Kategorie-Archiv: Allgemein

Feuilleton: Intro

Politik ist nicht das, was politisches Personal tut. Politik ergibt sich aus dem Wechselspiel zwischen Funktionärswesen (Staatskunst) und dem Gemeinwesen. Im Zusammenwirken von Staat, Markt und Zivilgesellschaft erleben wir ganz unterschiedliche Gemengelagen jener Kräfte, mit denen Interessenlagen bearbeitet werden.

Wir von der Wissens- und Kulturarbeit haben darin das Feuilleton als eines von mehreren Genres an der Hand.

Es ist die Drehscheibe für Beiträge zu den öffentlichen Diskursen. Das ist bewußt im Plural formuliert, denn „Die Öffentlichkeit“ gibt es ebensowenig wie „Die Gesellschaft“. Hier agieren ganz unterschiedlichen Gruppen in verschieden qualifizierten Teilöffentlichkeiten. Feuilleton: Intro weiterlesen

Das 2018er Kunstsymposion

Verschiedene Orte und Stationen: Wir gehen auf drei Tage zu, die das erste Set des heurigen Kunstsymposions ausmachen. Ein Beitrag zum Thema „100 Jahre Republik Österreich“ mit einer Ausstellung des „Flying Circus“ sowie mit ersten regionalen Beiträgen zu Ich bin eine Geschichte und Wegmarken.

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Fahrrad. Kultur.

Die Kontroverse zwischen dem Fahrradvolk und den übrigen Menschen auf unseren Straßen ist über hundert Jahre alt. Erst Kollisionen mit allen, die zu Fuß unterwegs sind. Ein Match bis zum heutige Tag. Dann die Konfrontationen mit den „Autlern“. Die Pferdefuhrwerke sind entfallen, die Straßenbahnen geblieben.

Zeitungsbericht anno 1896: „Eingezwickt“

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Brauche ich professionelle Hilfe?

„Was ist los mit dir ? .musst du dein Ego auf Kosten andere aufbauen ? Geh doch zum psychoonkel.“

Diese Artigkeit bekam ich kürzlich auf Facebook in meinet Kunst Ost-Leiste zugestellt. Man möchte fast annehmen, ein launiger Beitrag zum Gedenken 1938-2018. Im Stalinismus hat man Kunstschaffende ganz gerne der Psychiatrie übergeben. Im Hitlerismus hat man sich solche Umwege erspart, die Verfahren abgekürzt, falls jemand nicht das Maul hielt und rannte.

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Interferenzen: Es hat begonnen

Ich habe kürzlich begonnen, einen Prozeß zu etablieren, der zum Jahresende hinführen soll, in das 2018er Kunstsymposion. Dieser Prozeß ist als Dialog zwischen mir und dem Photographen Richard Mayr angelegt. Das bedeutet unter anderem, es kommen Sprach-Codes und visuelle Codes in Wechselwirkung.

Richard Mayr

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Mythos Puch: Regionale Kompetenzen

Ein Arbeitsgespräch in Hofstätten, zwei erfahrene Männer mit mir am Tisch: Gottfried Lagler und Siegfried Spreitzenhofer sind gleichermaßen versierte Kräfte und engagierte Männer, was die „Oldtimerei“ angeht. Gerade heuer ist so deutlich wie lange nicht, daß wir in eine völlig neue Ära von technischen Lösungen und Produktionsmethoden gehen, was den gesamten Bereich individueller Mobilität fundamental verändern wird.

Siegfried Spreitzenhofer (links) und Gottfried Lagler

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Glaeser: Was ist Kunst?

Und nun zu gestern, in aller Kürze zusammengefasst…

Notizen von Ursula Glaeser

Was macht ein Werk zum Kunstwerk? Kriterien für Kunst sind zumindest einmal das Beherrschen einer adäquaten Technik sowie Ästhetisierung des Themas. Ein hässliches Kunstwerk, das in der Ausführung gestümpert ist, gilt nicht als Kunstwerk.

Ursula Glaeser (KulturBüro Stainz) und Karl Bauer (Vetart Kunstforum)

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Volkskultur 4.0: Primäres Netzwerk

Das EU-Projekt „Volkskultur 4.0: Eine Positionsbestimmung“ hatte eine Laufzeit von einem halben Jahr. Die Projektkurzbeschreibung ist hier online: [link] Dieses Vorhaben war jetzt vor allem einmal in seiner Wirkung nach innen sehr wichtig, weil entlang der laufenden Kulturarbeit in der Gemeinde Ludersdorf-Wilfersdorf zweierlei greifbar werden sollte.

Sobald man es beachtet, erstaunt die hohe Dichte an Wegkreuzen in der Region

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