Ja, reden wir über Demokratie! Eh alles klar? Keineswegs! Aber muß man deshalb, Alarmrufe ausstoßend, durch die Gegend rennen und die Leute rundum nervös machen? Es ist etwas komplexer.

Ja, reden wir über Demokratie! Eh alles klar? Keineswegs! Aber muß man deshalb, Alarmrufe ausstoßend, durch die Gegend rennen und die Leute rundum nervös machen? Es ist etwas komplexer.

Am Ostersonntag waren die Kirchenglocken um sieben Uhr morgens wieder zu hören. Ab Gründonnerstag hatten sie geschwiegen, waren „nach Rom geflogen“, wie es in meinen Kindertagen hieß. Dafür erklangen im Raum Gleisdorf Osterratschen.

Wir, die meisten von uns, sind Kinder einer jungen „Kultur des Nationalstaates“, in einem eigentümlichen Intermezzo der Geschichte. Diese Kultur ermutigt Menschen stets neu, den Fahrenden, den Ethnien auf Wanderschaft, mit Vorbehalten, oft mit Feindseligkeit zu begegnen.

Eine Reihe von Arbeitsgesprächen hat unser Setting für das 2017er Kunstsymposion verfeinert. Nach meinem Treffen mit Blogmobil-Fahrer Heimo Müller und der Festlegung auf die „Landkarte der Angst“ [link] als Teilthema hat Künstler Selman Trtovac schon positiv reagiert.

In der Betrachtung von Volkskultur und in den Fragem nach Volksmusik lande ich zwangsläufig auch bei Überlegungen, was die Unterhaltungsindustrie an all dem bewirkt hat, was eine weltumspannende Mediensituation aus all dem macht.

Ich muß mich gerade umorientieren. Die meisten Veranstaltungen, auf die ich mich näher einlasse, können vorbehaltlos öffentlich dokumentiert werden, lassen sich im Web darstellen. Doch manchmal geht es in einen Themenbereich hinein, da möchten beteiligte Menschen nicht vor den Vorhang gezerrt, ausgestellt, wahlweise auch nicht individuell zitiert werden.
„Konventionelle Kraftstoffe werden noch bis 2030, 2040 zur Verfügung stehen.“ Ich hatte den Ingenieur Wolfgang Wister 2010 getroffen, um mit ihm zu erörtern, wohin die Automotive-Branche geht: [link] Heuer sahen wir uns bei Mythos Puch III wieder. Nun bekam ich Gelegenheit, mit ihm einige Begriffszuweisungen zu erörtern.

Das mag nach einer Zugsgarnitur klingen: Der 2017er. Es ist für diesen Moment eine sehr offene Markierung nötig. Ich blicke auf das kommende Arbeitsjahr, absolviere gerade eine Serie von Arbeitsgesprächen, hab auch ein paar ganz konkrete Pläne. Ich muß aber den Blick offen halten, denn da formiert sich etwas Komplexes, das über meine eigenen Ideen weit hinausreicht.

„An die 40 Personen bringen sich seit Februar 2015 ehrenamtlich für das Wohl der Flüchtlinge in Gleisdorf ein. Wir kommen aus verschiedenen Berufen und haben oft unterschiedliche Interessen,…“ So die einleitenden Worte auf der Website von I am Gleisdorf.