Politik und Verwaltung der Stadt Gleisdorf haben sich darauf eingestellt, mit uns in laufende Arbeitsgespräche zu gehen. So können wir an Inhalten und Rahmenbedingungen arbeiten.
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Kunstsymposion: Kurze Information
Die oststeirischen Kulturinitiativen kultur.at und kunst ost, beginnen im heurigen Gleisdorfer Kunstsymposion einen Dialog Kunst- und Kulturschaffender aus Österreich, Bosnien und Serbien. Damit nähert sich diese Community dem großen europäischen Thema 1914-2014 an, um die Ära der „Hundert Jahre nach den Schüssen von Sarajevo“ zu reflektieren.
Dieser Auftakt zu einem Work in Progress ist zugleich Abschluß des ersten Praxis-Jahrzehnts von Martin Krusches Langzeitprojekt „the long distance howl“.
In diesem Zusammenhang wird auch nach einigen gesellschaftlichen Grundlagen gefragt und die Rolle Kunstschaffender in diesen Verhältnissen debattiert. (Ein Projekt im Rahmen des kulturpolitischen Modells „Kulturpakt Gleisdorf“.)
+) Das Symposion: [link]
Krusche baut einen Karl
Erstaunlich, mit welcher Kälte das Regenwetter mit plötzlich in den Tag gefahren ist. War nicht eben noch Sommer und ich wußte kaum, woher ich genug zu trinken bekomme, weil es sich so heiß anfühlte?
Vorbei. Und überhaupt, mich hat der Keller des Rathauses, wo es sowieso nie gar zu hellt und gar zu warm ist. Zehn Jahre „the long distance howl“, ein Blick auf den Stand des Langzeitprojektes. Dann, gestern, diese Email. Nein, kein Scherz, wie sich klären ließ.
Kulturpakt Gleisdorf: In der Praxis
Beim Presse-Frühstück zum kommenden Herbst-Schwerpunkt ging es wesentlich um den „Kulturpakt Gleisdorf“, aber auch um die Positionen anderer, die diesen Herbst kulturell mitgestalten, ohne in unser Netzwerk eingebunden zu sein.

Der Kulturpakt Gleisdorf
Der „Kulturpakt Gleisdorf“ ist kein Vertragswerk, sondern ein innovativer Arbeitsmodus im Sinne der Gemeinwesenorientierten Kulturarbeit. Die Grundlagen dafür entstanden „bottom up“, also von der Basis regionaler Kunst- und Kulturschaffender her.

Das Kulturbüro der Stadt Gleisdorf und das TIP City-Management ließen sich auf dieses Konzept der soziokulturellen Drehscheibe kunst ost ein. Nun wird eine kulturpolitische Praxis erprobt, in der Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft mit Politik und Verwaltung Gleisdorfs sich neue Aktionsfelder erschließen.
Wichtiges Detail! Um sich im „Kulturpakt Gleisdorf“ einzubringen, eigene Vorstellungen zu verfolgen, ist es keineswegs Bedingung, mit kunst ost verbunden zu sein. Wir haben diesen Ausgangspunkt erarbeitet. Von da muß sich das sehr eigenständig und vielfältig entwickeln.
+) Im Internet: [link]
Kulturpakt: Krisen-Management
Es ist ja nicht so, daß wir in den laufenden Umbrüchen etwas geschenkt bekämen. Der Kulturbereich geriet spätestens ab dem Sommer 2012 in ein verstärktes Kräftespiel zwischen kommunalen Bewegungen (Gemeindezusammenlegungen) und amtlichen Neuformationen auf der Landesebene.

Kultur-Lounge: Grundlegendes
Ich kann noch nicht so genau sagen, wohin uns der Arbeitsansatz im „Kulturpakt Gleisdorf“ tragen wird und was über Sessions wie die „Kultur-Lounge“ möglich ist. Aber eines scheint sich zu vertiefen. Wie haben es schon über die Ausdifferenzierung zu „Ortsformationen“ („Location Crews“) erreicht.

Kultur-Lounge: Angelpunkte
Gleisdorf hat gerade eine sehr ungewöhnliche Session erlebt. Die „Kultur-Lounge“ im Rahmen des „TIP-Kirta“ ist eine Kombination, von der vorab niemand wissen konnte, ob das auch nur ansatzweise klappt.
Kulturpakt: Lokalaugenschein
Konferenzerl im Rathaus. Lokalaugenschein in der Innenstadt. Und das in einer bisher noch etwas ungewohnten Gesamtzusammensetzung. Nein, das ist nicht geträumt. Die Praxis des Kontrastes läßt sich real umsetzen.
Ebenen-Zuwachs
Das vorhin gepostete „Brieflein zum Stand der Dinge“ [link] hatte ein kleines Memo zur Grundlage. Das Ereignis dazu ist (regional) größer als derzeit ersichtlich scheint. Wir haben nun über einige Jahre einen sehr komplexen Prozeß durchlaufen, in dem eine kulturpolitisch völlig neue Situation entstehen konnte.




