Was die Kulturarbeit von Kunst Ost angeht, haben wir uns gegen ein Gießkannenprinzip engagiert, ein Verteilen von öffentlichen Geldern nach dem Motto „Für alle ein bißl was“. Das hat, wie sich inzwischen zeigt, auch für einige Irritationen an der Basis gesorgt.
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Kulturtisch #4: Kulturpolitische Basis
Ich habe mich hier schon gegen ein Zentralisieren und gegen die Idee eines gesamt-regionalen Kulturmanagements ausgesprochen. Der Hauptgrund meines Einwandes liegt in der Tendenz vieler Bürgerinnen und Bürger, die Eigenverantwortung und das Eigenengagement weitgehend aufzugeben, um sich auf derlei Serviceeinrichtungen zu stützen.

Kulturpakt: Weggabelung
Das Ende des fünfjährigen kulturpolitischen Experiments „kunst ost“ im Rahmen des EU-Programmes LEADER hat zum „Kulturpakt Gleisdorf“ geführt. So wurde nun eine Weggabelung markiert. Kunst Ost wird als Kulturlabor weitergeführt und hat neue Aufgaben übernommen. Der „Kulturpakt Gleisdorf“ geht nach seiner Erprobung im Jahr 2013 in eine eigenständige Praxisphase.

Kulturpakt Gleisdorf: Nächstes Treffen
Politik und Verwaltung der Stadt Gleisdorf haben sich darauf eingestellt, mit uns in laufende Arbeitsgespräche zu gehen. So können wir an Inhalten und Rahmenbedingungen arbeiten.
Kultur-Lounge: Angelpunkte
Gleisdorf hat gerade eine sehr ungewöhnliche Session erlebt. Die „Kultur-Lounge“ im Rahmen des „TIP-Kirta“ ist eine Kombination, von der vorab niemand wissen konnte, ob das auch nur ansatzweise klappt.
Brieflein zum Stand der Dinge
An runden und anderen Tischen
Regelmäßige Arbeitsgespräche machen inzwischen die Basis des laufenden Jahres aus. Es ist ein komplexes Gefüge geworden, in dem sich zwei Sphären verknüpfen. Ein Bereich ist von lokalen und regionalen Kräften belebt, die sich als Kunst- und Kulturschaffende in konkrete Veranstaltungen einbringen.

Was unverzichtbar bleibt
Das zweite Halbjahr 2013
Ich bin mit einigen Verbündeten strikt auf Zuversicht ausgerichtet; auf die Zuversicht, daß wir Problemlagen, die uns in den letzten Jahren erwuchsen, bewältigen werden und daß wir daraus Erfahrungen gezogen haben, die uns auf diesem Weg Klarheiten bieten.
Wovon handelt Kulturpolitik? #30
Ästhetische Erfahrung. Das ist kein „Schönheitsgeschäft“. Das sind Wahrnehmungsprozesse. „Aisthesis“ heißt Wahrnehmung. Wenn ich mit einem Rudel erfahrener Kunstschaffender Zeit verbringen, dann ist das sehr wesentlich auch ein Kommunikationsereignis.
In Anger hat sich mir wieder bestätigt: Die langjährige Befassung mit Kunst schafft den meisten von uns eine grundlegende Disposition, über die wir ansatzlos miteinander in etwas Dichtes geraten können.






