Kategorie-Archiv: Feuilleton

Contrasts and Perspectives: Kosova

Manche scheinen überrascht zu sein: Europa hat auch einen Süden. Seit dem Untergang Jugoslawiens ist es leider wieder populär geworden, Menschen vom Balkan, die bei uns ankommen, hauptsächlich über Defizite zu definieren. Das hat allerhand mit alten ideologischen Restbeständen zu tun, welche seit über hundert Jahren Wirkung zeigen.

Karl Bauer (links) und Valton Halimi
Karl Bauer (links) und Valton Halimi

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Regionale Kulturarbeit neu

Nach den letzten Gemeinderatswahlen sind die Gemeindefusionen dieser Ära abgeschlossen und die Gemeinderäte wie auch Ausschüsse besetzt. Wir wissen nun, wer wofür zuständig ist. Für mich ist es unverzichtbar, ein Reihe von Gesprächen mit politischen Kräften zu führen, um mich in kulturpolitischen Fragen vor Ort orientieren zu können.

Bürgermeister Robert Schmierdorfer (Albersdorf-Prebuch)
Bürgermeister Robert Schmierdorfer (Albersdorf-Prebuch)

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Drei Generationen Handwerker

Im Mai 2014 hab ich erstmals vom Weingart-Haflinger mit dem Vierzylinder-Boxer aus dem Puchwerk gehört. Fredi Thaler hatte mir wieder einmal seinen Schuppen geöffnet. Manfred Haslinger kam dazu. In der Hütte waren zwei Vierzylinder-Boxer, einer davon noch in Teilen. Und ein frisch gegossenes Getriebegehäuse.

Arbeit an der Plattform im Berufsausbildungszentrum der Magna Steyr Fahrzeugtechnik
Arbeit an der Plattform im Berufsausbildungszentrum der Magna Steyr Fahrzeugtechnik

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Die Praxis des Kontrastes: Kosovo

Eigentlich sollte es längst allen klar sein, ist es aber offenkundig nicht: Wo Mitmenschen zu „Gegenmenschen“ erklärt werden, bricht das auf, was uns als Zivilisation gegen die Wildnis schützt. Wenn wir in unseren Reihen hinnehmen, daß „Menschen zweiter Klasse“ markiert werden, sind wir alle freigegeben. Dann kann es unter passenden Umständen jede und jeden von uns treffen.

Gleisdorf 2008
Die kosovarische Crew 2008 in Gleisdorf

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Kunstsymposion 2015: Grundsatzfragen

Es haben sich nun im Gefüge des 2015er Kunstsymposions zwei Kreise gefestigt, in denen die Arbeit an den Teilthemen Gegenwartskunst, Populärkultur und Mobilitätsgeschichte personell besetzt ist. In dieser Community ist die Kunst nur ein Genre unter mehreren. Daher lag zum Beispiel im Teilbereich „Fiat Lux“ die Frage auf dem Tisch, ob denn das, was wir gemeinsam begonnen haben, nun ein Kunstwerk sei; und falls ja, wodurch es dazu werde.

Unternemer Ewald Ulrich (linnks) und Designer Alfred Urleb
Unternemer Ewald Ulrich (links) und Designer Alfred Urleb

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Testlauf

Nach einem lauschigen Crash flogen mir hier einige Parameter um die Ohren und Seiten-Aufrufe haben vorerst ziemlich häßlich ausgesehen. Also hab ich mit dem elektronischen Schraubenzieher ins Getriebekästchen gehauen. Darauf war, wenig überraschend, der ganze Laden im digitalen Nirwana.

testbild
testbild

Aber wer möchte schon unzählige Beiträge bedenkenlos in die Tonne treten? Also ging eine Sucherei los und etliche tausend Dateien waren hin- und herzuschaufeln.

Nun zeichnet sich ab, daß die Sache wieder in Ordnung kommen könnte.

Warum Volkskultur?

In den Diskursen der Volkskunde sind mir bei Beschreibungen der Orientierung von Gemeinschaften drei Aspekte aufgefallen: Lebensqualität, Genußleben und Zukunftsfähigkeit. Das umreißt, wonach Einzelpersonen streben mögen, das markiert auch Motive im Gruppenverhalten ganz passabel.

Volkskultur heißt nicht, das Vergangene zu inszenieren, sondern die Gegenwart erlebbar zu machen.

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