Kategorie-Archiv: Reflexion und Grundlagen

Zwischenstand Ende 2013

Die internen Arbeitspapiere des „Aktionsplan 2.0“ sind nicht gerade als Staatsgeheimnis zu qualifizieren, aber dennoch eben Interna. Deshalb kann ich sie hier nicht eigenmächtig aus der Hand geben. Aber ich denke, ich darf doch ein paar Passagen herausheben, die sehr wesentlich von dem handeln, was ich hier für uns eingebracht hab.

Arbeit am Aktionsplan 2.0, von links: Franz Kern (Weizer Energie-Innovations-Zentrum), Barbara Kulmer (Gmeinderat Weiz), LEADER-Managerin Iris Absenger-Helml

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Kulturpakt: Rückblick anläßlich des Projektabschlusses #2

Nun also kunst ost als ein Kulturlabor. Die Funktion als soziokulturelle Drehscheibe haben wir abgeben können. Das wurzelt ganz wesentlich in zwei Arbeitsergebnissen, die sich heuer ausdifferenziert und bewährt haben:

+) Der Kulturpakt Gleisdorf
… als neue Organisationsform und Arbeitsplattform, die nun nicht mehr bloß Sache von kunst ost ist, sondern von der eben neu formierten „Großgemeinde“ Gleisdorf als Praxismodell aufgegriffen und mit einer eigenen Beauftragten besetzt wurde.

+) Das Gleisdorfer Kunstsympsion
… mit dem ich einen klaren Schwerpunkt zur Gegenwartskunst habe, eine grenzüberschreitende Arbeitssituation und eine zeitgeschichtlich aktuelle Themenstellung:
a) Hundert Jahre Schüsse von Sarajevo
b) Hundert Jahre Avantgarde

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Kulturpakt : Rückblick anläßlich des Projektabschlusses #1

Wie haben 2009 das überhaupt erste LEADER-Kulturprojekt der Steiermark realisiert. Es war angelegt, Möglichkeiten und Konzeption für ein intensiveres Vorhaben auszuloten. Daraus wurde die soziokulturelle Drehscheibe, als Projekt von 2010 bis 2013 eingerichtet.

Was konnte geklärt und was erreicht werden? Es galt, den Fokus auf die Gegenwartskunst gerichtet zu halten, auf eine Verbesserung der Situation und Arbeitsmöglichkeiten zugunsten der Gegenwartskunst. (Das betraf nicht Kunstproduktion, sondern Vermittlungsfragen.)

Beim Gleisdorfer Kunstsymposion 2013

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Kunstsymposion: Unklare Klarheiten

Was soll eigentlich dieses 1914-2014 im Projekt? Wir hatten also keineswegs von hausaus einen Grundkonsens, daß dieses Jahrhundert betrachtet und überprüft werden müßte, um in der Gegenwart zu bestehen und für die Zukunft relevante Orientierungen zuwege zu bringen.

Links vorne: Künstler Gerhard Pichler von "zweintopf"

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was ist kunst? #21

Falls wir über Kunst zu reden haben… Das Insert wies ihn als Lagerarbeiter aus. Er saß mit verschränkten Armen da. In einem Wettbüro hätte ich gestern reich werden können. Die Wette hätte gelautet: Er redet über Aktionskünstler Nitsch. Er redet von der Unerträglichkeit dessen Werkes und von den Steuergeldern, die dafür angeblich ausgegeben werden.

Genau so kam es. Ich hab nicht wetten können. Der Reichtum bleibt mir verschlossen.

Redakteur Thomas Draxler und Moderatorin Barbara Karlich

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Kooperationsfragen zur Gegenwartskunst

Die Kooperation avancierter Kulturinitiativen ist hierzulande keine selbstverständliche Sache. Man könnte sagen, wir seien es nicht gewöhnt, es habe eben keine Tradition. Doch gelegentlich raffen sich Formationen dazu auf. Mit Kunst Markt Hartmannsdorf bewährt sich das schon eine Weile. Michaela Knittelfelder-Lang ist beispielsweise, als verbindende Schlüsselperson, seit Jahren auch eine zentrale Akteurin von kunst ost.

Wolfgang Berger (links) und Richard Frankenberger

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Kultur-Lounge: Grundlegendes

Ich kann noch nicht so genau sagen, wohin uns der Arbeitsansatz im „Kulturpakt Gleisdorf“ tragen wird und was über Sessions wie die „Kultur-Lounge“ möglich ist. Aber eines scheint sich zu vertiefen. Wie haben es schon über die Ausdifferenzierung zu „Ortsformationen“ („Location Crews“) erreicht.

Irmgard Eixelberger

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Balkan-Sessions: Gelandet

Die Balkan-Sessions sind in der Steiermark angekommen. Ich habe in meinem eigenen Logbuch schon begonnen, meine Reflexionen einer ganzen Serie von Begegnungen, von Arbeitsgesprächen, darzulegen. Langsam verdichtet sich das alles.

Kulturwissenschafter Günther Marchner

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Klartext #3

Eugen Lendl sagt an einer Stelle der Debatte: „Du mußt dich entscheiden, ob du eher Geld machen willst oder eher Reputation.“ Damit deutet er an, Kunstschaffende müßten von sich aus sehr aktiv sein, grundlegende Entscheidungen fällen. Er hält es für Unfug, darauf zu warten, daß man „entdeckt“ werde. Überdies kennt er Geschichten von Leuten, die genau das täten, auf Entdeckung arten, dabei aber die Tür verschlossen hielten.

Eugen Lendl

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