saufen ab. Es ist so simpel und banal. Wie sang his Bobness? „You better start swimming or you‘ll sink like a stone.“ (Verflixt! Ich denke manchmal schon in Popkultur-Zitaten.)“ [Quelle]

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Ansage/Absage

Europa erlebt seit geraumer Zeit teils erbitterte Kämpfe um Deutungshoheit. Wer darf sagen, was es ist? Das hat auch seine lokalen und regionalen Entsprechungen. Flüchtlingsbewegungen, Klimaprobleme, die galoppierende Erosion alter politischer Formationen, Corona, Fragen nach Verteilungsgerechtigkeit, es ist eine Fülle von Anlässen für Streitgespräche verfügbar.

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Was es wiegt, das hat’s XLII: Staatskunst

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Im günstigsten Fall wird jemand ein politisches Amt als Angelpunkt des Wechselspiels zwischen Staatskunst und Gemeinwesen verstehen. Das Amt (beziehungsweise das Mandat) ist einem Dienst am Staat gewidmet, dessen Staatsvolk bei uns die repräsentative Demokratie bevorzugt.

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