Schlagwort-Archiv: kulturpolitik

Dorf 4.0: Drei Dreiecke

+) Drei Gemeinden: Albersdorf, Hofstätten und Ludersdorf
+) Drei Felder: Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft
+) Drei Regionen: Oststeiermark, Weststeiermark und Ausseerland

In unserer regionalen Wissens- und Kulturarbeit sind nun drei Dreiecke darstellbar. Unser vorrangiges Arbeitsfeld ist auf die drei Gemeinden Albersdorf-Prebuch, Hofstätten an der Raab und Ludersdorf-Wilfersdorf ausgerichtet.

Martin Krusche: Wissens- und Kulturarbeit auf der Höhe der Zeit
Martin Krusche: Wissens- und Kulturarbeit auf der Höhe der Zeit

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Regionale Kulturarbeit neu

Nach den letzten Gemeinderatswahlen sind die Gemeindefusionen dieser Ära abgeschlossen und die Gemeinderäte wie auch Ausschüsse besetzt. Wir wissen nun, wer wofür zuständig ist. Für mich ist es unverzichtbar, ein Reihe von Gesprächen mit politischen Kräften zu führen, um mich in kulturpolitischen Fragen vor Ort orientieren zu können.

Bürgermeister Robert Schmierdorfer (Albersdorf-Prebuch)
Bürgermeister Robert Schmierdorfer (Albersdorf-Prebuch)

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Warum Volkskultur?

In den Diskursen der Volkskunde sind mir bei Beschreibungen der Orientierung von Gemeinschaften drei Aspekte aufgefallen: Lebensqualität, Genußleben und Zukunftsfähigkeit. Das umreißt, wonach Einzelpersonen streben mögen, das markiert auch Motive im Gruppenverhalten ganz passabel.

Volkskultur heißt nicht, das Vergangene zu inszenieren, sondern die Gegenwart erlebbar zu machen.

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Wohin weist die Kulturpolitik?

Es gab in den letzten Jahren einige Abschnitte, da waren auch Kräfte aus Politik und Verwaltung geneigt, Teile der Oststeiermark als Kulturregion zu entwickeln. Die Betonung liegt auf „entwickeln“, denn man kann derlei weder dekretieren, noch durch PR-Maßnahmen herbeireden. Es muß erfahrungsgemäß in laufenden Prozessen erarbeitet werden.

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Denunzierung der Kunst

Die Themenstellung des Abends lautete: „Was darf Kunst?“ Da diese Frage ohnehin Mumpitz ist, kam sie wesentlich auch gar nicht erst zur Sprache. Statt dessen führte die Einleitung zu Pablo Picasso, von dem ein Zitat aus ungenannter Quelle deutlich machen sollte, daß er eigentlich jene verachtete, die für seine Werke sehr viel Geld ausgaben.

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Was darf Kunst?

Waren Sie schon einmal am Wärterhäuschen der gewissen Grenzen? Das ist zum Beispiel dort, wo der strenge Grenzposten aus dem gewissen Schatten tritt, einen ernst anblickt, die Knarre der Anständigkeit am Gürtel zurechtrückt und einem entspannt sagt: „Hier ist Schluß!“

Debatte am Freitag, dem 27. März 2015, in Graz

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Votum für die Verunsicherung

Wo ich nun schon Jahre mit alten Handwerkern zu tun habe, fallen oft Fragen an, weil ich vieles nicht weiß. Dabei erfahre ich allerhand, denn die Handwerker finden es prima, wenn jemand etwas wissen möchte.

Wo Politik, Verwaltung und Wirtschaft sich auf Debatten einlassen, haben schon veränderte Bedingungen auf dem Set

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Symposion: Bruchstellen

Ich ringe noch um ein klareres Verständnis dessen, was ich dieser Tage erlebt habe. Zwei Kunst-Konferenzen, etliche Debatten, formell und informell. Es hätte nicht kontrastreicher sein können. Und ich blicke auch auf Kontroversen zurück.

Der „Rostfest“-Exponent Franz Lammer (links) und Philosoph Günther Friesinger

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