Eben löst sich der Kulturpakt Gleisdorf im ersten breiter angelegten Kulturschwerpunkt ein. Das ist zugleich der Schlußpunkt in einer Serie von April-Festivals, die Kunst Ost in den letzten Jahren realisiert hat.

Der Kulturpakt Gleisdorf hat sich nun in der Kleinregion Gleisdorf als eigenständige Kulturplattform konsolidiert. Mit dem Frühjahrs-Schwerpunkt 2014 unter dem Titel „Spannungsfelder“ tritt Kunst Ost in die zweite Reihe zurück und realisiert ein letztes April-Festival als aktuellen Beitrag zu diesem Halbjahresschwerpunkt.

Zu den Faustregeln der frühen Jahre unserer „Initiativenszene“ gehört die Feststellung, daß ein Projekt nur dann ein Projekt sei, wenn Anfang und auch Ende definiert sind. Dabei gilt es schließlich auch zu klären, was bei all dem herausgeschaut hat.
Dies ist das letzte der oststeirischen April-Festivals als Teil eines mehrjährigen Projektes. Im Jahr 2006 begann die Kunstformation kultur.at mit einem kulturpolitischen Experiment, auf das sich die Stadt Gleisdorf einließ.
In meiner Kindheit war „Kuchen“ fast ein Synonym für „Oma“. Meine Mutter pflegte zu betonen, sie könne das nicht, während ihre Schwägerin, meine Tante Martha, ganz nach ihrer Mutter kam, eindeutig als Keks- und Kuchen-Champion galt.

Unsere Arbeit im Rahmen des Kulturpakt Gleisdorf hat jüngst zweierlei belegt und außer Zweifel gestellt: In der Region dominieren die Voluntary Arts, deren Akteurinnen und Akteure allerdings mehrheitlich eher abgeneigt sind, eine Trennschärfe der Genres zu beachten; nämlich der Trennschärfe zwischen Voluntary Arts und Gegenwartskunst.
Ich habe schon erzählt, daß Kunsthistorikerin Sigrid Meister sich nun in Teilzeitkarenz befindet, also ihr Sohn inzwischen groß genug ist, um ihr mehr Spielraum für andere Aufgaben zu lassen, so daß ihre Arbeit für das Museum im Rathaus (MiR) wieder Konturen annimmt.
